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Pressemitteilung 234/2021

29.04.2021

Zahl der Langzeitarbeitslosen im Kreis geht leicht zurück – Monatsbilanz des KreisJobCenters: 146 Arbeitslose weniger als vor einem Jahr

Marburg-Biedenkopf – Trotz der andauernden Pandemie ist die Zahl der Langzeitarbeitslosen im Kreis im April erstmals in diesem Jahr leicht zurückgegangen. Das KreisJobCenter (KJC) weist in seiner aktuellen Statistik 2.995 erwerbsfähige Leistungsberechtigte aus, die als arbeitslos registriert sind. Das sind 46 Personen oder 1,5 Prozent weniger als im Vormonat. Gegenüber dem Vorjahresmonat ist die Zahl der Arbeitslosen in der Betreuung des KreisJobCenters um 146 Personen oder 4,6 Prozent gesunken. 

Die Quote der arbeitslosen Grundsicherungsempfänger an den zivilen Erwerbspersonen liegt aktuell bei 2,2 Prozent. Im Vorjahresmonat lag die Quote bei 2,3 Prozent. 

„Die Lage auf dem Arbeitsmarkt hat sich etwas verbessert. Von einer Kehrtwende kann aber noch nicht gesprochen werden. Die steigenden Infektionszahlen durch die britische Variante des Corona-Virus sowie der verlängerte Lockdown drücken die Stimmung in der Wirtschaft. Dies schlägt allerdings bisher noch nicht voll auf die Langzeitarbeitslosigkeit durch“, sagte der Erste Kreisbeigeordnete und zuständige Sozialdezernent Marian Zachow. Nach wie vor gebe es Branchen, die gut im Geschäft seien und vor allem die Kurzarbeit federe bisher stärkere Ausschläge auf die Statistik ab. „Es wird zwar noch verhältnismäßig wenig entlassen, aber es gibt auch kaum noch Neueinstellungen. Der langfristige Trend ist also eher eine Herausforderung.“ 

Im Vergleich zum Vormonat ging die Zahl der Bedarfsgemeinschaften um 14 oder 0,2 Prozent zurück. Aktuell liegt sie bei 5.762 (Vormonat: 5.776). Verglichen mit dem Vorjahresmonat bedeutet dies einen Rückgang um 418 oder 6,8 Prozent. 

Bei den erwerbsfähigen Leistungsberechtigten ist im Vergleich zum Vormonat ein Rückgang um 60 oder 0,8 Prozent auf 7.623 Personen zu registrieren. Im langfristigen Vergleich liegt die Zahl um 8,1 Prozent unter dem Wert des Vorjahres. Dies entspricht einem Rückgang um 676 Personen. 

Bei den Angaben zu Bedarfsgemeinschaften und erwerbsfähigen Leistungsberechtigten handelt es sich um einen zum Stichtag 13. April 2021 ermittelten vorläufigen Bestand. Der endgültige Bestand für den Berichtsmonat April wird von der Bundesagentur für Arbeit nach einer Wartezeit von drei Monaten festgeschrieben.

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