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Pressemitteilung 209/2026

22.06.2026

Mehr Platz für Natur, Klimaschutz und Artenvielfalt – Umgestaltung der Außenanlagen des Marburger Kreishauses nimmt Gestalt an / Bund fördert Maßnahme

Die Umgestaltung der Außenanlagen am Marburger Landratsamt bietet mehr Platz für Natur, Klimaschutz und Artenvielfalt. Der heimische Bundestagsabgeordnete Sören Bartol (4. v. li.), der sich für die Aufnahme des Kreises in das Bundesförderprogramm „Natürlicher Klimaschutz in kommunalen Gebieten im ländlichen Raum“ stark gemacht hatte, machte sich jetzt gemeinsam mit (v. li.) Silvia Bangert und Carina Damm vom zuständigen Fachbereich Schule und Gebäudemanagement des Kreises, dem Ersten Kreisbeigeordneten Peter Neidel und Landrat Jens Womelsdorf ein Bild vom Fortschritt der Umgestaltung rund um das Kreishaus.

Marburg-Biedenkopf – Der Landkreis Marburg-Biedenkopf gestaltet die Außenanlagen rund um das Kreishaus in Marburg im Rahmen des Aktionsprogramms „Natürlicher Klimaschutz in kommunalen Gebieten im ländlichen Raum“ umfassend um. Insgesamt sollen rund 3.800 Quadratmeter Fläche entsiegelt und naturnah gestaltet werden. Über den Fortschritt des Projekts informierte sich der heimische Bundestagsabgeordnete Sören Bartol, der sich im Vorfeld maßgeblich für die Aufnahme in das Förderprogramm und die Bereitstellung der Fördermittel des Bundes eingesetzt hatte.

Mit der Umgestaltung verfolgt der Landkreis das Ziel, die Flächen an die Folgen des Klimawandels anzupassen, die biologische Vielfalt zu fördern und die Aufenthaltsqualität rund um das Kreishaus nachhaltig zu verbessern. 

Die Außenanlagen des Kreishauses sind in weiten Teilen versiegelt. Dies führt insbesondere in den Sommermonaten zu einer starken Erwärmung der Flächen. Gleichzeitig bieten die vorhandenen Flächen nur eingeschränkte Lebensräume für Tiere, Insekten und Pflanzen. Zudem fehlt es an schattigen Aufenthaltsbereichen für Mitarbeitende, Besucherinnen und Besucher.

Die Pflanzung heimischer und klimaresistenter Bäume, Sträucher und Hecken sowie die Schaffung naturnaher Aufenthalts- und Begegnungsorte sind Bestandteil der Umgestaltung. Bereits in den vergangenen Wochen haben die Arbeiten sichtbar begonnen. Vor dem Haupteingang der Kreisverwaltung sowie rund um den Erweiterungsbau sind neue Grüninseln entstanden, die naturnah bepflanzt wurden und durch Sitzmöglichkeiten zum Verweilen einladen.

Im nächsten Bauabschnitt werden die Besucherparkplätze neugestaltet. Dabei werden erneut Flächen entsiegelt und begrünt. Durch den Wegfall einer Fahrspur kann die Anzahl der Stellplätze dennoch erhalten bleiben. Die Erschließung wird zum barrierefrei umgesetzt.

„Mit der Umgestaltung der Außenanlagen schaffen wir mehr Raum für Natur und leisten gleichzeitig einen Beitrag zur Klimaanpassung. Die Entsiegelung und Begrünung der Flächen verbessert das Mikroklima, fördert die biologische Vielfalt und steigert die Aufenthaltsqualität für Besucherinnen und Besucher sowie Mitarbeitende direkt am Kreishaus“, betont der Erste Kreisbeigeordnete Peter Neidel.

„Hier sieht man, was wir mit den Geldern aus dem Bundesprogramm ,Natürlicher Klimaschutz in kommunalen Gebieten‘ bei uns im Kreis bewirken: Die Grünanlagen sehen gut aus, verbessern das Stadtklima und verschönern Besucherinnen und Besuchern des Kreishauses den Aufenthalt. An heißen Tagen wie diesen merken wir alle, wie wichtig diese Fördermaßnahmen des Bundesumweltministeriums sind,“ stelle der Bundestagsabgeordnete und parlamentarische Staatssekretär im Bundesbauministerium Sören Bartol fest.

Die Gesamtkosten des Projekts belaufen sich auf 1.306.671 Euro. Der Bund fördert die Maßnahme im Rahmen des Förderprogramms „Natürlicher Klimaschutz in kommunalen Gebieten im ländlichen Raum“ mit 1.043.671 Euro. Die übrigen Mittel trägt der Landkreis.

„Die Förderung durch den Bund ist eine willkommene finanzielle Unterstützung – gerade in Zeiten knapper kommunaler Kassen. So können wir eine optische ansprechende Umgestaltung unserer Außenanlagen verwirklichen, die gleichzeitig einen Beitrag zur nachhaltigen Umgestaltung einer bisher weitgehend versiegelten Fläche leistet“, sagte Landrat Jens Womelsdorf.

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