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Pressemitteilung 032/2020

30.01.2020

Zahl der arbeitslosen Personen steigt zum Jahresbeginn erwartungsgemäß an – Monatsbilanz des KreisJobCenters

Marburg-Biedenkopf – Die Zahl der arbeitslosen Personen die Grundsicherung erhalten sowie die Zahl der Bedarfsgemeinschaften sind im Vergleich zum Vorjahr zurückgegangen. Das KreisJobCenter Marburg-Biedenkopf weist in seiner aktuellen Statistik 2.872 erwerbsfähige Leistungsberechtigte aus, die als arbeitslos registriert sind. Das sind 144 Personen oder 5,3 Prozent mehr als im Vormonat.

Gegenüber dem Vorjahresmonat ist die Zahl der Arbeitslosen im Landkreis um 202 Personen oder 6,6 Prozent zurückgegangen. Die Quote der arbeitslosen Grundsicherungsempfänger an den zivilen Erwerbspersonen liegt aktuell bei 2,2 Prozent. Im Vorjahresmonat lag die Quote bei 2,3 Prozent.

„Da nach wie vor zahlreiche Arbeitsverhältnisse zum Jahresende gekündigt werden oder entsprechend befristet sind, ist der Anstieg der Erwerbslosenzahl im Januar immer der höchste im ganzen Jahr. Damit ist die aktuelle Entwicklung natürlich nicht überraschend“, erklärte der Erste Kreisbeigeordnete und zuständige Sozialdezernent Marian Zachow.

Ein weiterer Grund für den Anstieg ist das zum Jahresende viele Qualifizierungen und Fortbildungen endeten. Diese Personen werden nach Beendigung der arbeitsmarktpolitischen Maßnahme statistisch als arbeitslos geführt.

„Während die Zahlen – besonders auch im Vergleich mit dem Vorjahresmonat – scheinbar noch keinen Grund zur Sorge bieten, spüren wir doch gleichwohl, dass die Situation am Arbeitsmarkt unsicherer wird. Weltpolitische Rahmenbedingungen und bestimmte Entwicklungen und Trends im Bereich der Automobil- und Zulieferindustrie sind auch Unsicherheitsfaktoren, die wir am Arbeitsmarkt spüren. Es gibt keinen Grund zur Panik, aber es gilt doch, diese Herausforderungen auch aus Sicht der Arbeitsmarktintegration ernst zu nehmen“ machte Zachow deutlich.

Auch die Zahl der Bedarfsgemeinschaften ist gesunken – erstmals unter die Marke von 6.000. Während es vor zwölf Monaten noch 6.520 solcher Bedarfsgemeinschaften gab, sind es inzwischen nur noch 5.993. Verglichen mit dem Vorjahresmonat bedeutet dies einen Rückgang um 473 oder 7,3 Prozent.

Bei den erwerbsfähigen Leistungsberechtigten ist im Vergleich zum Vormonat ein Rückgang um eine Person auf 8.037 Personen zu registrieren. Im langfristigen Vergleich liegt die Zahl um 8,2 Prozent unter dem Wert des Vorjahres. Dies entspricht einem Rückgang um 721 Personen.

Bei den Angaben zu Bedarfsgemeinschaften und erwerbsfähigen Leistungsberechtigten handelt es sich um einen zum Stichtag 14. Januar 2020 ermittelten vorläufigen Bestand. Der endgültige Bestand für den Berichtsmonat Januar wird von der Bundesagentur für Arbeit nach einer Wartezeit von drei Monaten festgeschrieben.

Insgesamt befanden sich zum Stichtag im Januar 1.355 Personen in arbeitsmarktpolitischen Maßnahmen.

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