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Pressemitteilung 212/2018

05.06.2018

Salzböde-Mitmachtag informiert über Natur- und Hochwasserschutz – Verschiedene Stationen lassen Wissenswertes von Experten erfahren

Marburg-Biedenkopf – Organisiert von der Arbeitsgruppe Gewässerentwicklung und dem Verein für Vogel- und Naturschutz Lohra e.V. bietet der Salzböde-Mitmachtag am Sonntag, 17. Juni 2018, in der Zeit von 13 bis 17 Uhr zahlreiche Möglichkeiten, um sich über die Gewässerökologie und den Natur- und Hochwasserschutz an der Salzböde bei Lohra zu informieren.

Experten der Kreisverwaltung, des Regierungspräsidiums und des Amtes für Bodenmanagement sowie Fachplaner und ehrenamtlich Engagierte beantworten an insgesamt sechs Stationen Fragen und bieten Einblicke in die Tier- und Pflanzenwelt des Salzbödetals. Die Dammer Spatzen sorgen zudem mit Kaffee und Kuchen für das leibliche Wohl der Besucherinnen und Besucher.

Los geht es am Naturkundehaus Lohra-Damm (Untere Straße 2). Dort bietet sich die Gelegenheit, die vom Verein Vogel- und Naturschutz Lohra betriebene Einrichtung zu besuchen und sich vom Fachdienst Naturschutz des Landkreises Marburg-Biedenkopf zum Thema Natur- und Artenschutz informieren zu lassen. Zudem bietet die Familie Förster eine Besichtigung der denkmalgeschützten Mühle und eine Führung am Wasserrad an. Am Rastplatz Salzbödeaue können unter Begleitung des Fachdienstes Wasser- und Bodenschutz im Gewässer lebende Tiere untersucht und bestimmt werden.

Warum und mit welchen Arbeiten die Salzböde renaturiert wurde, darüber berichten Mitarbeiter des Regierungspräsidiums Gießen und das Ingenieurbüro Koch aus Aßlar während mehrerer Begehungen der Salzböde zwischen Damm und Etzelmühle. Der Gewässerverband Salzböde und das Regierungspräsidium Gießen zeigen am Damm des Hochwasserrückhaltebeckens zudem verschiedene Bausteine des technischen Hochwasserschutzes und erläutern Hochwasserstrategien sowie die Funktionsweise eines Hochwasserrückhaltebeckens.

Vor dem Hintergrund dessen, dass im gesamten Salzbödetal 40 Kopfweiden zur Aufwertung des Lebensraumes am Gewässer gepflanzt wurden, widmet sich eine weitere Station des Amtes für Bodenmanagement am Salzböderadweg dem Thema „Kopfweiden und Flurbereinigung“.

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