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Pressemitteilung 641/2020

16.12.2020

Folgemeldung 257: Kreis organsiert Unterstützung für Altenpflegeheim – Corona-Ausbruch bei Bewohnern und Mitarbeitern

Marburg-Biedenkopf – Nachdem bei den meisten Bewohnerinnen und Bewohnern sowie bei Mitarbeitenden einer Altenpflegeeinrichtung in Marburg das Corona-Virus nachgewiesen wurde, unterstützt der Kreis mit Hochdruck dabei, die Versorgung der Menschen in der Einrichtung sicherzustellen.

Die Lage in der Einrichtung ist sehr ernst. Wichtig ist, dass den Menschen jetzt schnell geholfen wird. Deshalb hat der Landkreis Marburg-Biedenkopf in Kenntnis der tatsächlichen Lage bereits im Verlauf des gestrigen Dienstages, jenseits der Frage von Zuständigkeiten, gemeinsam mit der Universitätsstadt Marburg sofort reagiert.

Noch am Abend und auch in der Nacht war der Ärztliche Leiter Rettungsdienst des Landkreises Marburg-Biedenkopf vor Ort, um sich ein Lagebild zu verschaffen. Auch bereits seit gestern unterstützt das Gesundheitsamt des Kreises dabei, kurzfristig qualifiziertes Pflegepersonal zu organisieren.

Bereits am heutigen Mittwochmorgen hat der Kreis eigene Kräfte des Fachbereichs Gefahrenabwehr eingesetzt, um ad hoc die Versorgung der Bewohnerinnen und Bewohner mit Nahrung und Flüssigkeit zu unterstützen. Zeitgleich ist am Morgen der Corona-Koordinierungsstab der Kreisverwaltung zusammengetreten, um weitere Sofortmaßnahmen einzuleiten. Hierbei wurden unterschiedliche Optionen intensiv geprüft.

Dabei wurde festgestellt, dass sich die Versorgung der Bewohnerinnen und Bewohner unter den aktuellen Voraussetzungen am besten in der Einrichtung selbst sicherstellen lässt. Der Landkreis hat hierzu unterstützende Maßnahmen auf den Weg gebracht. Andere Pflegeeinrichtungen, Institutionen und Dienstleister unterstützen derzeit bereits mit Personal, so dass die Grundversorgung der Bewohnerinnen und Bewohner gewährleistet ist.

Mitarbeitende des Gesundheitsamtes organisieren aktuell weiter den Einsatz von Dienstleistern, etwa für die Bereiche Reinigung, Haustechnik, Küche und Pflege. Außerdem sind Mitarbeitende der Task Force Pflege des Gesundheitsamtes vor Ort, um die Heimleitung sowohl in der Verwaltung als auch bei der weiteren Organisation direkt zu unterstützen und so nachhaltig sichere Strukturen für die Bewohnerinnen und Bewohner zu schaffen. Auch der Ärztliche Leiter Rettungsdienst ist weiterhin vor Ort im Einsatz, um den Gesundheitszustand der Bewohnerinnen und Bewohner zu beurteilen und gegebenenfalls über weitere Maßnahmen zu entscheiden.

Der Kreis prüft aktuell weitere Möglichkeiten, um auch weiterhin kurzfristig auf Änderungen der Situation in der Einrichtung zu reagieren und steht im engen Austausch mit der Heimleitung und der Universitätsstadt sowie den zuständigen Stellen des Regierungspräsidiums.

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