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Pressemitteilung 311/2018

28.08.2018

Sanierung der Kreisstraße 111 bei Gladenbach-Römershausen abgeschlossen – Kreis und Bund investieren rund 900.000 Euro

Marburg-Biedenkopf – Die Sanierung der Kreisstraße 111 bei Gladenbach-Römershausen ist nach geplanten rund sechs Wochen Bauzeit abgeschlossen. Am Dienstag, 28. August, gaben der Erste Kreisbeigeordnete des Landkreises Marburg-Biedenkopf, Marian Zachow, der Bürgermeister der Stadt Gladenbach, Peter Kremer, sowie Vertreter von Hessen Mobil die K 111, die während der Bauarbeiten voll gesperrt war, für den Verkehr frei.

Seit Mitte Juli hat Hessen Mobil mit dem Landkreis Marburg-Biedenkopf die Kreisstraße 111 bei Gladenbach-Römershausen zwischen den Landesstraßen L 3050 und L 3288 saniert. Die K 111 war zuvor durch Risse und Ausbrüche in der Fahrbahnoberfläche deutlich beschädigt. Auf insgesamt etwa vier Kilometern wurde daher bei der Sanierung die Asphaltoberfläche erneuert.

Es wurden rund vier Zentimeter der alten Fahrbahnoberfläche abgefräst und anschließend rund zehn Zentimeter Asphalttragschicht und vier Zentimeter Asphaltdeckschicht im Hocheinbau neu eingebaut, wodurch der Asphaltaufbau um zehn Zentimeter verstärkt und die Tragfähigkeit erhöht werden konnten. Lediglich im Bereich von Römershausen wurde die Fahrbahn im Tiefeinbau saniert. Hierfür wurden rund zwölf Zentimeter abgefräst und insgesamt rund zwölf Zentimeter in zwei Schichten wieder neu eingebaut. Auch die Schutzplanken wurden in Teilbereichen erneuert.

„Gerade in der ländlichen Region sind die Kreisstraßen ein wichtiges Element der Verkehrsinfrastruktur“, bekräftigte der Erste Kreisbeigeordnete. Daher sei es wichtig, das rund 350 Kilometer lange Netz der Kreisstraßen in Marburg-Biedenkopf in Schuss zu halten. „Wichtig ist auch, dass unterschiedliche Straßenbaulastträger – wie hier der Bund und Kreis – Baumaßnahmen aufeinander abstimmen können, um Synergieeffekte zu nutzen. Zachow warb zugleich um Verständnis, dass es bei der Sanierung von Straßen durch Sperrungen und Umleitungen zu vorübergehenden Einschränkungen für Verkehrsteilnehmer kommen könne. „Wenn wir eine Straße sanieren, dann geschieht dies im Interesse der Allgemeinheit und wir versuchen bei der Planung sowohl die Dauer der Arbeiten als auch die Länge der Umleitungsstrecken in einem erträglichen Rahmen zu halten“, betonte der Erste Kreisbeigeordnete.

Die Sanierung der K 111 war ein Gemeinschaftsprojekt des Landkreises Marburg-Biedenkopf mit der Bundesrepublik Deutschland, da die K 111 für die Sanierung der B 255 in der Ortsdurchfahrt von Gladenbach als Umleitungsstrecke benötigt wird. Damit die Kreisstraße die Verkehrsbelastung des Umleitungsverkehrs der Bundesstraße gut aufnehmen kann, musste sie entsprechend ertüchtigt werden. Die zusätzlich erforderliche Tragfähigkeitserhöhung für den Umleitungsverkehr wurde daher vom Bund finanziert. Die Kosten für die Sanierung der Kreisstraße belaufen sich auf insgesamt rund 900.000 Euro. Davon hat rund 540.000 Euro der Bund übernommen. Auf den Landkreis Marburg-Biedenkopf sind rund 360.000 Euro für die Sanierung der Asphaltdeckschicht entfallen, die unabhängig des Umleitungsverkehres mittelfristig ohnehin hätte erfolgen müssen.

Direkt im Anschluss an die Sanierung der K 111 kann nun die Sanierung der Bundesstraße 255 in der Ortsdurchfahrt von Gladenbach im Bereich der Teichstraße starten. Die B 255 wird in diesem ersten Bauabschnitt umfassend saniert und ab Mittwoch, 29. August, voll gesperrt.

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