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Pressemitteilung 243/2021

06.05.2021

Kreis setzt bei Rettung auf Kontinuität – Hilfsorganisationen übernehmen Notfallversorgung für weitere acht Jahre

Setzen die bewährte Zusammenarbeit im Rettungsdienst fort: Landrätin Kirsten Fründt (Mitte) hat die entsprechenden Beauftragungen vor dem Marburger Landratsamt an Dirk Rasch, Leiter der Notfallversorgung bei den Maltesern in Fulda (links), Rainer Ruppert, Betriebsleiter DRK Rettungsdienst Mittelhessen (3.v.l.), Marco Schulte-Lünzum, Regionalvorstand der Johanniter in Mittelhessen (4.v.l), Oliver Meermann, Landesvorstand der Johanniter (3.v.r), sowie Markus Müller, Geschäftsführer DRK Rettungsdienst Mittelhessen (2.v.r.), überreicht. Auch Maik Klein, Fachdienstleiter Rettungsdienst des Kreises (2.v.l), sowie Kreisbrandinspektor Lars Schäfer (rechts) freuen sich über die Fortsetzung der erfolgreichen Zusammenarbeit.

Marburg-Biedenkopf – Der Landkreis Marburg-Biedenkopf hat den DRK Rettungsdienst Mittelhessen, die Johanniter-Unfall-Hilfe, Regionalverband Mittelhessen, sowie den Malteser Hilfsdienst, Diözese Fulda, erneut für acht Jahre mit den Aufgaben des Rettungsdienstes beauftragt. Landrätin Kirsten Fründt hat die entsprechenden Beauftragungen nun vor dem Marburger Landratsamt an die Vertreter der Hilfsorganisationen überreicht.

Der Landkreis ist nach den gesetzlichen Vorgaben auch Träger des Rettungsdienstes. Er kann für die Erfüllung der damit einhergehenden Aufgaben jedoch auch Hilfsorganisationen beauftragen. Dabei arbeitet der Kreis mit den drei beauftragen Hilfsorganisationen schon seit langer Zeit erfolgreich zusammen. Bereits 2006 hatte der Kreis erstmals eine achtjährige Beauftragung erteilt, arbeitete aber schon davor erfolgreich mit den Partnern.  Die Laufzeit der derzeitigen Beauftragung endet am 31. Dezember 2021. Die neue, daran anschließende Beauftragung dauert somit zunächst bis zum 31. Dezember 2029.

DRK, Johanniter und Malteser übernehmen damit weiterhin die Notfallrettung und Krankentransporte im Landkreis Marburg-Biedenkopf. Die Notfallrettung umfasst eine notfallmedizinische Versorgung von Patienten am Notfallort sowie den anschließenden Transport. Der DRK Rettungsdienst Mittelhessen übernimmt zusätzlich die Aufgaben der notärztlichen Versorgung sowie intensivmedizinische Sekundärtransporte, also den Transport von Patienten von der Intensivstation einer Klinik zu einer anderen.

„Durch die Verlängerung der bereits seit Jahren erfolgreichen und vertrauensvollen Zusammenarbeit mit unseren Partnern im Rettungsdienst stellen wir auch in den kommenden acht Jahren eine hochwertige und professionelle Versorgung im Landkreis für Menschen in Not sicher“, freute sich Landrätin Kirsten Fründt.

 „Wir freuen uns über diese erneute langjährige Beauftragung. Diese ermöglicht uns Planungssicherheit, die wir für unsere Arbeit im Rettungsdienst, die Weiterentwicklungen unserer Strukturen und der damit verbundenen Investitionen brauchen“, erklärte Markus Müller, Geschäftsführer des DRK Rettungsdienst Mittelhessen (RDMH). Zudem sichere dieser lange Beauftragungszeitraum wichtige Entwicklungen, die den RDMH als Arbeitgeber attraktiv machen.

„Wir bedanken uns herzlich für das Vertrauen, das Sie uns durch die Neubeauftragung entgegenbringen. Für den Rettungsdienst in Mittelhessen und insbesondere für die vielen Mitarbeitenden im Rettungsdienst  bedeutet das Planungssicherheit und attraktive Arbeitsplätze mit Perspektive“, betonte auch Marco Schulte-Lünzum, Regionalvorstand der Johanniter in Mittelhessen.

„Wir freuen uns über die erneute Beauftragung durch den Landkreis Marburg-Biedenkopf und danken für die vertrauensvolle Zusammenarbeit“, sagte Dirk Rasch, Leiter der Notfallversorgung bei den Maltesern in Fulda.

Der Bereich, für den der Kreis als Rettungsdienstträger verantwortlich ist, erstreckt sich auf einer Fläche von 1.263 km² und 245.754 Einwohnerinnen und Einwohnern. Die Hilfsorganisationen betreiben im Landkreis insgesamt 16 Rettungswachen und vier Notarztstandorte. Es stehen insgesamt bis zu 38 sogenannte Rettungsmittel für den Landkreis zur Verfügung, darunter 22 Rettungswagen/ Mehrzweckfahrzeuge, neun Krankentransportwagen, vier Notarzteinsatzfahrzeuge, zwei Intensivtransportwagen (davon einer auch für Gießen) sowie ein Intensivtransportwagen (ITW) für Babys.

Diese Rettungsmittel sind jedoch nicht alle gleichzeitig im Einsatz, sondern haben unterschiedliche Einsatzzeiten. Damit wurden im Jahr 2020 insgesamt 20.444 Rettungseinsätze, 14.782 Krankentransporte sowie 6.050 Notarzteinsätze absolviert. Hinzu kommen 508 ITW-Einsätze.

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