Inhalt anspringen

Pressemitteilung 442/2018

09.11.2018

Soldaten erhalten Katastrophenschutz-Ehrung – Thomas Hahn und Joachim Gamb arbeiten im Kreisverbindungskommando

Marburg-Biedenkopf – Für ihr langjähriges Engagement im Katastrophenschutz sind zwei Mitglieder des Kreisverbindungskommandos (KVK) der Bundeswehr ausgezeichnet worden. Oberstleutnant der Reserve Thomas Hahn wurde mit der Katastrophenschutz-Medaille in Silber ausgezeichnet. Oberstabsfeldwebel der Reserve Joachim Gamb erhielt die Katastrophenschutz-Medaille in Bronze.

Thomas Hahn aus Weimar, der für 25-jährige Dienstzeit im Katastrophenschutz ausgezeichnet wurde, engagierte sich bereits von 1980 bis 2000 in verschiedenen Katastrophenschutzeinheiten des DRK-Kreisverbandes Marburg. Von 2008 bis 2015 war er zunächst Verbindungsoffizier zum Regierungspräsidium beim Bezirksverbindungskommando Gießen. 2015 wechselte er dann zum KVK Marburg-Biedenkopf als Leiter und Beauftragter für die Zivil-Militärische Zusammenarbeit im Landkreis Marburg-Biedenkopf.

Joachim Gamb aus Marburg ist seit zehn Jahren Verbindungsfeldwebel in der Zivil-Militärischen Zusammenarbeit zwischen der Bundeswehr und dem Katastrophenschutzstab des Landkreises Marburg-Biedenkopf. 2018 begeht er zudem sein 40-jähriges Dienstjubiläum bei der Bundeswehr. In dieser Zeit war er auch beim Panzerbataillon 63 in Stadtallendorf eingesetzt.

Kreisbrandinspektor Lars Schäfer, der die beiden Ehrungen des Landes Hessen aushändigte, stellte heraus, dass das Kreisverbindungskommando für den zivilen Katastrophenschutz eine wichtige Schnittstelle zur Bundeswehr und damit ein integrierter Bestandteil des Katastrophenschutzstabes sei. Er dankte den beiden Geehrten für ihren Einsatz und lobte ihr Engagement: „Die Mitarbeiter des KVK können Einsatzoptionen und Einsatzmöglichkeiten der Bundeswehr aufzeigen, erläutern und in die Wege leiten. Sie sind wichtige Bindeglieder in die Strukturen der Bundeswehr, was uns bei der Katastrophenabwehr helfen kann“, erläuterte Schäfer. Er erinnerte an die Hochwasserkatastrophe 2013 im Osten Deutschlands. Hier habe die Bundeswehr eine wichtige Rolle gespielt und nicht nur Soldaten sondern auch Hubschrauber oder Lastwagen für die Katastrophenschilfe zur Verfügung gestellt. „Auch der Landkreis Marburg-Biedenkopf hat schon unmittelbar von der guten Zivil-Militärischen Zusammenarbeit profitiert: Als im Januar 2007 durch den Orkan Kyrill zahllose Bäume die Zufahrt zum Uni-Klinikum auf den Lahnbergen blockierten, kam eine Bergepanzer der Bundeswehr aus Stadtallendorf zum Einsatz, um die Straßen zum Klinikum zu räumen“, schilderte Schäfer.

Vielen Dank fürs Teilen

Durch die Nutzung dieser Website erklären Sie sich damit einverstanden, dass diese Seite Cookies verwendet. Mehr Infos ...