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Pressemitteilung 033/2026

10.02.2026

Ausstellung präsentiert „Mütter des Grundgesetzes“ – Kreisverwaltung Marburg-Biedenkopf erinnert an Frauen, die unsere Demokratie geprägt haben

Buch und Botschaft in einem: Das Grundgesetz, mitgestaltet durch die „Mütter des Grundgesetzes“, symbolisiert auch die historische Leistung von Frauen für Demokratie, Recht und Gleichstellung.undesrepublik Deutschland. GG, Verfassung, Unterschriften, Unterschrift, Schrift, Unterzeichnung, Buch, Urschrift Grundgesetz

Marburg-Biedenkopf – Mit der Ausstellung „Mütter des Grundgesetzes“ würdigt die Kreisverwaltung Marburg-Biedenkopf die Frauen, die maßgeblich an der Entstehung des Grundgesetzes beteiligt waren. Ihr Einsatz wirkt bis heute nach. Die Ausstellung ist vom Freitag, 13. Februar, bis Freitag, 13. März 2026, im Foyer der Kreisverwaltung Marburg-Biedenkopf (Im Lichtenholz 60, Marburg-Cappel), kostenlos zu sehen.

Auf 17 Plakaten stellt die Ausstellung die Frauen in den Mittelpunkt, die entscheidend an der Gestaltung des Grundgesetzes mitgewirkt und sich mit großem politischem Engagement für die Verankerung der Gleichberechtigung eingesetzt haben. Ihre Arbeit hat die Grundlage für demokratische Teilhabe und Gleichstellung geschaffen – und erinnert zugleich daran, wie wichtig weibliche Stimmen in politischen Entscheidungsprozessen auch heute noch sind.

Vor dem Hintergrund der Kommunalwahl am 15. März soll die Ausstellung dazu anregen, sich mit politischem Engagement von Frauen auseinanderzusetzen und Mut machen, selbst Verantwortung zu übernehmen. Sie lädt dazu ein, historische Vorbilder kennenzulernen und deren Einsatz als Inspiration für gegenwärtige und zukünftige politische Beteiligung zu verstehen.

Eröffnet wird die Ausstellung am Freitag, 13. Februar 2026, um 16:00 Uhr. Zur Ausstellungseröffnung sprechen Landrat Jens Womelsdorf sowie Susanne Selbert, die als Enkelin von Elisabeth Selbert, eine der „Mütter des Grundgesetzes“, ihre Erinnerungen an die Vorkämpferin der Gleichberechtigung teilt. Musikalisch begleitet wird die Veranstaltung vom Kirchen- und Frauenchor Rauschenberg.

Im Parlamentarischen Rat 1948/49 erkämpften vier Frauen – Elisabeth Selbert, Friederike Nadig, Helene Weber und Helene Wessel – die Aufnahme des verfassungsrechtlichen Gleichberechtigungssatzes in das Grundgesetz.

Organisiert wird die Ausstellung vom Kommunalen Frauen- und Gleichstellungsbüro des Landkreises Marburg-Biedenkopf in Zusammenarbeit mit der EAF Berlin (Europäische Akademie für Frauen in Politik und Wirtschaft Berlin). Das Bundesministerium für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend fördert die Ausstellung.

Der Besuch der Ausstellung ist kostenfrei.

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