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Pressemitteilung 266/2019

31.07.2019

Sommerzeit lässt Arbeitslosenzahl steigen – Nur leichter Anstieg im Vergleich zum Vorjahresmonat

Marburg-Biedenkopf – Die Zahl der arbeitslosen Menschen, die das KreisJobCenter betreut (Rechtskreis SGB II), ist im Juli gestiegen. Das KreisJobCenter weist in seiner aktuellen Statistik 3.146 erwerbsfähige Leistungsberechtigte aus, die als arbeitslos registriert sind. Das sind 163 Personen bzw. 5,5 Prozent mehr als im Vormonat.

Gegenüber dem Vorjahresmonat ist die Zahl der Arbeitslosen im Landkreis um 5 Personen bzw. 0,2 Prozent angestiegen. Die Quote der arbeitslosen Grundsicherungsempfänger an den zivilen Erwerbspersonen liegt aktuell bei 2,4 Prozent. Im Vorjahresmonat lag die Quote ebenfalls bei 2,4 Prozent. „Die Urlaubs- und Sommerferienzeit führt wie jedes Jahr zu einem Anstieg der Arbeitslosenzahl, der sich allerdings im Rahmen der vorausgegangenen Jahre bewegt“, sagt der Erste Kreisbeigeordnete Marian Zachow.

Das erneut vor allem die unter 25-Jährigen am stärksten vom Anstieg der Arbeitslosigkeit betroffen sind, sei nicht außergewöhnlich. „Viele Jugendliche haben gerade erst die Schule oder ihre Ausbildung beendet und bemühen sich aktuell um eine Anschlussbeschäftigung“, so Zachow. Sie seien in den meisten Fällen nur vorübergehend arbeitslos. Die Chancen schnell wieder eine neue Beschäftigung zu finden, seien trotz der eingetrübten Konjunkturaussichten nach wie vor gut. „Wir verzeichnen eine erfreulich hohe Anzahl an Stellenmeldungen“, freute sich Zachow.

Im aktuellen Berichtsmonat sind weniger Menschen auf Arbeitslosengeld II angewiesen. Im Vergleich zum Vormonat sank die Zahl der Bedarfsgemeinschaften um 51 (- 0,8 Prozent) auf insgesamt 6.370. Verglichen mit dem Vorjahresmonat bedeutet dies einen Rückgang um 362 oder 5,4 Prozent. Bei den erwerbsfähigen Leistungsberechtigten ist im Vergleich zum Vormonat ein Rückgang um 102 bzw. 1,2 Prozent auf 8.593 Personen zu registrieren. Im langfristigen Vergleich liegt die Zahl um 3,6 Prozent unter dem Wert des Vorjahres. Dies entspricht einem Rückgang um 319 Personen.

Bei den Angaben zu Bedarfsgemeinschaften und erwerbsfähigen Leistungsberechtigten handelt es sich um einen zum Stichtag 11.07.2019 ermittelten vorläufigen Bestand. Der endgültige Bestand für den Berichtsmonat Juli wird von der Bundesagentur für Arbeit nach einer Wartezeit von drei Monaten festgeschrieben. Insgesamt befanden sich zum Stichtag im Juli 1.467 Personen in arbeitsmarktpolitischen Maßnahmen.

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