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Pressemitteilung 091/2023

31.03.2023

Monatsbilanz des KreisJobCenters – Zahl der Arbeitslosen im März leicht gestiegen

Marburg-Biedenkopf – Im März ist die Anzahl der arbeitslosen Menschen, die Grundsicherung nach dem Sozialgesetzbuch (SGB) II beziehen, leicht gestiegen. Das KreisJobCenter (KJC) des Landkreises Marburg-Biedenkopf meldet in seiner aktuellen Statistik 3.959 erwerbsfähige Leistungsberechtigte, die als arbeitslos registriert sind. Das ist ein Anstieg von 14 Personen oder 0,4 Prozent gegenüber dem Vormonat Februar.

Im Vergleich mit dem Vorjahresmonat ist ein Anstieg der Arbeitslosen in der Zuständigkeit des KJCs um 1.133 Personen oder 40,1 Prozent zu verzeichnen. Dieser spürbare Anstieg der Arbeitslosigkeit im Vergleich zum Vorjahr begründet sich im Rechtskreiswechsel der Ukraine-Flüchtlinge, von Leistungen nach dem Asylbewerberleistungsgesetz (AsylbLG) hin zu Leistungen nach dem SGB II zum 1. Juni 2022. Ab diesem Zeitpunkt werden Ukraine-Flüchtlinge, die das Kriterium der Arbeitslosigkeit erfüllen, nun auch statistisch als arbeitslos registriert. Hierdurch stieg die Zahl der Arbeitslosen von Mai auf Juni 2022 sprunghaft um 1.113 auf damals 3.936 Personen an und hält sich seitdem auf dem höheren Niveau. Die Quote der arbeitslosen Grundsicherungsempfänger an den zivilen Erwerbspersonen liegt im März bei drei Prozent. Im Vorjahresmonat lag die Quote bei 2,1 Prozent.

„Der Anstieg der Arbeitslosenzahlen flacht im dritten Monat des Jahres ab. Der Bedarf für Fach- und Arbeitskräfte ist weiterhin vorhanden und wir arbeiten stetig daran, Menschen und Arbeit zusammen zu bringen“, so der Erste Kreisbeigeordnete und zuständige Dezernent für Integration und Arbeit Marian Zachow.

Aktuell liegt die Zahl der Bedarfsgemeinschaften bei 6.763. Damit stieg sie im Vergleich zum Vormonat um 59 beziehungsweise 0,9 Prozent. Verglichen mit dem Vorjahresmonat bedeutet dies einen Anstieg um 968 Bedarfsgemeinschaften oder 16,7 Prozent. Auch die Zahl der erwerbsfähigen Leistungsberechtigten stieg im Vergleich zum Vormonat auf 9.043 Personen und damit um 75 Personen beziehungsweise 0,8 Prozent. Gegenüber dem Vorjahresmonat ist ein Anstieg um 1.372 Personen oder 17,9 Prozent zu verzeichnen.

Bei den Angaben zu den Bedarfsgemeinschaften und erwerbsfähigen Leistungsberechtigten handelt es sich um einen zum Stichtag 13. März 2023 ermittelten vorläufigen Bestand und nicht um eine offizielle Statistik. Der endgültige Bestand für den Berichtsmonat März wird von der Bundesagentur für Arbeit nach einer Wartezeit von drei Monaten festgeschrieben.

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