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Pressemitteilung 201/2018

30.05.2018

KreisJobCenter verzeichnet aktuell leichten Anstieg der Arbeitslosigkeit –
Monatsbilanz: 1,8 Prozent mehr Menschen arbeitslos gemeldet als im Vorjahresmonat

Marburg-Biedenkopf – Die Zahl der Arbeitslosen, die das KreisJobCenter Marburg-Biedenkopf betreut (Rechtskreis SGB II), ist im Mai leicht angestiegen. Aktuell liegt die Zahl bei 3.070 Personen. Das sind 36 Personen oder 1,2 Prozent mehr als noch im Vormonat. Gegenüber dem Vorjahresmonat ist die Zahl der Arbeitslosen im Landkreis um 53 Personen oder 1,8 Prozent gestiegen.

Die Quote der arbeitslosen Grundsicherungsempfänger an den zivilen Erwerbspersonen liegt unverändert zum Vormonat bei 2,3 Prozent. Im Vorjahresmonat lag die Quote ebenfalls bei 2,3 Prozent.

„Wir bewegen uns auf weiter einem stabilem Niveau. Die guten Werte spiegeln die jüngsten Prognosen deutlich wider. Obwohl die Zahl der arbeitslos gemeldeten Menschen mit Fluchthintergrund kontinuierlich ansteigt, sind die Auswirkungen der Flüchtlingskrise auf den regionalen Arbeitsmarkt erfreulicherweise geringer als angenommen“, sagte der Erste Kreisbeigeordnete und zuständige Sozialdezernent Marian Zachow am Mittwoch in Marburg.

Die Zahl der Bedarfsgemeinschaften und erwerbsfähigen Leistungsberechtigten ist im aktuellen Monat wieder leicht angestiegen. Im Vergleich zum Vormonat stieg auch die Zahl der Bedarfsgemeinschaften um 28 (+ 0,4 Prozent) auf insgesamt 6.841. Verglichen mit dem Vorjahresmonat bedeutet dies einen Rückgang um 162 oder 2,3 Prozent.

Bei den erwerbsfähigen Leistungsberechtigten ist im Vergleich zum Vormonat ein Anstieg um 66 oder 0,7 Prozent auf 9.089 Personen zu registrieren. Im langfristigen Vergleich liegt die Zahl um 1,2 Prozent unter dem Wert des Vorjahres. Dies entspricht einem Rückgang um 106 Personen.

Bei den Angaben zu Bedarfsgemeinschaften und erwerbsfähigen Leistungsberechtigten handelt es sich um einen zum Stichtag 14. Mai 2018 ermittelten vorläufigen Bestand. Der endgültige Bestand für den Berichtsmonat Mai wird von der Bundesagentur für Arbeit nach einer Wartezeit von drei Monaten festgeschrieben.

Insgesamt befanden sich zum Stichtag im Mai 1.889 Personen in arbeitsmarktpolitischen Maßnahmen.

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