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Pressemitteilung 443/2022

28.07.2022

Grundschulkinder in Angelburg-Gönnern bleiben kleine Forschende – Betreuungsangebot erhält Auszeichnung als naturwissenschaftlicher Lernort

(v.l., hintere Reihe): Sabine Otto, Fachdienstleitung Betreuung und Ganztag des Landkreises, der Erste Kreisbeigeordnete Marian Zachow, Dr. Gerd Hackenberg und Eva Dauzenroth von der IHK sowie Tanja Pfeifer, Fachbereichsleiterin Haus der Bildung des Kreises, freuen sich mit den Kindern über die Folge-Zertifizierung zum „Haus der kleinen Forscher“.

Marburg-Biedenkopf – Das Betreuungsangebot des Kreises an der Grundschule in Angelburg-Gönnern bleibt ein „Haus der kleinen Forscher“. Die Industrie- und Handelskammer (IHK) zeichnete mit der Folge-Zertifizierung das kontinuierliche Engagement in der Förderung früher Bildung im Bereich Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik (MINT) aus.

Dr. Gerd Hackenberg von der IHK Lahn-Dill, Eva Dauzenroth von der IHK Kassel-Marburg, der Erste Kreisbeigeordnete Marian Zachow und Schulleiter Steffen Jacobi überreichten die offizielle Plakette vor Ort.

„Im Betreuungsangebot wollen wir die Freude der Kinder am Erforschen fördern und sie dabei unterstützen, in die spannende Welt der Naturwissenschaften einzutauchen. Auch, damit sie ihre Umwelt besser kennenlernen und verstehen. Deshalb freuen wir uns über die Auszeichnung“, betonte der Erste Kreisbeigeordnete Marian Zachow. „Das forschende Lernen ist ein spannender Prozess, bei dem die Kinder eigene Ideen entwickeln können und die Lösungsmöglichkeiten im Mittelpunkt stehen“, ergänzte Dr. Gerd Hackenberg von der IHK Lahn-Dill.

Das Betreuungsangebot in Gönnern erhielt erstmals 2019 eine Auszeichnung zum „Haus der kleinen Forscher“. Die Zertifizierung wird nach festen Qualitätskriterien vergeben, die sich am Deutschen Kindergarten Gütesiegel und den „Prozessbezogenen Qualitätskriterien für den wissenschaftlichen Unterricht“ orientieren. Sie wird für zwei Jahre verliehen, danach können sich die Einrichtungen neu bewerben.

Neben der Auszeichnung stand auch die Erkundung der einzelnen Forschungsphasen der Kinder über Luft und Wind an verschiedenen Stationen auf dem Programm. Die Kinder beschäftigten sich auch wegen der in den vergangenen Jahren aufgetretenen Stürme mit dem Thema. Deshalb griff die pädagogische Fachkraft Anke Goppold-Janssen das Thema aktiv auf. Was bewegt sich alles mit Wind? Wie kann er nützlich eingesetzt werden? Für die Beantwortung dieser und weiterer Fragen bauten Kinder aus Alltagsmaterialien eine Windmaschine. Daran testeten sie das Verhalten verschiedener Gegenstände wie zum Beispiel Federn, Murmeln, Bälle und auch Luftschlangen.

Die Mitarbeitenden der Betreuungsangebote an Grundschulen bilden sich regelmäßig fort, um mit den Kindern auf Entdeckungsreise durch die MINT-Welt zu gehen. Gemeinsam mit den Kindern beobachten und erforschen sie Phänomene in ihrem Alltag. Auch weitere Kompetenzen, welche die Kinder für ihren späteren Lebensweg benötigen, werden gefördert. Darunter beispielsweise die lernmethodische Kompetenz, die Sprach- und Sozialkompetenz sowie die Feinmotorik.

Mit dem Zertifizierungsverfahren möchte die Stiftung „Haus der kleinen Forscher“ das Engagement der pädagogischen Einrichtungen wertschätzen und sie bei ihrer Qualitätsentwicklung unterstützen. Zudem können so der Entdeckungsgeist bei Kindern gefördert und die Bildungschancen verbessert werden. Die Teilnahme an solchen Projekten und Seminaren trägt auch dazu bei, das pädagogische Personal weiter zu professionalisieren und so die Qualität der Betreuungsangebote weiter voranzutreiben.

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