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Pressemitteilung 116/2021

03.03.2021

105.000 Euro für die Radverkehrsverbindungen in Neustadt – Erster Bauabschnitt zwischen Momberg und Mengsberg konkretisiert

Landrätin Kirsten Fründt (vorne, rechts) und Thomas Meyer, Radverkehrsplaner des Kreises (3.v.l.), übergaben den Förderbescheid an (von links) Mombergs Ortsvorsteher Jörg Grasse, Bürgermeister Thomas Groll und Mengsbergs Ortsvorsteher Karlheinz Kurz.

Marburg-Biedenkopf – Am Dienstag (2. März 2021) hat Landrätin Kirsten Fründt an der Hardtmühle in Neustadt-Momberg einen Förderbescheid in Höhe von 105.000 Euro an Bürgermeister Thomas Groll übergeben. Damit finanziert wird ein erster Bauabschnitt zur Verbesserung der Radverkehrsverbindung zwischen Momberg und Mengsberg.

Konkret geht es um den Ausbau des bestehenden Radweges vom Ortsteil Momberg zur Hardtmühle. Der etwa 400 Meter lange Abschnitt wird auf eine Breite von drei Metern erweitert, die Decke erneuert und für eine bessere Entwässerung gesorgt. Damit soll insbesondere verhindert werden, dass der Weg zur Hardtmühle bei Starkregen nahezu unpassierbar wird. So zuletzt geschehen im Frühjahr des vergangenen Jahres.

Die Zufahrt ist bereits Teil der im Radverkehrsentwicklungsplan des Landkreises Marburg-Biedenkopf vorgesehenen Radverkehrsverbindung zwischen Mengsberg und Momberg und zugleich Teil des Wiera-Wohra-Radwegs. „Mit den jetzt anstehenden Arbeiten sorgen wir für eine ganzjährige freie Fahrt auf einer attraktiven Freizeitradroute und schaffen eine Verbindung zur K 17. Dabei sparen wir mit dem Ausbau eines schon bestehenden landwirtschaftlichen Weges auch Zeit und Geld“, hob Landrätin Kirsten Fründt hervor. Zudem könne damit der Radverkehr vom Autoverkehr getrennt und so Konflikte zwischen beiden Gruppen vermieden sowie ein höheres Sicherheitsgefühl für die Radfahrenden erreicht werden.

Den Planungen vorausgegangen war eine entsprechende Anfrage vom Bürgermeister der Stadt Neustadt, Thomas Groll. „Der Ausbau unseres Radroutennetzes ist für uns grundsätzlich ein Thema. Bei diesem Abschnitt ging es uns vor allem auch darum, der Witterung gerecht zu werden, also den Weg auch bei starkem Regen nutzen zu können“, sagte Groll. Für beides habe sich nun schnell eine Lösung gefunden. „Erfreulicher hätte sich das für uns gar nicht entwickeln können“, sagte Groll.

Da die Strecke bereits als Maßnahme im Radverkehrsentwicklungsplan des Kreises vorgesehen gewesen sei, habe man vor dem Hintergrund des Witterungsproblems nach einer schnellen Möglichkeit gesucht. „Und diese auch gefunden“, freut sich der Radverkehrsplaner des Kreises, Thomas Meyer. Mögliche Förderkonditionen wurden ermittelt und gleichzeitig von Mitarbeitenden des Fachdienstes Kreisstraßen die anzunehmenden Kosten errechnet. Schon kurz nach der Anfrage des Bürgermeisters habe die Kreisverwaltung Fördermittel beim Land Hessen beantragen können.

„Von den Gesamtkosten von etwa 150.000 Euro für die Planung, Baurechtschaffung und den Bau werden 105.000 Euro vom Land Hessen zur Verfügung gestellt. Das Projekt zeigt einmal mehr, wie wichtig die verwaltungs- und fächerübergreifende Zusammenarbeit gerade in Sachen Radverkehr ist“, sagt Meyer.

Aktuell läuft bereits die Vorbereitung zur Auftragsvergabe an ein Ingenieurbüro. „Und dann kann es auch schon losgehen“, freut sich Landrätin Kirsten Fründt. Auch für weitere Abschnitte der Radverkehrsverbindung von Momberg nach Mengsberg sei bereits gesorgt. Entsprechende Mittel seien bereits im Haushalt für dieses Jahr vorgesehen, so dass voraussichtlich im Herbst weitere Planungsschritte beauftragt werden können.

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