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Corona-Hotlines: (1) 06421 405-4444 (für allgemeine Fragen, Montag bis Freitag 9 bis 16 Uhr, Samstag und Sonntag 9 bis 14 Uhr, E-Mail: corona@marburg-biedenkopf.de); (2) 06421 480-9284 (für Fragen zum Thema Impfen/Impfzentrum – KEINE TERMINVERGABE, Montag bis Freitag 8 bis 16 Uhr).

Pressemitteilung 148/2021

17.03.2021

Folgemeldung 346: Keine weiteren Öffnungsschritte an Schulen im Kreis – Gesundheitsamt registriert 76 Corona-Neuinfektionen / Inzidenz bei 117,6

Marburg-Biedenkopf – Das Gesundheitsamt des Landkreises Marburg-Biedenkopf hat innerhalb eines Tages 76 neue Corona-Fälle registriert. Die Gesamtzahl der seit März 2020 bestätigten Corona-Infektionen liegt aktuell bei 7.366. Derzeit werden 24 Betroffene stationär im Krankenhaus behandelt (+3). Davon benötigen sieben Personen eine intensivmedizinische Betreuung (-2). Die Zahl der Todesfälle im Zusammenhang mit einer Corona-Infektion beträgt weiterhin 234.

Um den insgesamt steigenden Infektionszahlen Rechnung zu tragen und um das Infektionsrisiko an Schulen zu verringern, werden die Jahrgangsstufen sieben und höher ab Montag– anders als ursprünglich geplant – nicht am Wechselunterricht teilnehmen. Sie werden bis zu den Osterferien weiterhin im Distanzunterricht beschult. Das haben der Kreis und die Universitätsstadt Marburg als Schulträger in Abstimmung mit dem Staatlichen Schulamt Marburg-Biedenkopf und auf dringenden Rat des Gesundheitsamtes beschlossen.

Für die Klassen eins bis sechs und für die Abschlussklassen bleiben die aktuell gültigen Regelungen unverändert wie bisher. Die Entscheidung wird bewusst zum jetzigen Zeitpunkt getroffen und bekannt gegeben, um den Schulen, den Schülerinnen und Schülern sowie den Eltern ein hohes Maß an Planungssicherheit zu ermöglichen. Derzeit gibt es im Kreis 18 aktive Fälle im Schulkontext, davon 16 betroffene Schülerinnen und Schüler sowie zwei Lehrkräfte (Stand: 16. März 2021).

Das Gesundheitsamt und niedergelassene Ärztinnen und Ärzte betreuen aktuell 485 aktive Fälle (+36). Die Zahl der Genesenen ist um 40 auf 6.647 Fälle gestiegen. Das Gesundheitsamt hat innerhalb der vergangenen sieben Tage insgesamt 290 neue Corona-Fälle registriert. Der Landkreis Marburg-Biedenkopf weist daher derzeit eine Inzidenz von 117,6 auf (+10,5). Die Inzidenz errechnet sich aus der Zahl der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner innerhalb der vergangenen sieben Tage. Marburg-Biedenkopf befindet sich damit weiter in der fünften von insgesamt sechs Stufen des Eskalationskonzepts der Landesregierung zur Eindämmung des Corona-Virus.

Insgesamt 21.380 Personen wurden inzwischen im Landkreis Marburg-Biedenkopf gegen Covid-19 geimpft. Davon haben 5.902 Personen bereits die notwendige Erst- und Zweitimpfung erhalten (Stand: 16. März 2021). Bei den Erstimpfungen hat der Landkreis Marburg-Biedenkopf bezogen auf die Kreisbevölkerung inzwischen eine Impfquote von 8,69 Prozent erreicht. Der Kreis liegt damit über dem Bundesschnitt von 8,2 Prozent sowie über dem hessischen Landesschnitt von derzeit 8,3 Prozent (Quelle: Robert-Koch-Institut, Stand: 17. März 2021).

Am Freitag, 19. März 2021, ist die Hotline des Kreises für Fragen zum Impfzentrum und zur Organisation des Impfens unter der Telefonnummer 06421 405-1888 aus organisatorischen Gründen nur in der Zeit von 12:30 bis 16:00 Uhr erreichbar. Ansonsten steht die Hotline montags bis freitags von 09:00 bis 16:00 Uhr für diesbezügliche Fragen der Bürgerinnen und Bürger zur Verfügung.

Kommunales Verteilungsmuster aktive Corona-Fälle

Stadt/Gemeinde

17.03.2021

16.03.2021

Amöneburg: 12 11
Angelburg: 2 3
Bad Endbach: 13 14
Biedenkopf: 22 20
Breidenbach: 7 7
Cölbe: 4 4
Dautphetal: 25 22
Ebsdorfergrund: 2 2
Fronhausen: 5 4
Gladenbach: 23 23
Kirchhain: 36 28
Lahntal: 1 1
Lohra: 8 6
Marburg: 80 68
Münchhausen: 5 7
Neustadt: 37 33
Rauschenberg: 14 13
Stadtallendorf: 120 123
Steffenberg: 6 5
Weimar: 31 27
Wetter: 27 25
Wohratal: 3 3
Obdachlos: 0 0
Unklar*: 2 0
Gesamt MR-BID: 485
449

* hier läuft aktuell noch die Zuordnung im Rahmen der Fallermittlung

Im Rahmen von Qualitätsprüfungen und Datenaktualisierungen des Gesundheitsamtes kann es vorkommen, dass bereits übermittelte Fälle im Nachhinein aktualisiert und korrigiert werden. Dadurch kann es zu Abweichungen bei der Differenz der im Vergleich zum Vortag gemeldeten Fällen kommen.

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