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Pressemitteilung 668/2021

26.10.2021

Schutzimpfung gegen Grippe dieses Jahr besonders wichtig – Mitarbeitende der Kreisverwaltung gehen mit gutem Beispiel voran

Claudia Dielmann-Ackermann lässt sich im Rahmen der Impfaktion des Kreises für seine Mitarbeitenden von Andrea Schroer zum Schutz vor der Grippe impfen.

Marburg-Biedenkopf – Eine Schutzimpfung gegen Grippe, auch Influenza genannt, ist in diesem Jahr besonders wichtig. Denn das Immunsystem konnte sich durch die ausgefallene Grippesaison 2020/2021 weniger gut auf die Influenza-Viren vorbereiten. Mit 93 Impfungen am ersten von acht Impftagen stößt die Grippe-Schutzimpfung, die der Landkreis Marburg-Biedenkopf seinen Mitarbeitenden anbietet, auf gute Resonanz.

Im vergangenen Jahr ist die Grippesaison durch Kontaktbeschränkungen und Maskenpflicht größtenteils ausgefallen. Daher ist zu erwarten, dass die ausgebliebenen Grippe-Infektionen in dieser Saison besonders schwer und häufig zurückkommen. Zudem birgt eine starke Grippewelle in diesem Jahr die Gefahr, die Belastungen der Krankenhäuser durch die Corona-Pandemie noch zusätzlich zu verschärfen.

Insbesondere Personengruppen mit erhöhtem Risiko für schwere Folgen, darunter Menschen ab 60 Jahren, chronisch Kranke und Schwangere, wird eine Schutzimpfung empfohlen. Auch für Personen, die mit vielen Menschen Kontakt haben, ist eine Impfung sinnvoll. Denn die Impfung bietet den größten Schutz gegen die Grippe.

Die Grippe ist eine ernstzunehmende Erkrankung, die nicht mit einer Erkältung zu verwechseln ist. Die Übertragung von Influenza-Viren erfolgt überwiegend durch Tröpfchen. Somit sind Menschen, die viel Kontakt mit anderen haben, zum Beispiel beim Einkaufen, am Arbeitsplatz oder dem öffentlichen Nahverkehr, einem Infektionsrisiko besonders stark ausgesetzt.

Nach der Ansteckung erkranken etwa zwei Drittel der Betroffenen und können heftige Krankheitssymptome wie beispielsweise hohes Fieber über 38,5 Grad Celsius, trockenen Reizhusten sowie Hals-, Kopf- und Muskelschmerzen entwickeln. Auch Komplikationen in Zusammenhang mit einer Grippe-Infektion wie Lungenentzündungen, Mittelohrentzündungen bei Kindern und in seltenen Fällen Entzündungen des Gehirns oder des Herzmuskels sind möglich. Hiervon können auch zuvor gesunde Menschen aller Altersgruppen betroffen sein. Auch Infizierte ohne Symptome können andere Menschen mit der Grippe anstecken.

Zudem sind die Grippe-Viren sehr wandlungsfähig und der Verlauf einer Grippe-Welle daher kaum vorhersehbar. Daher wird für jede Saison ein neuer Impfstoff entwickelt. Die Zusammensetzung des Impfstoffes legt jährlich die Weltgesundheitsorganisation (WHO) fest, entsprechend der Virus-Varianten, die erwartet werden.

Eine Impfung kann schweren Verläufen vorbeugen und die Verbreitung der Grippe eindämmen. Die Empfehlung für die Grippe-Schutzimpfung gilt in Hessen für alle Menschen ab dem sechsten Lebensmonat. Wer sich impfen lassen möchte, kann dies bei seinem Hausarzt tun. Die Kosten übernimmt die Krankenkasse. Die Kosten für die Impfungen ihrer Mitarbeitenden trägt die Kreisverwaltung.

Auch das Beachten von gängigen Hygieneregeln wie beim Schutz vor dem Corona-Virus kann das Risiko einer Influenza-Infektion senken: Darunter einen Abstand von 1,5 Metern zu anderen Menschen einzuhalten, regelmäßiges Händewaschen, Maske tragen sowie regelmäßiges lüften.

Für einen bestmöglichen Schutz sollte die Impfung gegen Grippe jedes Jahr, vorzugsweise im Oktober oder November, stattfinden. Nach der Impfung dauert es etwa 10 bis 14 Tage, bis der Körper einen ausreichenden Schutz vor einer Ansteckung aufgebaut hat.

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