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Schädlingsbekämpfung (Wirbeltiere) gewerbsmäßig - Erlaubnis

Beschreibung

Beschreibung

Für das berufs- oder gewerbsmäßige Töten von Wirbeltieren im Rahmen der Schädlingsbekämpfung ist gemäß § 11 Abs. 3 Buchstabe e) Tierschutzgesetz eine Erlaubnis erforderlich.

Gemäß § 4 Abs. 1 Tierschutzgesetz darf ein Wirbeltier nur unter Betäubung oder sonst, soweit nach den gegebenen Umständen zumutbar, nur unter Vermeidung von Schmerzen getötet werden. Erfolgt die Tötung im Rahmen zulässiger Schädlingsbekämpfungsmaßnahmen, so darf sie nur vorgenommen werden, wenn hierbei nicht mehr als unvermeidbare Schmerzen entstehen. Ein Wirbeltier töten darf nur, wer die dazu notwendigen Kenntnisse und Fähigkeiten hat.

Gemäß § 4 Abs. 1a Tierschutzgesetz haben Personen, die berufs- oder gewerbsmäßig regelmäßig Wirbeltiere betäuben oder töten, gegenüber der zuständigen Behörde einen Sachkundenachweis zu erbringen.

Der Nachweis der Sachkunde bezieht sich jeweils nur auf diejenige Kategorie von Tieren und auf diejenigen Betäubungs- und Tötungsmethoden, für die die entsprechende Sachkunde erworben wurde.

Als Sachkundenachweis für die berufs- oder gewerbsmäßig Schädlingsbekämpfung gilt eine abgeschlossene Berufsausbildung oder ein Weiterbildungsabschluss als Geprüfter Schädlingsbekämpfer bzw. Geprüfte Schädlingsbekämpferin, sofern nicht auf Grund von Differenzierungen in Aus- oder Weiterbildungsordnungen im Einzelfall feststeht, dass das Betäuben und Töten nicht Gegenstand der Ausbildung war.

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