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Spendenkonto des Landkreises Marburg-Biedenkopf für Hochwasseropfer in den Kreisen Ahrweiler und Rhein-Erft: Überweisungen unter dem Verwendungszweck „Hochwasserhilfe“ an das Konto DE71 5335 0000 0021 0120 92. Weiter...

Jugendgerichtshilfe

Die Jugendgerichtshilfe (JGH) ist eine Pflichtaufgabe des Fachbereichs Familie, Jugend und Soziales. Sie ist unabhängig von Gericht, Staatsanwaltschaft und auch von der Polizei. Aufgabe ist die Beratung und eventuelle Begleitung aller Jugendlichen (14 bis 18 Jahre) und Heranwachsenden (18 bis 21 Jahre), denen eine Straftat zur Last gelegt wird.

Beschreibung

Für Jugendliche und Heranwachsende gilt im Strafverfahren das Jugendgerichtsgesetz (JGG).
Im JGG sind keine besonderen Straftatbestände aufgeführt, sondern es ist hier die Verfahrensweise im Umgang mit jungen Menschen geregelt, die mit dem Gesetz in Konflikt gekommen sind.
Die Jugendgerichtshilfe ist ein Jugendhilfeangebot und wird auch „Jugendhilfe im Strafverfahren“ genannt.

Das Angebot umfasst: 

  • Allgemeine Informationen zur Jugendgerichtsverhandlung
  • Besprechung des speziellen Falles
  • Beratung von Eltern/Angehörigen
  • Frühzeitige Hilfestellung bei den angefragten Punkten, um gemeinsam Lösungen zu entwickeln
  • Begleitung bei der Gerichtsverhandlung
  • Stellungnahme während der Gerichtsverhandlung zu dem Fall in Bezug auf die persönlichen und sozialen Lebensbedingungen
  • Bei über 18-Jährigen wird dazu Stellung genommen, ob Jugendrecht oder Erwachsenenrecht zur Anwendung kommen soll.
  • Vorschlag zur Reaktion des Jugendrichters auf die Straftat
  • Eventuell Alternativen zur Untersuchungshaft
  • Begleitung/Hilfestellung auch nach der Gerichtsverhandlung und Anleitung von eventuellen Auflagen des Gerichts

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