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Pressemitteilung 639/2020

29.12.2020

Broschüre zeigt Bildungsansätze des Kreises – „Bildung integriert“: Fachbereich Haus der Bildung erleichtert Zusammenarbeit

Bildungsmanagerin Silke Kaiser und der Erste Kreisbeigeordnete Marian Zachow präsentieren die ersten Ergebnisse des Projektes „Bildung integriert“, in dem fachbereichsübergreifend passgenaue Bildungsangebote entwickelt werden.

Marburg-Biedenkopf – Als eine von sieben hessischen „Bildung integriert“-Kommunen zeigt der Landkreis Marburg-Biedenkopf in der Publikation „Die erste Förderphase des Projektes ‚Bildung integriert‛ in Hessen“ auf, dass die Gestaltung passgenauer Bildungsangebote von den unterschiedlichen Ausgangslagen vor Ort abhängig ist. Die Broschüre stellt den Projektansatz des Kreises gebündelt dar und zeigt bisherige Ergebnisse in der ersten Förderphase auf. 

„Die Broschüre zeichnet anschaulich ein Bild der unterschiedlichen Ausgangslagen vor Ort und den entsprechend unterschiedlich gewählten Wegen der Städte und Kommunen zu mehr Transparenz in den Bildungsstrukturen. Unser Landkreis hat sich für einen breiten Beteiligungsprozess entschieden, in dem verwaltungsinterne wie externe Bildungsakteure, Bürgerinnen und Bürger sowie die organisierte Zivilgesellschaft aktiv eingebunden sind“, erläutert der Erste Kreisbeigeordnete Marian Zachow. 

Mit der Schaffung der Organisationseinheit „Haus der Bildung“ mit dem Büro „Bildung integriert“ ging die Kreisverwaltung einen weiteren Schritt, um die fachbereichsübergreifende Zusammenarbeit zu erleichtern. Darüber hinaus bedarf es einer gemeinsamen strategischen Bildungsplanung auf datenbasierter Grundlage. Dazu arbeitet der Kreis am ersten Bildungsbericht, dessen Veröffentlichung für das erste Halbjahr 2021 geplant ist. 

Die Corona-Pandemie verdeutlicht, wie intensiv Bildung direkt in den Lebensalltag aller Bürgerinnen und Bürger wirkt. In den Bildungsbereichen angestoßene wichtige Initiativen zeigen, dass sich Bildungsziele und -angebote sowie das Rollenverständnis von Lehrenden, Lernenden und Mitarbeitenden der Kreisverwaltung in einem ständigen Entwicklungsprozess befinden. Ziel des Kreises ist es, passende Bildungsangebote im Landkreis bereitzustellen und so mehr Chancengerechtigkeit für alle Bürgerinnen und Bürger zu ermöglichen und dadurch zu mehr Bildungsgerechtigkeit beizutragen. 

Dafür werden seitens der Verwaltung seit langem hochwertige Bildungsangebote im Landkreis geschaffen und der Dialog mit den Bürgerinnen und Bürgern sowie weiteren Akteuren der Bildungslandschaft intensiviert. Ob bei Bildungskonferenzen, in Arbeitsgruppen oder durch Online-Beteiligung – Bildung wurde gemeinsam diskutiert. 

Fachbereichsübergreifende Zusammenarbeiten hat der Kreis weiter ausgebaut, beispielsweise zwischen dem Fachbereich Integration und Arbeit und dem Fachbereich Haus der Bildung mit seinen Fachdiensten Schulentwicklung, Volkshochschule und dem Büro Bildung integriert. Zuletzt hat sich das Büro Open Government mit dem Thema „Nachhaltige Digitalisierung: Digitale Leitsätze“ eingebracht. 

In der zweiten Förderphase wird weiter daran gearbeitet, zeitgemäße sowie bedarfsgerechte Bildungsangebote weiterzuentwickeln. Das bedeutet auch, weitere Grundlagen für eine datenbasierte strategische Bildungsplanung und eine integrierte Bildungssteuerung auf kommunaler Ebene zu etablieren.

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