Inhalt anspringen
Spendenkonto des Landkreises Marburg-Biedenkopf für Hochwasseropfer in den Kreisen Ahrweiler und Rhein-Erft: Überweisungen unter dem Verwendungszweck „Hochwasserhilfe“ an das Konto DE71 5335 0000 0021 0120 92. Mehr...

Pressemitteilung 267/2021

14.05.2021

Folgemeldung 405: Lebensretter erhalten wichtigen Schutz im Marburger Impfzentrum – Rund 2.500 Angehörige von Feuerwehr und Katastrophenschutz werden geimpft

Bis zu 2.500 Angehörige der Feuerwehr und des Katastrophenschutzes werden diese Woche im Marburger Impfzentrum gegen Covid-19 geimpft. Die Kameraden Steven Bachmann, Maximilian Gerhardt, Christoph Strieder und André Lagodny (v.li.) von der Feuerwehr Biedenkopf haben ihre Erstimpfung bereits erhalten.

Marburg-Biedenkopf – Insgesamt rund 2.500 Angehörige der Feuerwehr und des Katastrophenschutzes im Landkreis Marburg-Biedenkopf bekommen im Laufe dieser Woche ihre Erstimpfung gegen das Corona-Virus im Marburger Impfzentrum.

Damit sind die Rettungskräfte beim Schutz von Menschen nun selbst noch besser vor den Risiken durch die Corona-Pandemie geschützt. „Diese Optimierung des Eigenschutzes macht die Einsätze natürlich insgesamt einfacher“, sagte Lars Schäfer, Kreisbrandinspektor beim Landkreis Marburg-Biedenkopf.

Denn die Einsatzkräfte der Feuerwehr und des Katastrophenschutzes würden häufig oft genauso nah an Menschen arbeiten, wie der Rettungsdienst oder die Polizei. Zumal habe man vor den Einsätzen wegen der Dringlichkeit gar nicht die Zeit, vorher einen Schnelltest zu machen. „Ich bin sehr stolz, dass wir in der bisherigen Pandemiezeit nie eine taktische Einheit durch Corona lahmgelegt haben, weil sich alle Einsatzkräfte an die gängigen Regeln gehalten haben“, betonte Schäfer. Doch auch nach der Impfung werde natürlich weiterhin auf die gängigen Hygiene-Regeln sowie das Tragen einer Mund-Nasen-Maske geachtet

In sechs Wochen stehen für die Einsatzkräfte dann die noch ausstehenden Zweitimpfungen an. Mit diesem optimalen Schutz soll es dann auch wieder in den klassischen Ausbildungsbetrieb von Angesicht zu Angesicht gehen. Denn während der bisherigen Pandemiezeit fanden die meisten Ausbildungsmaßnahmen digital oder bei Einzelterminen unter strengen Auflagen statt.

Zusätzlich zu dem hohen Maß an Organisation und Planung wurde im Impfzentrum außerdem eine weitere Impfstraße für die Impfung der Einsatzkräfte geöffnet, auch um den Regelbetrieb des Zentrums nicht zu beeinflussen. Wichtig war dabei auch, nicht alle taktischen Einheiten auf einmal zu impfen, damit deren Einsatzfähigkeit im Falle von Impfreaktionen erhalten bleibt. Daher sei man bei den Impfungen nach dem Alphabet vorgegangen, so Schäfer. Dabei werden nicht nur Angehörige der Feuerwehr, sondern auch des Katastrophenschutzes geimpft. Darunter fallen beispielsweise Betreuungs- und Sanitätszüge sowie der Wasserrettungszug.

Vielen Dank fürs Teilen

Erläuterungen und Hinweise

Bildnachweise

Durch die Nutzung dieser Website erklären Sie sich damit einverstanden, dass diese Seite Cookies verwendet. Mehr Infos ...