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Ziele und Aufgaben

Arbeitsschwerpunkte des Schulbiologiezentrums sind: Umweltbegegnung • Kompetenzerwerb • Beratung und Fortbildung • Bereitstellung von Materialien und Unterrichtshilfen. Die Einrichtung steht allen an Umweltfragen Interessierten vom Kindergarten- bis zum Erwachsenenalter offen.

Am 31.03.1987 wurde in der Trägerschaft des Landkreises Marburg-Biedenkopf an der Lahntalschule Biedenkopf ein Schulbiologiezentrum mit ökologischen Lernstationen eingerichtet.

Der pädagogische Bedarf für ein solches Zentrum war gegeben, um die durch Umweltberater geleistete Umwelterziehung an vielen Schulen innerhalb des Landkreises zu koordinieren. Diesem Engagement lagen und liegen nach wie vor im Wesentlichen zwei Überlegungen zugrunde:

  • Zum einen nahm man die Mitte der 80er Jahre in der Schulentwicklung proklamierte pädagogische Leitidee „Öffnung von Schule“ ernst und begann, sie in die Tat umzusetzen, um schulisches Lernen lebensnäher und praktischer gestalten zu können. Außerschulische Lernorte gewannen zunehmend an Bedeutung.
  • Zum anderen war und ist das Schulbiologiezentrum, angesiedelt im Neubau der Lahntalschule Biedenkopf, aufgrund seiner idyllischen Lage in der mittlerweile renaturierten Lahnaue und umgeben von fußläufig zu erreichenden Waldgebieten ein idealer Ort, um Schülergruppen Realerfahrungen in Natur und Landschaft zu ermöglichen. Unterschiedlichste Umweltlernorte stehen auf dem Gelände der Lahntalschule Biedenkopf und in der näheren Umgebung zur Verfügung.

Der schulübergreifenden Natur- und Umweltbildung wird durch das Schulbiologiezentrum ein Raum gegeben, in dem, losgelöst vom schulischen 45-Minuten-Takt, Schülergruppen unter pädagogisch-fachlicher Betreuung Einblicke in ökologische Zusammenhänge erhalten.

Der Landkreis Marburg-Biedenkopf als Schulträger finanziert die sachliche und personelle Ausstattung des Schulbiologiezentrums als Ort außerschulischer Umweltpädagogik. Die Gruppen werden durch eine pädagogische Mitarbeiterin sowie einen Gärtner betreut. Eine Verwaltungsangestellte ergänzt mit 20 Wochenstunden das Team. Das hessische Kultusministerium unterstützt die Einrichtung durch eine Lehrkraft, die die pädagogische Leitung des Schulbiologiezentrums in ihrem Stellenprofil eingeschlossen hat.

Ein komplett ausgestatteter Fachraum steht für experimentelles Arbeiten zur Verfügung. Damit sind die Rahmenbedingungen geschaffen, dass Kinder und Jugendliche forschend und entdeckend ökologische Einsichten erwerben und ein verantwortungsvolles Umweltverhalten entwickeln können.

Hinzu kommt die Beratung und Fortbildung von Lehrkräften. Im Rahmen des hessischen Lehrerbildungsgesetzes ist das Schulbiologiezentrum als Anbieter bei dem Hessischen Institut für Qualitätsentwicklung akkreditiert. Unsere, nun auch online erreichbare, umfangreiche Umweltbibliothek (über 3.000 Titel) reicht von Bestimmungsbüchern für Tiere und Pflanzen über Gewässeruntersuchungen, Fragen des Energieverbrauchs, Ernährung und Gesundheit, Drogen- und Suchtproblematik bis hin zu globalen Themen. Die Ausleihe von Binokularen und Mikroskopen, Geräten für Luft-, Wasser- und Bodenuntersuchungen ist möglich.

Zusammenfassend lassen sich als Arbeitsschwerpunkte des Zentrums folgende Punkte nennen:

  • Umweltbegegnung
  • Kompetenzerwerb
  • Beratung und Fortbildung
  • Bereitstellung von Materialien und Unterrichtshilfen.

Die Einrichtung steht allen an Umweltfragen Interessierten vom Kindergarten- bis zum Erwachsenenalter offen.

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