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Pressemitteilung 457/2018

23.11.2018

Bundesumweltministerium: Marburg-Biedenkopf ausgezeichnet! – Bürgerbeteiligungsprojekt des Landkreises setzt sich unter 160 Beiträgen durch

Marburg-Biedenkopf – Am Mittwoch, den 21. November 2018, hat Umweltstaatssekretär Jochen Flasbarth den Landkreis Marburg-Biedenkopf für dessen Bürgerdialog Biodiversität als Preisträger des Wettbewerbs „Ausgezeichnet! – Wettbewerb für vorbildliche Bürgerbeteiligung“ in der Kategorie „Strategie“ ausgezeichnet.

Der in diesem Jahr vom Bundesumweltministerium und Umweltbundesamt zum ersten Mal ausgeschriebene Wettbewerb zeichnet herausragende Bürgerbeteiligungsprojekte aus, die als Beispiele guter Praxis dienen können. Dabei setzte sich Marburg-Biedenkopf als einziger prämierter Landkreis und hessischer Beitrag mit dem Bürgerdialog Biodiversität unter fast 160 Beiträgen in der Kategorie „Strategie“ durch. Zu den weiteren Gewinnern zählen die Stadt Gunzenhausen in der Kategorie „Vorhaben" sowie das Baden-Württembergische Umweltministerium in der Kategorie „Regelung“. Einen Sonderpreis erhielt die Stadt Halle an der Saale.

„Ich freue mich sehr über die Anerkennung durch das Bundesministerium. Der Bürgerdialog Biodiversität ist ein schönes Beispiel dafür, wie sich Potenziale aus unterschiedlichen Bereichen bündeln und zur Verfolgung eines gemeinsamen Zieles nutzen lassen. Und zwar so, dass man es auch draußen ganz praktisch wahrnehmen kann. Dementsprechend danke ich vor allem denjenigen, die sich und ihre Ideen in den Bürgerdialog einbringen“, sagte Landrätin Kirsten Fründt.

Der Bürgerdialog Biodiversität ist ein seit mittlerweile zwei Jahren laufender, dauerhafter Prozess, an dem sich neben Mitarbeitern der Verwaltung, professionelle Akteure des Natur- und Artenschutzes sowie Bürgerinnen und Bürger dauerhaft beteiligen. Am Beginn stand, unterstützt von der Möglichkeiten der Online-Beteiligung, zunächst eine Auftaktkonferenz. Hieran schlossen sich die Gründung verschiedener durchgängig aktiver Arbeitsgruppen sowie lokaler Ortsteil-Initiativen an. Solche sogenannten Gemeindechecks laufen bereits in Niederwalgern und Kleinseelheim und sollen dabei helfen, Bürgerinnen und Bürger vor Ort zu aktivieren und bei Verwirklichung eigenständiger Projekte unterstützen.

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