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Pressemitteilung 100/2018

27.03.2018

Ehrung für die „Macher im Maschinenraum des Gemeinwohls“ – Landesehrenbriefe für Annelise Heesch, Hans-Peter Heuser, Hans-Dieter Oberländer und Horst-Heinrich Wagner

Marburg-Biedenkopf – Um den außergewöhnlichen und langjährigen Einsatz für die Allgemeinheit zu würdigen, hat Landrätin Kirsten Fründt am Dienstag vier ehrenamtlich Engagierten den Ehrenbrief des Landes Hessen überreicht: Annelise Heesch, Hans-Peter Heuser, Hans-Dieter Oberländer und Horst-Heinrich Wagner sind seit vielen Jahren für das Gemeinwohl aktiv.

„Die heutige Ehrung macht einmal mehr und sehr eindrucksvoll deutlich, wie vielfältig die Möglichkeiten sind, sich in Marburg-Biedenkopf ehrenamtlich zu engagieren. Die Geehrten sind die Menschen, die im Maschinenraum des Gemeinwohls arbeiten und dafür sorgen, dass dieser Motor reibungslos läuft“, betonte Landrätin Kirsten Fründt.

Annelise Heesch aus Bad Endbach setzt sich seit über 25 Jahren für andere Menschen ein, insbesondere die Rehabilitation und Inklusion von Menschen mit körperlichen oder geistigen Einschränkungen liegen ihr am Herzen. Von 1992 bis 2006 war sie Mitglied im Vorstand der VdK-Ortsgruppe Herborn. Seit 1992 ist sie auch Vorstandsmitglied der Versehrten- und Behindertensportgemeinschaft (VSG) Herborn. Mitglied im Vorstand im regionalen Bezirk des Hessischen Behinderten und Rehabilitations-Sportverbandes ist sie seit 2009, seit 2013 bekleidet sie dort das Amt der Vorstandsvorsitzenden. Seit 2013 ist sie zudem Mitglied im Verbandsrat des hessischen Behinderten- und Rehabilitations-Sportverbandes e.V.

Der Fußball ist die Leidenschaft von Hans-Peter Heuser aus Gladenbach-Erdhausen. Er engagiert sich seit 1982 beim Verein „SV Kickers 1921 Erdhausen e.V.“ und ist seit 2006 auch 1. Vorsitzender des Förderkreises SV Kickers 1997 e.V. Neben seinen Tätigkeiten im Verein unterstützt er seit 35 Jahren als Jugendbetreuer die Jugendmannschaften und trainiert unter großem Zeitaufwand die Fußballmannschaften verschiedener Altersklassen. Er versteht es, Fußball nicht nur eine Freizeitfunktion sondern auch eine soziale Funktion zu geben.

Seit der Gründung des Fördervereins „Organspende – Hilfsgemeinschaft für Transplantierte und Dialysepatienten Marburg e.V.“ im Jahr 1988 ist Hans-Dieter Oberländer aus Lahntal-Goßfelden in dessen Vorstand ehrenamtlich tätig, zunächst als Kassierer und seit 2005 als 1. Vorsitzender. 2004 war er auch Initiator der Präventionsallianz „Marburg, die Stadt mit Herz fürs Herz“. Von 2008 bis 2015 setzte er sich als Kassenwart und 1. Vorsitzender für den Förderverein Tierheim Cappel ein und seit 2015 lenkt er als 1. Vorsitzender die Geschicke des Marburger Polizeichors. Unter seiner Federführung konnten zahlreiche Informationsveranstaltungen und Projekte zum Thema Organspende auf Weg gebracht werden. So organisierte er unter anderem die viel beachtete „Radtour für Organspende“ zusammen mit dem Landkreis Marburg-Biedenkopf, der Universitätsstadt Stadt Marburg und dem Universitätsklinikum Gießen und Marburg.

Horst-Heinrich Wagner aus Münchhausen-Oberasphe ist seit 1971 Mitglied in der Trachtengruppe Wollmar und hat von 1973 an fast 20 Jahre lang als 1. und 2. Vorsitzender in deren Vorstand mitgewirkt. Er übernahm mehrere Jahre die Tanzleitung und stand im Austausch mit internationalen Gruppen. Des Weiteren hat sich Horst-Heinrich Wagner 27 Jahre lang in der Kommunalpolitik im Ortsbeirat, im Gemeindevorstand und in der Gemeindevertretung für seine Mitmenschen stark gemacht. Über viele Jahre unterstützte er auch den Vorstand der Freiwilligen Feuerwehr. Während seiner Mitgliedschaft im Kirchenvorstand in Oberasphe übernahm er zudem die Bauleitung für den Um- und Anbau der Kirche. Die Arbeit als 2. Vorsitzender im Kulturverein Oberapshe und als Chronist des Gesangvereins runden die Ehrenamtspalette ab.

Landrätin Kirsten Fründt dankte den vier Ausgezeichneten für das langjährige und sehr intensive Engagement, das häufig auch hinter den Kulissen stattfinde. „Deshalb ist es wichtig, dass wir mit dieser Ehrung öffentlich Dank, Respekt und Anerkennung zollen“, betonte die Landrätin. Dabei solle der Landesehrenbriefes auch Ansporn für weiteres Engagement sein.

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