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Pressemitteilung 291/2019

26.08.2019

Marburg-Biedenkopf und Breidenbach ergreifen gemeinsame Gelegenheit – Ko-Finanzierung ermöglicht Grundlage für weiteren Glasfaserausbau

Roland Döhler vom Fachbereich Ordnung und Verkehr, Bürgermeister Christoph Felkl, Bauleiter Markus Schneider, Geschäftsführer der Breitband Marburg-Biedenkopf GmbH Klaus Bernhardt, Landrätin Kirsten Fründt, Roswitha Kraus vom Fachdienst Straßenverkehr und Kreisstraßen und Achim Born vom Bauamt Breidenbach besprachen vor Ort die anstehenden Arbeiten.

Marburg-Biedenkopf – Der Landkreis Marburg-Biedenkopf und die Gemeinde Breidenbach schaffen während der aktuellen Ausbauarbeiten an der Kreisstraße 108 zugleich die Voraussetzung für schnelles Internet per Glasfaser.

Die derzeitigen Arbeiten an der Kreisstraße 108 in der Ortsdurchfahrt von Breidenbach-Wiesenbach zählen zu den eher größeren aktuellen Straßenbauprojekten des Kreises. Neben dem Ausbau der Straße steht die Erneuerung der Gehwege, des Kanals, der Wasserversorgung und von Stromkabeln auf dem Programm.

Hinzu kommt die Verlegung von Leerrohren für Glasfaserleitungen und damit für die Grundlage der Datenautobahn – nicht nur in die Straße, sondern gleich bis an den Bürgersteig. Angesichts dessen, dass zunächst eine mögliche Finanzierung der Leerrohre durch das Land Hessen zunächst unklar war, stand nicht fest, ob es im Zuge der Arbeiten überhaupt zu der Verlegung kommen kann.

„In den letzten Wochen hatten wir mehrere Gespräche mit dem Land, in der Hoffnung, dass die bereits in Planung befindlichen Förderprogramme des Landes für genau solche Fälle zügig umgesetzt und damit schon jetzt für uns zugänglich gemacht werden“, sagte Landrätin Kirsten Fründt.

Von Seiten des Landes sei signalisiert worden, dass es vermutlich ab 2020 eine entsprechende Leerrohrförderrichtlinie mit dem Ziel der finanziellen Förderung von Leerrohrverlegungen geben soll. Allerdings sei dem Kreis gegenüber auch klar gemacht worden, dass alle derzeit begonnenen und laufenden Ausbaumaßnahmen hierüber nicht gefördert werden könnten.

„Ich freue mich natürlich darüber, dass das Land mit der neuen Richtlinie schon ab kommenden Jahr uns, unsere Kommunen und den Breitbandausbau insgesamt weiter unterstützen will“, so Landrätin Fründt. Allerdings machten Situationen wie jetzt in Breidenbach-Wiesenbach auch deutlich, dass es keinen Sinn ergibt, dass grundhaften Arbeiten jetzt durchgeführt werden, „nur um die Straße danach wieder aufzureißen“, sagte Fründt.

„Während das Land also noch etwas auf sich warten lässt, nutzen wir gemeinsam die Gelegenheit der laufenden Arbeiten, um die digitale Infrastruktur vor Ort nicht nur in die Straße sondern gleich bis an den Bürgersteig zu bringen“, freute sich Bürgermeister Christoph Felkl über die vereinbarte Kostenteilung zwischen der Gemeinde und den Landkreis.

Voraussichtlich 200.000 Euro wird die Leerrohrverlegung bis an die Grundstücksgrenze der Anlieger kosten. Kreis und Gemeinde wollen die Summe zu jeweils 50 Prozent gemeinsam tragen. „Das ist nicht nur eine tolle Nachricht für die Bürgerinnen und Bürger Wiesenbachs, sondern auch ein starkes Signal, dass wir den weiteren Ausbau des Breitbandnetzes gemeinsam weiter vorantreiben wollen. Ich bin dem Landkreis an der Stelle sehr dankbar“, sagte Bürgermeister Felkl. Bereits in den nächsten Wochen sollen die Leerrohre verlegt werden.

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