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Pressemitteilung 391/2019

23.10.2019

Kreis bietet seinen Mitarbeitenden Schutzimpfung an – Grippe-Saison hat begonnen: Virus-Infektion ernst nehmen

Dr. Cäcilia Zöller, Ärztin beim Gesundheitsamt des Kreises, verabreichte Landrätin Kirsten Fründt die Grippe-Schutzimpfung. Ein kleiner Stich mit großer Wirkung – die Impfung bietet Schutz vor einer Infektion mit den Grippe-Viren.

Marburg-Biedenkopf – Kleiner Stich – großer Schutz: Auf gute Resonanz stößt die Grippe-Schutzimpfung, die der Landkreis Marburg-Biedenkopf den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Kreisverwaltung anbietet. Mehr als 140 Impfdosen haben die Ärztinnen des Gesundheitsamtes bereits verabreicht.

„Der beste Schutz gegen Grippe ist eine Impfung. Gerade auch für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Kreisverwaltung, die viele Kundenkontakte und Publikumsverkehr haben, kann das Risiko bestehen, sich mit Grippe-Viren zu infizieren“, sagte Landrätin Kirsten Fründt. Gleichzeitig könne aber auch jeder, der geimpft sei, die Verbreitung eindämmen, so Fründt weiter. Sie ging mit gutem Beispiel voran und ließ sich ebenfalls impfen. „Wir bieten unseren Mitarbeitenden die Möglichkeit, sich bis Ende Oktober an verschiedenen Standorten der Verwaltung, sozusagen zwischendurch, impfen zu lassen“, erklärte Kirsten Fründt. Die Kosten für die Impfung der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter trägt der Kreis.

„Die Grippe, auch als Influenza bekannt, ist eine ernstzunehmende Virusinfektion, die auch bei zuvor gesunden Menschen aller Altersgruppen mit schwersten Krankheitsverläufen einhergehen kann“, warnte Dr. Birgit Wollenberg, Leiterin des Gesundheitsamtes Marburg-Biedenkopf. Die Übertragung von Influenza-Viren erfolge überwiegend durch Tröpfchen und alle Menschen, die Kontakt mit anderen haben, zum Beispiel beim Einkaufen, am Arbeitsplatz oder dem öffentlichen Nahverkehr, seien einem Infektionsrisiko ausgesetzt. Die Empfehlung für die Grippe-Schutzimpfung gelte in Hessen für alle Menschen ab dem 6. Lebensmonat, erläuterte die Amtsärztin. Wer sich impfen lassen wolle, sei bei seinem Hausarzt gut aufgehoben. „Die Kosten übernimmt die Krankenkasse, Impfstoff ist ausreichend vorhanden“, so Dr. Wollenberg.

Deutschlandweit sind in der Grippe-Saison 2018/19 insgesamt 274.515 Menschen erkrankt und davon 1.128 Menschen verstorben. In Hessen waren es im selben Zeitraum 6.436 Erkrankte und 30 an Influenza verstorbene Menschen. In der Saison 2017/ 2018 starben in Deutschland sogar 25.000 Menschen an der Grippe – das ist die höchste Zahl in den vergangenen 30 Jahren.

„Die Influenzawelle verläuft jedes Jahr anders und ist unvorhersehbar. Als häufigste Komplikationen eine Grippe-Infektion werden Lungenentzündungen, Mittelohrentzündungen bei Kindern und in seltenen Fällen Entzündungen des Gehirns oder des Herzmuskels gefürchtet“, erläuterte Dr. Wollenberg. Da die Grippe-Viren sehr wandlungsfähig seien, werde für jede Saison ein neuer Impfstoff entwickelt. Die Zusammensetzung des Impfstoffes lege jährlich die Weltgesundheitsorganisation (WHO) fest, entsprechend der Virus-Varianten, die erwartet werden. „Die Impfung gegen Grippe sollte jedes Jahr, vorzugsweise im Oktober oder November, stattfinden. Nach der Impfung dauert es etwa 10 bis 14 Tage, bis der Körper einen ausreichenden Schutz vor einer Ansteckung aufgebaut hat“, erklärt die Medizinerin.

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