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Pressemitteilung 002/2020

03.01.2020

Arbeitslosigkeit erreicht zum Jahresende neuen Tiefstand – Monatsbilanz des KreisJobCenters: Im Jahresvergleich Rückgang um 7,0 Prozent

Marburg-Biedenkopf – Die Zahlen zu den arbeitslosen Personen der Grundsicherung für Arbeitsuchende im Landkreis Marburg-Biedenkopf bewegen sich weiterhin auf historischen Tiefstständen. Das KreisJobCenter weist in seiner aktuellen Statistik 2.728 erwerbsfähige Leistungsberechtigte aus, die als arbeitslos registriert sind. Das sind 42 Personen oder 1,5 Prozent weniger als im Vormonat.  

Gegenüber dem Vorjahresmonat ist die Zahl der Arbeitslosen im Landkreis Marburg-Biedenkopf um 205 Personen oder sieben Prozent zurückgegangen. Die Quote der arbeitslosen Grundsicherungsempfänger an den zivilen Erwerbspersonen liegt aktuell bei 2,1 Prozent. Im Vorjahresmonat lag die Quote bei 2,2 Prozent. 

„Konjunkturflaute hin, Autokrise her: Noch nie seit Beginn der Hartz-IV-Reform war die Zahl der Arbeitslosen im Landkreis geringer. Die aktuelle konjunkturelle Schwäche ist am heimischen Arbeitsmarkt im Bereich der Langzeitarbeitslosen noch nicht spürbar“, erklärte der Erste Kreisbeigeordnete und zuständige Sozialdezernent Marian Zachow. 

Die Zahl der Bedarfsgemeinschaften ist ebenfalls gesunken – also jene Familien, die ihren Lebensunterhalt nicht aus dem eigenen Einkommen bestreiten können. Während es vor zwölf Monaten noch 6.476 solcher Bedarfsgemeinschaften gab, sind es inzwischen nur noch 6.003. Verglichen mit dem Vorjahresmonat bedeutet dies einen Rückgang um 473 oder 7,3 Prozent. „Ein sehr positives Signal“, resümiert Zachow, „das vor allem für die Kinder gut ist, die in diesen Haushalten leben.“ 

Bei den erwerbsfähigen Leistungsberechtigten ist im Vergleich zum Vormonat ein Rückgang um 33 oder 0,4 Prozent auf 8.038 Personen zu registrieren. Im langfristigen Vergleich liegt die Zahl um 7,1 Prozent unter dem Wert des Vorjahres. Dies entspricht einem Rückgang um 610 Personen. 

Bei den Angaben zu Bedarfsgemeinschaften und erwerbsfähigen Leistungsberechtigten handelt es sich um einen zum Stichtag 11. Dezember 2019 ermittelten vorläufigen Bestand. Der endgültige Bestand für den Berichtsmonat Dezember wird von der Bundesagentur für Arbeit nach einer Wartezeit von drei Monaten festgeschrieben. 

Insgesamt befanden sich zum Stichtag im Dezember 1.611 Personen in arbeitsmarktpolitischen Maßnahmen.

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