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Gesundheitsziele

Für jede Lebensphase wurden im Jahr 2019 Gesundheitsziele formuliert und sind bis zum Jahr 2030 fester Bestandteil der politischen Agenda im Landkreis und in der Universitätsstadt Marburg.

Landrätin Kirsten Fründt eröffnet einen Trinkbrunnen.

Das Kernteam der Initiative „Gesundheit fördern – Versorgung stärken“ hat sich bei der Entwicklung von Gesundheitszielen („Oberzielen“) für einen partizipativen Weg entschieden und daher die fachliche Expertise der Mitglieder der in 2017 ins Leben gerufenen drei lebensphasenbezogenen Arbeitskreise einbezogen. Zusätzlich wurden umfangreiche Bedarfs- und Bedürfnisanalysen durchgeführt.

Der Gesundheitszielbildungsprozess orientierte sich am Modell der Zielentwicklung, das bereits bei der Entwicklung von Gesundheitszielen im Bundesland Thüringen erfolgreich eingesetzt wurde.

Die folgenden Gesundheitsziele sind die Arbeitsgrundlage für die Weiterentwicklung und Umsetzung des integrierten Präventionsplans „Gemeinsam für Gesundheit und Lebensqualität“.

Gesund aufwachsen

  • Kinder, Jugendliche, Eltern und deren Bezugsperson lernen einen bewussten Umgang mit digitalen Medien und der Medienwelt, ohne sich gesundheitlich, seelisch oder sozial zu schaden.

  • Kinder und Jugendliche entwickeln Freude an Bewegung. Entsprechend wird ein Zugang zu Angeboten gefördert und ausgebaut, sowohl im Umfeld als auch im Naturraum.

  • Kindern, Jugendlichen und Eltern wird mit Wertschätzung und einer fördernden Grundhaltung begegnet. Eltern haben Vertrauen in die eigenen Fähigkeiten und Stärken und erfahren Selbstwirksamkeit hinsichtlich der eigenen Gesunderhaltung und der Gesundheit der Kinder.

Gesund bleiben

  • Menschen in der mittleren Lebensphase sind sensibilisiert, sich für die eigene Gesundheit und ihr Wohlbefinden aktiv einzusetzen.

  • Menschen in prekären Lebenslagen in der mittleren Lebensphase haben gute Zugänge zu Gesundheitsangeboten und Gesellschaftlicher Teilhabe.

  • Die psychische Gesundheit von Erwerbslosen und geringfügig Beschäftigten wird gefördert.

Gesund altern

  • Die Gesundheit von pflegenden Angehörigen wird gefördert.

  • Die Lebensübergange von Älteren werden präventiv gestaltet.

  • Die gesundheitliche Situation und Resilienz von isolierten, psychisch erkrankten, immobilen, von Armut bedrohten Menschen wird verbessert.

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