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Blütenbuffet und Nisthilfen für Wildbienen und Hummeln

Auf engstem Raum ein Paradies für Bienen entstehen lassen!

Stefan, unser Gärtner, hat auf dem Gelände des Schulbiologiezentrums in Biedenkopf unterschiedlichste Lebensräume für Wildbienen und Erdhummeln angelegt. Sie bestehen u. a. aus alten Pflanzkästen und allerlei Sammelsurium.

Lebensraum auf kleiner Fläche

Lebensraum Trockenmauer:

Die von einer Trockenmauer eingefassten Behälter sind bepflanzt mit heimischen Stauden (Veilchen, Primel, Gundermann, Strahlenlose Kamille, Fetthenne, Lerchensporn, Buschwindröschen, Scharbockskraut, Narzisse, Akelei). Freier Platz wird nach den Eisheiligen mit Kapuzinerkresse, stehend und hängend, bepflanzt. In der Tonschale oben befindet sich neben dem Pflanzraum der für die Annahme als Lebensraum wichtige Wasserbehälter.

Lebensraum Boden

Lebensraum Boden:

Wenige Quadratmeter reichen aus, um einen vollwertigen Lebensraum für das Erdreich nutzende Lebewesen, auch optisch ansprechend, zu schaffen. Links unten ist der für im Boden eierablegende Insekten vorgesehene Raum eingefasst und mit Schwemmsand vom Ufer der Lahn gefüllt.

Die Fugen der Trockenmauer sind mit Lehm ausgestrichen und in den noch nassen Lehm wurden Löcher mit verschiedenen Durchmessern gedrückt. Für derartige Bauten eignen sich hervorragend Lehmziegel und/oder Porotonsteine aus dem Baumarkt. Die Bepflanzung hier ist Gundermann, Fetthenne, Wilder Majoran, Ringelblume, Silberblatt, Blutwurz-Fingerkraut.

Lebensraum Totholzhaufen

Lebensraum Totholzhaufen:

Die bei der Gartenpflege/Gehölzpflege angefallenen Abfälle werden nicht entsorgt, sondern verwendet als Lebensräume. Ins Stammstück unten rechts wurden Löcher verschiedener Durchmesser gebohrt, um Wildbienen Nistmöglichkeiten zu bieten. Bepflanzt wird er mit einjährigen kletternden Blühpflanzen: Trichterwinde, Wicke, rankende Kapuzinerkresse und Glockenrebe.

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