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Pressemitteilung 408/2019

31.10.2019

Bundesamt für Strahlenschutz forscht zu Radonbelastung in Gebäuden und Wohnungen – Teilnahme auch im Landkreis Marburg-Biedenkopf möglich

Marburg-Biedenkopf – Das Bundesamt für Strahlenschutz (BfS) sucht im Rahmen eines Forschungsvorhabens zur Radonbelastung in privat genutzten Gebäuden und Wohnungen in ganz Deutschland Interessierte, die das Vorhaben unterstützen und an den Messungen teilnehmen. 

Die Studie möchte das Wissen darüber, wie viele Haushalte von erhöhten Radon-Werten betroffen sind verbessern. Dabei liefert die Studie auch Vergleichsdaten, um zu einem späteren Zeitpunkt die Entwicklung der durchschnittlichen Radon-Konzentration in Wohnhäusern beurteilen zu können. 

Radon ist ein radioaktives Edelgas, das aus dem Erdreich ins Haus gelangen und sich in der Raumluft anreichern kann. Wenn Radon und seine radioaktiven Folgeprodukte über einen längeren Zeitraum hinweg in höheren Konzentrationen eingeatmet werden, kann das Risiko für die Bewohner ansteigen, an Lungenkrebs zu erkranken. Nach dem Rauchen ist Radon die zweithäufigste Ursache für Lungenkrebs. 

Die Höhe der Radonkonzentration kann nur durch eine Messung bestimmt werden. Für ein Messprogramm des Bundesamtes für Strahlenschutz (BfS) sucht das Sachverständigenbüro Dr. Kemski aus Bonn Haushalte, die Interesse an einer kostenlosen Radonmessung haben. Das Sachverständigen-Büro organisiert die Studie im Auftrag des BfS. Mit der Teilnahme haben Interessierte die Möglichkeit, die Radonbelastung in den eigenen vier Wänden festzustellen und können somit ohne großen Aufwand und kostenlos etwas zum Schutz ihrer Gesundheit und ihrer Familie tun. Die Messung ist mit geringem Aufwand verbunden und dauert ein Jahr. Zwei kleine Messgeräte (Plastikdosen) werden per Post verschickt und sollen in den Wohnräumen aufgestellt werden. Die Ergebnisse der Messungen werden anschließend zur Verfügung gestellt. 

Informationen zum Messprogramm finden Interessierte online unter www.bfs.de/radon-studie-2020, ausführliche Erläuterungen zu den Messungen und zum Datenschutz auf www.kemski-bonn.de. Hier können sich Interessierte auch für die Messungen anmelden. Die Möglichkeit für Fragen gibt es außerdem unter der Telefonnummer 0228 9629-242.

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