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Pressemitteilung 252/2019

05.07.2019

Job-Center unter Strom – Kreisverwaltung produziert Energie selbst

Etwa 28.500 Kilowattstunden jährlich und damit genug Strom für mehr als sieben Vier-Personen-Haushalte kann die neue Anlage der Kreisverwaltung produzieren.

Marburg-Biedenkopf – Am Mittwoch, 26. Juni 2019, hat der Landkreis Marburg-Biedenkopf auf dem Dach des Kreis-Job-Centers (KJC) in Marburg eine Photovoltaik-Anlage in Betrieb genommen. Auf mittlerweile knapp 40 Liegenschaften des Kreises finden sich Photovoltaik-Anlagen von unterschiedlichen Anlagenbetreibern.

Bis zu 28.500 Kilowattstunden jährlich und damit genug Strom für mehr als sieben Vier-Personen-Haushalte kann die Anlage produzieren. Genutzt wird der Solarstrom direkt für das KJC beziehungsweise den dort untergebrachten Fachbereich Integration und Arbeit. Der selbst erzeugte Solarstrom deckt rechnerisch etwa 20 Prozent der dort benötigten Gesamtstrommenge.

„Damit tragen wir zu einer dezentralen Energieversorgung mit Erneuerbaren Energien bei und sparen zugleich Geld“, sagte Landrätin Kirsten Fründt. Würde der Landkreis konventionellen Strom beziehen, würde die selbst produzierte Strommenge zudem jährlich etwa 14 Tonnen des klimaschädlichen Gases Kohlendioxid (CO2) einsparen. „Allerdings beziehen wir seit unserer erstmals in 2016 gemeinsam mit 19 Kommunen organsierten Ökostrom-Ausschreibung, bereits emissionsfreien Strom“, freut sich die Landrätin. Damit würden jährlich etwa 10.000 Tonnen CO2 eingespart. Davon allein etwa 3.000 Tonnen in Kreisliegenschaften.

Aktuell werden weitere Flächen auf Gebäuden der Kreisverwaltung identifiziert, um auch dort neue Photovoltaik-Anlagen aufbauen zu können.

Heinz Felgenhauer vom Fachbereich Organisation und Personalservice, Björn Kajewski und Heike Wagner vom Fachbereich Ländlicher Raum und Verbraucherschutz, Olaf Schneider vom Fachdienst Technisches Gebäudemanagement, Landrätin Kirsten Fründt und Klimabotschafter Stefan Franke freuen sich über die Inbetriebnahme der Anlage.

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