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Pressemitteilung 283/2018

26.09.2018

Kreiselternkonferenz macht Inklusion zum Thema – Kreiselternbeirat fördert Dialog zwischen Erziehungsberechtigten und Institutionen

Marburg-Biedenkopf – Am Samstag, den 27. Oktober 2018, macht der Kreiselternbeirat anlässlich der Kreiselternkonferenz die Inklusion zum Thema. Getagt wird von 10:00 bis voraussichtlich 14:00 Uhr im Tagungsgebäude des Landratsamtes, Im Lichtenholz 60,35043 Marburg–Cappel.

Die bereits dritte Kreiselternkonferenz widmet sich unter dem Motto „Fit für Vielfalt – Inklusion kann man nicht MACHEN…allenfalls werden und sein!“ der Frage, wie Schulgemeinden mit Inklusion umgehen und auf Grundlage der UN-Behindertenrechtskonvention umsetzen können. „Inklusion kann man nicht einfach machen. Der Gedanke muss vielmehr aus einer Haltung heraus mit Leben gefüllt werden“, sagt die Vorsitzende des Kreiselternbeirates, Monika Kruse. Inklusion sei keine Mode der Pädagogik, sondern elementares Merkmal erfolgreichen Zusammenlebens. Nach einer kurzen Einführung in die inklusiven schulischen Strukturen im Landkreis Marburg-Biedenkopf durch Vertreter des staatlichen Schulamtes wird Referent Bernd Mumbach, Rektor des Sonderpädagogischen Bildungs- und Beratungszentrums Kraichtal, Impulse zum Thema liefern.

„Wir wollen Ansprechpartner für die in den Beiräten organisierten Eltern und Erziehungsberechtige, wie auch für die Erziehungsberechtigten insgesamt sein“, sagt Vorsitzende Kruse. Als Beirat wolle man die Anregungen aber auch Fragen und Probleme aus diesem Kreis gewissermaßen als „Sprachrohr der Eltern“ nicht nur an die staatlichen Stellen beim Landkreis und dem Schulamt weitergeben, sondern auch selbst Beiträge zu tragfähigen Lösungen zu liefern. „Wir sind froh und dankbar über die gute Zusammenarbeit mit dem Kreiselternbeirat. Mit den „Kreiselternkonferenzen“ besetzen wir alljährlich gemeinsam Themen, die für Eltern, Schüler und Politik gleichermaßen wichtig sind“, sagt der Erste Kreisbeigeordnete und Schuldezernent Marian Zachow. Man wolle die Eltern bei Themen, die ihnen am Herzen liegen, nicht allein lassen sondern vielmehr ein Forum für einen gemeinsamen Austausch bieten.

Lösungen liefern, dieser Anspruch an sich selbst gelte beim Kreiselternbeirat gelte auch und erst recht in Bezug zur mittlerweile oft diskutierten Inklusion. Das Thema sei von Erziehungsberechtigten mit verschiedenen Fragen und Hinweisen an den Beirat herangetragen worden, so dass es nun zum aktuellen Thema der Kreiselternkonferenz gemacht wurde, berichtet Kruse. „Inklusion ist eine Herausforderung, bei der es wichtig ist, sie gemeinsam zu bewältigen“, ist sich auch Zachow sicher. Es gelte das Thema unideologisch und gründlich zu bearbeiten um Vorbehalte und Ängste abzubauen und so die Chancen besser herauszuarbeiten.

Zur Vereinfachung der Organisation wird um eine Anmeldung bis zum 20. Oktober 2018 unter der E-Mailadresse KEBmarburg-biedenkopfde oder postalisch an Kreiselternbeirat Marburg-Biedenkopf c/o Landratsamt Marburg-Biedenkopf gebeten. Auf diesen Wegen lassen sich auch Fragen und Anliegen an den Kreiselternbeirat richten.

Hintergrund:

Der gesetzliche Auftrag des Kreiselternbeirats (KEB) ist die regionale Beratung und Förderung schulischer Angelegenheiten, insbesondere der Eltern und Schulelternbeiräte. Die Mitglieder des KEB und ihre Stellvertreter vertreten die Interessen der Eltern der verschiedenen Schulformen  Grund-, Haupt-, Real-, Förder- und berufliche Schulen sowie der Gesamtschulen und Schulen in privater Trägerschaft auf Kreisebene. Er hat eine Amtszeit von zwei Jahren.

Derzeit umfasst der Kreiselternbeirat (KEB) des Landkreises Marburg-Biedenkopf unter dem Vorsitz von Monika Kruse und Monika Deichmann 14 Mitglieder. Getagt wird alle sechs bis acht Wochen, in der Regel gemeinsam mit Vertretern des Landkreises Marburg-Biedenkopf und dem Staatlichen Schulamt. Zudem werden auch regelmäßig sachkundige Gäste eingeladen. Der Kreiselternbeirat ist zudem in der Schulkommission und im Fahrgastbeirat vertreten sowie in verschiedenen Arbeitskreisen des Projekts „Bildung integriert“ und des Gesundheitsamtes tätig.

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