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Pressemitteilung 419/2018

30.10.2018

Aktuell geringer Rückgang der Arbeitslosigkeit – Monatsbilanz des KreisJobCenters: 3.104 Menschen als arbeitslos registriert

Marburg-Biedenkopf – Die Zahl der arbeitslosen Menschen, die das KreisJobCenter (KJC) Marburg-Biedenkopf betreut (Rechtskreis SGB II), ist im Oktober leicht gesunken. Die Monatsbilanz des KJC weist insgesamt 3.104 erwerbsfähige Leistungsberechtigte aus, die als arbeitslos registriert sind. Das sind 14 Personen oder 0,4 Prozent weniger als noch im Vormonat.

Gegenüber dem Vorjahresmonat ist die Zahl der Arbeitslosen im Landkreis um 233 Personen oder 8,1 Prozent angestiegen. Die Quote der arbeitslosen Grundsicherungsempfänger an den zivilen Erwerbspersonen liegt bei 2,4 Prozent. Im Vorjahresmonat lag die Quote bei 2,2 Prozent.

„Die Unternehmen halten sich momentan bei Neueinstellungen zurück. Die konjunkturelle Lage in der Region ist aber nach wie vor gut, so dass es weiterhin einen hohen Bedarf an Arbeitskräften gibt“, sagte der Erste Kreisbeigeordnete und zuständige Sozialdezernent Marian Zachow am Dienstag in Marburg.

Die Zahl der Bedarfsgemeinschaften und erwerbsfähigen Leistungsberechtigten ist im aktuellen Monat wieder gesunken. Damit sind weniger Familien und Lebensgemeinschaften von Sozialleistungen abhängig.

Im Vergleich zum Vormonat fiel die Zahl der Bedarfsgemeinschaften um 58 (minus 0,9 Prozent) auf insgesamt 6.558. Verglichen mit dem Vorjahresmonat bedeutet dies einen Rückgang um 242 oder 3,6 Prozent.

Bei den erwerbsfähigen Leistungsberechtigten ist im Vergleich zum Vormonat ein Rückgang um 71 oder 0,8 Prozent auf 8.681 Personen zu registrieren. Im langfristigen Vergleich liegt die Zahl um 2,6 Prozent unter dem Wert des Vorjahres. Dies entspricht einem Rückgang um 229 Personen.

Bei den Angaben zu Bedarfsgemeinschaften und erwerbsfähigen Leistungsberechtigten handelt es sich um einen zum Stichtag 12. Oktober 2018 ermittelten vorläufigen Bestand. Der endgültige Bestand für den Berichtsmonat Oktober wird von der Bundesagentur für Arbeit nach einer Wartezeit von drei Monaten festgeschrieben.

Insgesamt befanden sich zum Stichtag im Oktober 1.648 Personen in arbeitsmarktpolitischen Maßnahmen.

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