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Pressemitteilung 627/2020

15.12.2020

Finanzielle Unterstützung für die Entwicklung der Marburger Außenstadtteile – Landrätin Kirsten Fründt übergibt Förderbescheide in Höhe von rund 97.000 Euro an Oberbürgermeister Dr. Thomas Spies

Landrätin Kirsten Fründt hat Oberbürgermeister Dr. Thomas Spies vor dem Marburger Rathaus drei Förderbescheide für die Entwicklung der Marburger Außenstadtteile übergeben.

Marburg-Biedenkopf – Insgesamt 97.309 Euro an Fördergeldern erhält die Universitätsstadt Marburg im Zuge der Dorfentwicklung für drei Marburger Außenstadtteile. Die entsprechenden Förderbescheide hat Landrätin Kirsten Fründt vor dem Marburger Rathaus an Oberbürgermeister Dr. Thomas Spies übergeben. Die Gelder stammen aus dem Dorfentwicklungsprogramm des Landes Hessen. 

Für den Stadtteil Hermershausen fließt das Fördergeld in Höhe von 50.000 Euro in die Planungsarbeiten zur Sanierung und Funktionsverbesserung des Bürgerhauses. Die aktuell bewilligten Planungsleistungen sind Grundlage für die Umsetzung des Bauvorhabens im Jahr 2022. Im Fokus stehen die energetische Optimierung und eine zeitgemäße Ausstattung. Das Bürgerhaus ist als Veranstaltungsort fester Bestandteil einer engagierten Dorfgemeinschaft, die ein vielfältiges Veranstaltungsprogramm anbietet, das auch Bewohnerinnen und Bewohner der Nachbarorte anzieht. „Bürgerhäuser sind ein zentraler Ort für die Begegnung und das Miteinander von Menschen. Deshalb freue ich mich, dass die Planungen zur Aufwertung des Gebäudes mit dem Fördergeld unterstützt werden“, sagte Landrätin Kirsten Fründt. Die Gesamtkosten für die Planung liegen bei über 134.000 Euro. 

„Wir schaffen attraktive Treffpunkte für lebendige Dorfgemeinschaften. Dazu gehören Bürgerhäuser aber auch Freiflächen, die zu Begegnungsorten im Alltag werden. Ich freue mich, dass wir für drei unserer Projekte zur Dorfentwicklung nun diese Förderung entgegennehmen können“, so Marburgs Oberbürgermeister Dr. Thomas Spies. Die Stadt Marburg hat ein Konzept zur Sanierung ihrer Bürgerhäuser in den Außenstadtteilen entwickelt, das nun Stück für Stück umgesetzt wird. Neben den Innenräumen spielen aber insbesondere auch die Außenflächen und zentrale Plätze im Dorf eine große Rolle für die Dorfgemeinschaften. 

In Cyriaxweimar sollen die um die Mehrzweckhalle liegenden Freiflächen als attraktiver Treffpunkt für Jung und Alt neu gestaltet werden. Nachdem zunächst für die gesamte Fläche eine Gestaltungsskizze erarbeitet und in vier Abschnitte unterteilt wurde, sollen nun die ersten zwei Bereiche für die Umsetzung vorbereitet werden. Während der erste Teilbereich mehr Möglichkeiten zum Aufenthalt haben wird, soll der zweite Teilbereich verschiedene Bewegungsmöglichkeiten – vom Bolzplatz über ein Beachvolleyballfeld bis zu Fitnessgeräten – bieten. Die Planung sowie die spätere Umsetzung sollen in enger Zusammenarbeit mit den Akteurinnen und Akteuren vor Ort erfolgen. Die Planungskosten von rund 18.600 Euro für das Vorhaben fördert das Land mit 9.890 Euro. 

„Mit der Förderung der Planungskosten wird ein Mehrgenerationenplatz unterstützt, der als Treffpunkt für Sport, Spiele und Gemeinschaft genutzt werden kann. Deshalb freue ich mich sehr, den entsprechenden Förderbescheid übergeben zu können, um das Vorhaben zu unterstützen“, betonte die Landrätin. „Der Mix in der Gestaltung der Außenflächen wird mehrere Generationen ansprechen und hier zusammenbringen“, ergänzte Oberbürgermeister Spies. 

In Dilschhausen wird der Platz am Ehrenmal im Ortsmittelpunkt zu einem attraktiven und einladenden Ort zum Verweilen und Gedenken umgestaltet. Die Kosten dafür liegen bei etwa 63.000 Euro, das Land fördert mit 37.419 Euro. Die Kirche aus dem 13. Jahrhundert bildet mit dem Ehrenmal den Ortsmittelpunkt Dilschhausens. Nun wird das Umfeld – zunächst im Bereich des Ehrenmals – verschönert. Die Fläche wird zum Kirchengrundstück hin geöffnet und schafft damit eine Verbindung zum Ehrenmal. Eine Hainbuchenhecke bildet den räumlichen Abschluss der Fläche. Außerdem werden Sitzgelegenheiten aufgestellt, die Fläche mit Natursandsteinen gepflastert und zwei Laubbäume zur Rahmung des Ehrenmals gepflanzt. „Es ist wichtig, Orte der Einkehr, Ruhe und des Gedenkens zu haben. Deshalb freue ich mich, den Förderbescheid zur Aufwertung des Ortsmittelpunktes überreichen zu können“, so Fründt. „Unsere Stadtteile und die Menschen dort haben eine Geschichte, die es zu bewahren gilt. In Dilschhausen gestalten wir deshalb einen besonderen Ort der Erinnerung neu“, sagte Spies, der sich als Kämmerer der Stadt Marburg über die drei Förderbescheide freut.

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