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Pressemitteilung 264/2019

26.07.2019

Mauern, Meißeln, Malen – alles für die Bildung – Kreis investiert allein in Sommerferien rund 3,5 Millionen Euro in seine Schulen

Rund 17 Millionen Euro investiert der Kreis in diesem Jahr in seine Schulen. Allein in der für die Schulsanierung traditionellen Bauzeit werden Arbeiten für etwa 3,5 Millionen Euro umgesetzt. So etwa an der Berglandschule in Bad Endbach.

Marburg-Biedenkopf – Wo sonst die Köpfe über Formeln und Berechnungen rauchen, wirbelt jetzt vor allem Staub auf: an vielen Schulen im Kreis haben in den Sommerferien Handwerker, Architekten und Ingenieure das Sagen. Auch in diesem Jahr nutzt der Landkreis Marburg-Biedenkopf die sechs Wochen, um seine Schulen auf Vordermann zu bringen. Allein in der Ferienzeit werden Arbeiten für rund 3,5 Millionen Euro umgesetzt.

Die Liste der Aufgaben ist lang, das Zeitfenster klein und das Spektrum der geplanten Arbeiten ist breit. An verhältnismäßig kleine Arbeiten, wie ein neuer Anstrich von Klassenräumen für 10.000 Euro an der Grundschule Schweinsberg oder der Renovierung von Treppenhäusern für 13.800 Euro in der Europaschule Gladenbach reihen sich durchaus „dickere Brocken“.

An der Grundschule Mengsberg beispielsweise wird die Barrierefreiheit für 50.000 Euro verbessert, an der Grundschule Lixfeld werden Fenster für 93.000 Euro saniert und auch das Dach der Turnhalle der Grundschule Weidenhausen wird in Schuss gebracht. Kostenpunkt hier: 160.000 Euro.

Darüber hinaus stehen aber auch richtige Großprojekte auf dem Programm. So etwa mit der Fortführung des Ersatzneubaus der Burgwaldschule Wetter. Die Arbeiten hierzu wurden bereits im vergangenen Winter gestartet und werden voraussichtlich im Sommer nächsten Jahres abgeschlossen sein. Gesamtkostenpunkt dann: knapp 6,4 Millionen Euro. Auch die Sanierung eines Gebäudes der Hinterlandschule in Biedenkopf gehört zu den größeren Maßnahmen. In diesem Jahr begonnen werden auch hier die Arbeiten im kommenden Sommer beendet sein. Kostenpunkt hier: knapp 3,9 Millionen Euro.

 „In diesen Sommerferien investieren wir über Bau- und Sanierungsmaßnahmen insgesamt  rund 3,5 Millionen Euro aus dem laufenden Haushaltsjahr in unsere Schulen, was unseren Schülerinnen und Schülern ebenso wie den Lehrkräften zu Gute kommt. In dieser Zeit können wir an unseren Schulen viel bewegen, ohne den Unterricht zu stören, weshalb unsere Fachabteilung immer versucht zum Beispiel sehr laute oder störende Arbeiten in die Ferienzeit zu legen“, erläuterte der Erste Kreisbeigeordnete und Schuldezernent Marian Zachow.

Dabei gebe es an den 73 Schulstandorten mit rund 500 verschiedenen Gebäuden eigentlich immer etwas zu tun. „Schulgebäude werden intensiv genutzt, dementsprechend fallen natürlich regelmäßig Arbeiten zu Bauunterhaltung oder Reparaturarbeiten an“, sagte Zachow.

Es sei durchaus eine logistische Meisterleistung der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Fachbereich Schule und Gebäudemanagement des Kreises, die zahlreichen Baumaßnahmen zu koordinieren, unterstrich Zachow. Auch und erst recht in dem für die Arbeiten recht kompakte Zeitfenster der Sommerferien. „Da wir nicht der einzige Auftraggeber sind, der auch diese Zeit nutzt, stellt dass die Betriebe und Handwerker in der Region vor große Herausforderungen. Das Team um Fachbereichsleiter Reiner Röder bekommt das aber immer wieder mit Bravour hin“, lobte der Erste Kreisbeigeordnete.

Weitere Beispiele aus dem Sommerferien-Bauplan des Kreises:

  • An der Grundschule Gönnern wird das Betreuungsangebot auch baulich erweitert – für 15.000 Euro.
  • Ein neues Dach und Maßnahmen zur Brandschutzsanierung erhält die Turnhalle der Grundschule Lixfeld für zusammen 165.000 Euro.
  • Am Standort der Hinterlandschule Steffenberg werden für 36.000 Euro Klassenräume renoviert. Am Standort Breidenbach werden Buswartehallen errichten. Kostenpunkt hierfür: 60.000 Euro.
  • An der Grundschule Kirchhain werden 40.000 Euro für die Herrichtung von Klassenräumen verwendet.
  • An der Südschule Stadtallendorf werden Klassenräume für 30.000 Euro renoviert.
  • Die Betreuung an der Grundschule Bad Endbach erhält mit einer Bauzeit von gut einem Jahr für gut 1,1 Millionen Euro einen Neubau.
  • Neue Fenster für knapp 300.000 Euro erhält die Wollenbergschule Wetter.
  • Arbeiten an der Mittelpunkschule Wohratal, unter anderem für eine Lehrküche, Fenster- und Sanierungsarbeiten, werden in Höhe von insgesamt 163.000 Euro vorgenommen.
  • An der Gesamtschule Ebsdorfergrund werden Brandschutzmaßnahmen für 110.000 Euro vorgenommen.

Hintergrund: Der Kreis als Schulträger

Der Landkreis Marburg-Biedenkopf ist Schulträger für 64 Schulen mit 73 Schulstandorten: 42 Grundschulen, 15 Weiterführende Schulen, 5 Förderschulen und 2 Berufliche Schulen. Der Kreis muss dabei den kompletten Schulbetrieb rund um den Unterricht sicherstellen. Er ist für die Gebäude, deren Unterhaltung, Sanierung und Funktionsfähigkeit, die Reinigung, die Einrichtung vom Papierkorb über Tische und Stühle bis hin zur Tafel, den Pausengong oder das Toilettenpapier zuständig. Auch die Schulhausmeister und das Personal in den Sekretariaten schickt der Kreis. Das Land Hessen stellt Lehrer und Bücher.

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