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Pressemitteilung 677/2021

28.10.2021

Kitas im Kreis kümmern sich um Sprache – KISS-Siegel: Sprach-Screening deckt mögliche Förderbedarfe bei Kindern auf

KISS hilft Kindern sprachlich auf die Sprünge: 17 Kindertagesstätten im Landkreis Marburg-Biedenkopf erhielten das KISS-Siegel für ihr Engagement in der Sprachförderung für Kinder. Marburgs Stadträtin Kirsten Dinnebier (vorne, links), der Erste Kreisbeigeordnete Marian Zachow und Andrea Schroer vom Gesundheitsamt des Kreises

Marburg-Biedenkopf – Seit vielen Jahren bieten Kindergärten im Landkreis Marburg-Biedenkopf das „Hessische Kindersprach-Screening KISS“ an. Jetzt nehmen weitere Kitas am Sprach-Screening teil. „KISS“ steht dabei für Kinder-Sprach-Screening. Um die Arbeit dieser Kindergärten zu würdigen, hat das Hessische Kindervorsorgezentrum (HKVZ) das KISS-Siegel an diese Einrichtungen verliehen. 

KISS ist ein standardisiertes Verfahren zur Überprüfung der sprachlichen Entwicklung von Kindern im Alter von vier bis viereinhalb Jahren. Diese wichtige Aufgabe übernehmen geschulte Erzieherinnen und Erzieher mit Unterstützung von Sprachfachkräften. Trotz der Einschränkungen durch die Corona-Pandemie machen sich immer mehr Kitas im Landkreis auf den Weg, das KISS-Sprach-Screening für ihre betreuten Kinder zu ermöglichen. Dadurch können frühzeitig vor der Einschulung Sprachdefizite erkannt und durch sprachpädagogische, medizinische oder logopädische Förderung gebessert werden. Die Überreichung des Kiss-Siegels und der dazugehörigen Urkunde ist auch ein besonderes Dankeschön an die hervorragende Arbeit engagierter Erzieherinnen und Erzieher in den Kindertagesstätten und soll Ermutigung sein, das Sprachscreening auch in der Zukunft weiter anzubieten. 

Das HKVZ und das Gesundheitsamt des Landkreises Marburg-Biedenkopf veranstalteten die KISS-Siegelverleihung im Kreistagssitzungssaal der Kreisverwaltung. Dabei nahmen neben Vertreterinnen und Vertreter des Landkreises, der Stadt Marburg und der teilnehmenden Kitas auch der Erste Kreisbeigeordnete Marian Zachow sowie Marburgs Stadträtin Kirsten Dinnebier teil. Marian Zachow bedankte sich für die Arbeit der Erzieherinnen und Erzieher: „Das Beste, dass wir für Kinder tun können, ist Bedarfe frühzeitig zu erkennen und wenn nötig Unterstützung anzubieten. Je früher damit begonnen wird, desto besser. Dafür ist KISS ein wichtiges Werkzeug. Deshalb gebührt allen Beteiligten ein herzliches Dankeschön!“ Auch Kirsten Dinnebier betonte die Bedeutung des Sprach-Screenings: „Die Sprache ist elementar für das Leben. Denn sie ist gerade für Kinder wichtig, um mitteilen zu können, was sie möchten und nicht möchten. Daran sind auch gesellschaftliche Teilhabe- und Bildungschancen geknüpft. Das KISS-Siegel zeigt, dass sich Menschen für diese wichtige Aufgabe engagieren und dafür auch anerkannt werden“. 

Nadine Eich und Irena Ivanisevic, Vertreterinnen des HKVZ, überreichten den Vertretenden der Kindergärten die KISS-Siegel. Zu den ausgezeichneten Kindergärten gehören die Marburger Kitas Glühwürmchen, Erfurter Straße, Geschwister-Scholl-Straße, Am Teich (Cappel), Gisselberg, Karlsbader Weg, Anneliese Pohl-Kita, Kita Höhenweg (Marbach), Kita Schröck, das Familienzentrum Gedankenspiel in Wehrda, Kita Fröbelstraße (Michelbach), die Kita in Moischt, die Kita in Bauerbach, die Kita in Elnhausen sowie der städtische Kindergarten in der Alsfelder Straße in Kirchhain, der Waldkindergarten in Neustadt sowie die Kita Mäuseburg in Rauschenberg.

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