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Pressemitteilung 411/2017

30.11.2017

Mehr Arbeitslose im November – Monatsbilanz des KreisJobCenters: Arbeitsmarkt ist robust und aufnahmefähig

Marburg-Biedenkopf – Die Zahl der arbeitslosen Menschen, die das KreisJobCenter (KJC) betreut (Rechtskreis SGB II), ist in diesem Monat gestiegen. Die aktuelle Statistik des KJC weist 2.912 erwerbsfähige Leistungsberechtigte aus, die als arbeitslos registriert sind. Das sind 41 Personen oder 1,4 Prozent mehr als noch in Vormonat. Gegenüber dem Vorjahresmonat ist die Zahl der Arbeitslosen im Landkreis Marburg-Biedenkopf um 19 Personen oder 0,7 Prozent angestiegen. Die Quote der arbeitslosen Grundsicherungsempfänger an den zivilen Erwerbspersonen liegt bei 2,2 Prozent.

„Zugenommen hat die Arbeitslosigkeit vor allem, weil schrittweise immer mehr Flüchtlinge nach dem Abschluss von Sprach- und Integrationskursen dem Arbeitsmarkt zur Verfügung stehen und somit nun als arbeitslos gezählt werden. Da bisher viele Flüchtlinge an verschiedenen Maßnahmen teilgenommen haben, gingen diese nicht in die Arbeitslosenzahl ein“, sagte der Erste Kreisbeigeordnete und zuständige Sozialdezernent Marian Zachow. „Der heimische Arbeitsmarkt zeigt sich aber weiterhin robust und aufnahmefähig – die Stellenmeldungen deuten auf einen konstanten Bedarf an qualifizierten Beschäftigten hin“, erläuterte Zachow.

Im Vergleich zum Vormonat stieg die Zahl der Bedarfsgemeinschaften um 68 (+ 1,0 Prozent) auf 6.868 an. Verglichen mit dem Vorjahresmonat bedeutet dies einen deutlichen Anstieg um 467 oder 7,3 Prozent.

Bei den erwerbsfähigen Leistungsberechtigten ist im Vergleich zum Vormonat ein Anstieg um 98 oder 1,1 Prozent auf 9.008 Personen zu registrieren. Im langfristigen Vergleich liegt die Zahl um 9,1 Prozent über dem Wert des Vorjahres. Dies entspricht einem Anstieg um 749 Personen.

Bei den Angaben zu Bedarfsgemeinschaften und erwerbsfähigen Leistungsberechtigten handelt es sich um einen zum Stichtag 14. November 2017 ermittelten vorläufigen Bestand. Der endgültige Bestand für den Berichtsmonat November wird von der Bundesagentur für Arbeit nach einer Wartezeit von drei Monaten festgeschrieben.

Insgesamt befanden sich zum Stichtag im November 1.761 Personen in arbeitsmarktpolitischen Maßnahmen.

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