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Pressemitteilung 003/2021

05.01.2021

Arbeitsmarkt stabilisiert sich zum Jahresende – Monatsbilanz des KreisJobCenters: Leichte Entspannung des Arbeitsmarktes im Dezember / Corona-Folgen aber weiterhin sichtbar

Marburg-Biedenkopf – Die leichte Entspannung auf dem durch die Corona-Krise belasteten Arbeitsmarkt hat sich auch im Dezember fortgesetzt. Die Zahl der arbeitslosen Personen, die Grundsicherung empfangen, ist im Vergleich zum Vormonat leicht zurückgegangen. 

Allerdings beziehen sich die aufgeführten Zahlen auf den Stichtag 10. Dezember 2020 und damit vor Beginn der aktuellen Landes-Maßnahmen zur Eindämmung des Corona-Virus am 16. Dezember 2020. Die daraus resultierenden Folgen für den Arbeitsmarkt sind hier noch nicht berücksichtigt. 

Das KreisJobCenter (KJC) des Landkreises Marburg-Biedenkopf weist in seiner aktuellen Statistik 2.946 erwerbsfähige Leistungsberechtigte aus, die als arbeitslos registriert sind. Das sind 16 Personen oder 0,5 Prozent weniger als im Vormonat. Gegenüber dem Vorjahresmonat ist die Zahl der Arbeitslosen im Landkreis um 218 Personen oder 8,0 Prozent angestiegen. Die Quote der arbeitslosen Grundsicherungsempfänger an den zivilen Erwerbspersonen liegt aktuell bei 2,2 Prozent. Im Vorjahresmonat lag die Quote bei 2,0 Prozent. 

„Wir hoffen, dass der Arbeitsmarkt auch mit den aktuellen Maßnahmen zur Eindämmung des Corona-Virus relativ robust bleibt. Die Unternehmen haben mittlerweile Erfahrungen mit solchen Maßnahmen gemacht und es existieren umfangreiche staatliche Stützungsmaßnahmen“, sagte der Erste Kreisbeigeordnete und zuständige Sozialdezernent Marian Zachow. Dennoch wird es wieder einen Rückschlag geben. Gerade kurzfristige Saisonbeschäftigung, darunter viele Minijobs, dürfte entfallen. Die Zahl der Kurzarbeiter wird wieder deutlich steigen“, so Zachow.

Im Vergleich zum Vormonat ist die Zahl der Bedarfsgemeinschaften nur sehr geringfügig um zwei angestiegen. Aktuell liegt sie bei 5.824 (Vormonat: 5.822). Verglichen mit dem Vorjahresmonat bedeutet dies einen Rückgang um 179 oder 3,0 Prozent. 

Bei den erwerbsfähigen Leistungsberechtigten ist im Vergleich zum Vormonat ein Anstieg um 4 oder 0,1 Prozent auf 7.746 Personen zu registrieren. Im langfristigen Vergleich liegt die Zahl um 3,6 Prozent unter dem Wert des Vorjahres. Dies entspricht einem Rückgang um 292 Personen. 

Bei den Angaben zu Bedarfsgemeinschaften und erwerbsfähigen Leistungsberechtigten handelt es sich um einen zum Stichtag 10. Dezember 2020 ermittelten vorläufigen Bestand. Der endgültige Bestand für den Berichtsmonat Dezember wird von der Bundesagentur für Arbeit nach einer Wartezeit von drei Monaten festgeschrieben.

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