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Pressemitteilung 138/2018

08.05.2018

Neue Vereinbarung regelt Sucht- und Drogenberatung – Kreis, Stadt Marburg und Träger setzen weiter auf enge Zusammenarbeit

Marburg-Biedenkopf – Der Landkreis Marburg-Biedenkopf und die Universitätsstadt Marburg haben gemeinsam mit Akteuren der ambulanten Suchthilfe eine neue Vereinbarung zur Sucht- und Drogenberatung unterzeichnet. Darin sind Leistungen, Qualitätsentwicklung und Finanzierung der Sucht- und Drogenberatungsstellen geregelt. Notwendig wurde die neue Vereinbarung, da sich Trägerstrukturen und Aufgaben verändert haben.

Die Unterzeichner haben sich mit der Vereinbarung auch dazu verpflichtet, die ambulante Sucht- und Drogenhilfe partnerschaftlich weiter zu entwickeln. Die Vereinbarung gibt vor, dass Angebote für Betroffene, Angehörige und das soziale Umfeld kostenlos sind. Die Beratung erfolgt auf Nachfrage, ist freiwillig und kann auch anonym in Anspruch genommen werden.

Der Landkreis Marburg-Biedenkopf und die Universitätsstadt Marburg finanzieren die Sucht- und Drogenberatung. Träger der Beratungsstellen sind das Diakonische Werk Marburg-Biedenkopf, Blaues Kreuz Diakoniewerk mGmbH – Blaukreuz-Zentrum Marburg sowie die Bürgerinitiative Sozialpsychiatrie e.V.

Ziel der ambulanten Sucht- und Drogenhilfe ist es, die Suchtgefährdung zu verringern, die Folgen der Suchterkrankung zu mildern sowie Suchtgefährdung oder Abhängigkeit zu überwinden. Die Hilfen sollen dazu dienen, ein möglichst selbstständiges und menschenwürdiges Leben zu führen. Außerdem wird Ratsuchenden auch weiterhin ein regional ausgerichtetes Beratungsangebot mit möglichst kurzen Wegen angeboten.

„Mit der Vertragsunterzeichnung verbinden wir als Träger die Hoffnung, dass der gute Dialog auf Augenhöhe in Sachen Qualitätsentwicklung und Leistungsfinanzierung nicht abgeschlossen ist, sondern neuen Auftrieb bekommt“, sagt Ulrich Kling-Böhm, Diakoniepfarrer und Geschäftsführender Vorsitzender des Diakonisches Werk Marburg-Biedenkopf.

Landrätin Kirsten Fründt beschreibt, dass der Vertragsunterzeichnung ein abgestimmter partnerschaftlicher Prozess vorausgegangen war. „In diesem Prozess haben Landkreis, Stadt Marburg und die Träger die Aufgaben, Ziele und Weiterentwicklung der Sucht- und Drogenberatung ausführlich beraten und geplant“, sagte die Landrätin.

„Mit der vertraglichen Vereinbarung machen wir unser Ziel deutlich, die Trägerstruktur in der ambulanten Sucht- und Drogenhilfe zu erhalten und ihre strukturelle und qualitative Weiterentwicklung zu gewährleisten“, betonte Oberbürgermeister Dr. Thomas Spies.

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