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Pressemitteilung 170/2022

17.03.2022

Schutzsuchende sind in den Notunterkünften angekommen – Die ersten Busse trafen am späten Mittwochabend ein

Da unter den Geflüchteten auch viele Kinder sind, liegen in den Notunterkünften Kuscheltiere bereit – ein Angebot, das von den Kleinen dankbar angenommen wird.

Marburg-Biedenkopf – Die Belegung der Notunterkünfte des Landkreises Marburg-Biedenkopf für geflüchtete Menschen aus der Ukraine hat begonnen. Am späten Mittwochabend brachten Busse knapp 220 Menschen von der Erstaufnahmeeinrichtung des Landes Hessen in Gießen zu Notunterkünften in Marburg und Dautphetal. Weitere Busse, die Kriegsflüchtlinge bringen, werden für den heutigen Donnerstag erwartet. 

Einsatzkräfte des Roten Kreuzes, Mitarbeitende des Kriseninterventionsdienstes sowie Dolmetscherinnen und Dolmetscher und Mitarbeitende des Gießener Regierungspräsidiums (RP) nahmen die Geflüchteten an der Hinterlandhalle und am Georg-Gaßmann-Stadion in Empfang. Unter den Geflüchteten, die in den Notunterkünften jetzt vorübergehend Obdach finden, befinden sich auch Kinder unterschiedlichen Alters, das jüngste ist erst wenige Wochen alt. 

Den Menschen waren die Strapazen der vergangenen Tage und Wochen anzusehen. Sie waren froh, jetzt in Sicherheit zu sein und erstmal Ruhe zu finden. Nach der Ankunft wurden die Menschen zunächst registriert und mit warmem Essen und Getränken versorgt. Für die Kinder lagen auch Kuscheltiere aus den Beständen des Katastrophenschutzes bereit – ein Angebot, das von den Kleinen dankbar angenommen wurde. 

Durch die Gestaltung der Notunterkünfte mit Abtrennungen und Zelten, die in den Hallen aufgebaut wurden, können Familien gemeinsam untergebracht und ein Mindestmaß an Privatsphäre gewährleistet werden. 

Auch auf die Ankunft von Haustieren hatte sich der Landkreis vorbereitet. Zwar dürfen Hunde und Katzen nach Vorgaben des RP nicht mit in die Hallen, in Abstimmung mit der Veterinärbehörde des Kreises stehen jedoch Tierboxen und ein eigenes Zelt für die Unterbringung der Vierbeiner zur Verfügung. 

„Hier haben die ehrenamtlichen Einsatzkräfte des Katastrophenschutzes beim Aufbau der Notunterkünfte mit Kompetenz und Kreativität in den vergangenen Tagen Großartiges geleistet. Dafür haben sie Dank, Respekt und Anerkennung verdient“, betonte der Erste Kreisbeigeordnete Marian Zachow. Auch nach der Ankunft der ersten Geflüchteten in den Notunterkünften am Mittwochabend hätten sich die Helferinnen und Helfer ins Zeug gelegt, um die Menschen zu versorgen und zu betreuen. Die Helferinnen und Helfer waren bis in die Nacht hinein hoch engagiert bei der Sache. Auch für diesen Einsatz und auch für die Geduld möchte ich mich im Namen des Kreisausschusses bedanken“, unterstrich Zachow. 

Nach den Plänen des Landes sollen die Menschen nur wenige Tage in den Notunterkünften bleiben und von dort dann in regelhafte Unterkünfte und Wohnungen in ganz Hessen verlegt werden. Die Zuteilung in die hessischen Landkreise übernimmt wiederum das Land. 

Um die ehrenamtlichen Einsatzkräfte des Katastrophenschutzes zu entlasten, wird der laufende Betrieb der Notunterkünfte nach den Vorgaben des Landes in den nächsten Tagen an externe Dienstleister übergeben werden. Details stimmt der Kreis derzeit ab. Bis dahin wird der DRK-Kreisverband Biedenkopf die Versorgung und Betreuung in der Notunterkunft in Dautphetal und der DRK-Kreisverband Marburg-Gießen in Marburg übernehmen. Die Leitung der Einrichtungen liegt in den Händen des Gießener Regierungspräsidiums.

Auch auf die Ankunft von Haustieren hat sich der Kreis vorbereitet. Da die Tiere nach der Vorgabe des Landes nicht mit in die Notunterkunft dürfen, stehen Tierboxen für die Vierbeiner bereit.
Durch die Gestaltung der Notunterkünfte mit Abtrennungen und Zelten, die in den Hallen aufgebaut wurden, können Familien gemeinsam untergebracht und ein Mindestmaß an Privatsphäre gewährleistet werden. Auch Kinderbetten stehen bereit.
Durch die Gestaltung der Notunterkünfte mit Abtrennungen und Zelten, die in den Hallen aufgebaut wurden, können Familien gemeinsam untergebracht und ein Mindestmaß an Privatsphäre gewährleistet werden.

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