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Pressemitteilung 028/2018

18.01.2018

Folgemeldung: Sturmtief hält Einsatzkräfte in Marburg-Biedenkopf auf Trab – Mehr als 150 Einsatzstellen / Zwei Verletzte

Die Straßen am Marburger Universitätsklinikum waren zeitweise durch umgestürzte Bäume teilweise blockiert. Das Klinikum war aber erreichbar. (Foto: Landkreis Marburg-Biedenkopf)

Marburg-Biedenkopf – Mehr als 150 Einsatzstellen haben die Feuerwehren im Landkreis Marburg-Biedenkopf im Zusammenhang mit dem Sturmtief „Friederike“ abgearbeitet. Die Feuerwehren waren am Donnerstag seit dem Vormittag im Einsatz, um umgestürzte Bäume von Straßen zu räumen, Verkehrshindernisse zu beseitigen oder lose Bauteile an Gebäuden zu entfernen. 

Die Gesamtzahl der Einsätze beläuft sich zum jetzigen Stand (17:30 Uhr) auf mehr als 150. Betroffen sind nahezu alle Städte und Gemeinden im Landkreis Marburg-Biedenkopf. Rund 400 Feuerwehrleute waren kreisweit im Einsatz. 

Zwei Menschen wurden im Zusammenhang mit dem Sturm verletzt: In Stadtallendorf wurde ein 13-jähriges Mädchen von einem umstürzenden Baum getroffen und – entgegen erster Informationen – schwer verletzt. In Marburg erlitt eine 65-jährige Frau durch einen herabstürzenden Dachziegel ebenfalls Verletzungen. 

Meldungen über größere Sachschäden liegen im Moment noch nicht vor. Am späten Nachmittag flaute der Sturm deutlich ab und auch die Zahl der Einsätze ging zurück. Nach gegenwärtigem Informationsstand ist also von einer Entspannung der Lage auszugehen.

Vorsorglich war der Katastrophenschutz-Stab des Landkreises Marburg-Biedenkopf zusammengetreten, um bei Verschärfung der Lage die Einsätze zu koordinieren. Die Wetterprognosen ließen zunächst eine Verstärkung des Sturms annehmen, so dass der Landkreis Marburg-Biedenkopf mit der Einberufung des Katastrophenschutz-Stabes Vorbereitungen getroffen hatte.

Die Straßen am Marburger Universitätsklinikum waren zeitweise durch umgestürzte Bäume teilweise blockiert. Das Klinikum war aber erreichbar.

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