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Pressemitteilung 010/2020

15.01.2020

Kreis und Stadt Stadtallendorf bringen Radverkehrskonzept auf den Weg – Kölner Planungsbüro unterstützt Konzept für Stadtallendorfer Innenstadt

Wollen gemeinsam ein fahrradfreundliches Innenstadtkonzept auf den Weg bringen (von links): Bürgermeister Christian Somogyi, Radverkehrsplaner Thomas Meyer (Landkreis Marburg-Biedenkopf), Landrätin Kirsten Fründt, Marcus Räthe (Stadt Stadtallendorf), Peter Gwiasda (Planungsbüro VIA), Corinne Diho (Stadt Stadtallendorf) und Uwe Volz (Stadt Stadtallendorf).

Marburg-Biedenkopf – Der Landkreis Marburg-Biedenkopf möchte im Rahmen seines kreisweiten Radverkehrskonzeptes auch den Radverkehr in der Stadtallendorfer Innenstadt stärken. Der Kreis hat dabei das Kölner Planungsbüro „VIA eG“ damit beauftragt, das Radverkehrskonzept durch die Analyse von Potentialen für den Radverkehr, bei der Optimierung der Infrastruktur, mit Facharbeitskreisen sowie mit Öffentlichkeitsarbeit zu unterstützen. Dabei sollen auch Musterlösungen für weitere Radverkehrskonzepte in Kreis-Kommunen entwickelt werden. 

Bereits 2018 hat der Landkreis Marburg-Biedenkopf mit seinen Kommunen ein kreisweites Radverkehrskonzept mit 181 Infrastrukturausbaumaßnahmen abgestimmt: Auch eine detaillierte Betrachtung und Bewertung der vorhandenen Radverkehrsinfrastruktur und Radroutenverbindungen in Stadtallendorf wurde als eine der Maßnahmen des Radverkehrsentwicklungsplans identifiziert. Der Kreis möchte nun gemeinsam mit der Stadt und dem Planungsbüro die Radverkehrsinfrastruktur in der Stadtallendorfer Innenstadt auf Stärken, Schwächen und eventuelle Handlungsbedarfe prüfen und gemeinsam mit der Stadtverwaltung, der Stadtallendorfer Zivilgesellschaft und dem Radverkehrsplaner des Landkreises wichtige Rahmenbedingungen zugunsten des Radverkehrs schaffen. 28.917 Euro investiert der Kreis für diesen Entwicklungsprozess von Januar bis Oktober 2020. 

„Mit dem kreisweiten Radverkehrsentwicklungsplan wollen wir das Fahrrad als eine echte Alternative zum Auto im Landkreis stärken. Gerade für einen so bedeutenden Wirtschaftsstandort wie Stadtallendorf ist es wichtig, Radverkehr, Fußverkehr und öffentliche Verkehrsmittel eng miteinander zu verzahnen und bei der Radverkehrsplanung zu berücksichtigen. Ich freue mich, dass wir mit kompetenter Beratung die Potentiale für den Radverkehr in Stadtallendorf und darüber hinaus noch erhöhen können“, so Landrätin Kirsten Fründt. 

„Ich bin froh, dass wir gemeinsam mit dem Landkreis ein Radwegekonzept erarbeiten konnten und mit den entsprechenden finanziellen Mitteln in absehbarer Zeit umsetzen werden. Eine gute Struktur im Radwegenetz ist ein wichtiger Beitrag für die nachhaltige Mobilität und für das Freizeitangebot der Bevölkerung“, machte der Stadtallendorfer Bürgermeister Christian Somogyi deutlich. 

Ziel des Innenstadtkonzeptes für Stadtallendorf ist es, Bedingungen für den Radverkehr zu verbessern, die innerörtliche Infrastruktur für den Radverkehr zu stärken und bei Bedarf auszubauen, Potentiale für den Radverkehr zu analysieren sowie das Thema Radfahren vor Ort öffentlichkeitswirksam ins Gespräch zu bringen. Auch der Transfer von fachlichem Wissen in die Stadtverwaltung sowie die Entwicklung von Musterlösungen innerstädtischer Konzepte für den Radverkehr anderer Städte im Kreis sind Teil der Zielsetzung. 

Das Planungsbüro prüft dabei beispielsweise mit einer Stärken- und Schwächenanalyse, ob die Fahrradwege vor Ort aktuellen Ansprüchen an Radwege genügen. Dafür soll im Frühjahr unter anderem ein Mitarbeiter des Planungsbüros „VIA eG“ sämtliche Radwege in der Stadtallendorfer Innenstadt mit dem Fahrrad abfahren und Problemstellen ausfindig machen. Außerdem untersucht das Planungsbüro die Sicherheit von Radfahrenden in der Stadt (Unfallanalyse), plant Maßnahmen für Strecken- und Knotenpunkte für den Radverkehr, ermittelt günstige Stellen für Fahrradabstellanlagen und erstellt ein Maßnahmenprogramm. 

„Damit wollen wir die Bürgerinnen und Bürger auch für den Wert des Fahrrads sensibilisieren und zeigen, dass nicht immer ein Auto bei einem Aufenthalt in der Kernstadt und darüber hinaus von Nöten ist“, verdeutlichte der Radverkehrsplaner des Kreises, Thomas Meyer.

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