In Freibädern werden vermehrt Sonnenbrände bei Kindern und Jugendlichen beobachtet. Ultraviolette (UV-)Strahlung gilt als der wichtigste beeinflussbare Risikofaktor für Hautkrebserkrankungen.
Daher stellen der Landkreis Marburg-Biedenkopf und die Universitätsstadt Marburg den Freibädern auf ihrem Gebiet so genannte UV-Index-Tafeln zur Verfügung. Beide Gebietskörperschaften koordinieren Aktivitäten dieser Art in der Initiative „Gesundheit fördern – Versorgung stärken“ (Öffnet in einem neuen Tab). Die Idee zur Bereitstellung der Tafeln entstand im Rahmen des Modellprojektes „Dezentrale Präventionsberatung“, das im Landkreis vom ARGE-GKV Bündnis für Gesundheit gefördert wird.
Die UV-Index Tafeln zeigen einen QR-Code, über den die Intensität der UV-Strahlung tagesaktuell abgerufen werden kann. Außerdem geben sie verständliche und alltagsnahe Verhaltensempfehlungen in Schrift- und Bildform. Dazu zählen das Auftragen von Sonnenschutzmitteln, das Tragen von Kopfbedeckungen und hautbedeckender Kleidung oder das Aufsuchen von Schattenplätzen. Je höher der Wert auf der Skala von 1 bis 11+, desto wichtiger sind geeignete Sonnenschutzmaßnahmen - insbesondere in der Mittagszeit.
Die UV-Index-Tafeln in den Freibädern sollen den UV-Schutz im Alltag erleichtern und präventive Gesundheitsinformationen dort verfügbar machen, wo sie besonders relevant sind. Die Tafeln wurden im bundesweiten Projekt "WATCH OUT" (Öffnet in einem neuen Tab) entwickelt, gefördert von der Deutschen Krebshilfe.
Ausführliche Informationen zum UV-Index bieten
Informationen zum UV-Schutz gibt es bei
Letzte Änderung 17.4.2026