Inhalt anspringen

Pressemitteilung 378/2017

15.11.2017

Hessischer Zukunftsdialog im mittelhessischen Biedenkopf – Hessen zu Besuch auf dem Wissens- und Wirtschaftscampus Hinterland

Marburg-Biedenkopf – In Biedenkopf hat erstmals der Wissens- und Wirtschaftscampus Hinterland seine Türen geöffnet. Das Hessische Sozial-Ministerium hatte in Zusammenarbeit mit dem Landkreis Marburg-Biedenkopf zum Hessischen Zukunftsdialog Mittelhessen eingeladen. Nachhaltige Fachkräftesicherung stand im Mittelpunkt der Veranstaltung, die von Marian Zachow, Erster Kreisbeigeordneter des Landkreises Marburg-Biedenkopf, Claudia Wesner der Stabsstelle Fachkräftesicherung des Sozial-Ministeriums und von Eberhard Flammer von der IHK Lahn-Dill eröffnet wurde.

Vorbildliche Beispiele der betrieblichen und regionalen Bindung sowie Expertengespräche gaben Einblicke in das Thema „Fachkräftesicherung im Wandel der Arbeitswelt: Attraktive Regionen & Attraktive Arbeitgeber zwischen Tradition und Moderne“. Bestehende nachhaltige Fachkräftesicherung in Unternehmen, die Attraktivität des Standortes Mittelhessen sowie des Landkreises Marburg-Biedenkopf wurde hier näher beleuchtet.

Claudia Wesner vom Hessischen Ministerium für Soziales und Integration betonte wie wichtig es für Unternehmen in der heutigen Zeit sei, sich hin zu einer Mitarbeiterorientierung zu entwickeln. Beispiele hierfür zeigten sich unter anderem bei der Inosoft AG, die Kinderbetreuung oder Home Office ermöglichen. „Das wichtigste, was wir haben, sind unsere Beschäftigten. Es ist mein Job als Leitung Problemlöser für meine Mitarbeitenden zu sein“, so Karin Batz. Auch C&P Möbelsysteme GmbH &Co.KG, Domino Friseur & Shop GmbH &Co.KG sowie Georg Fehl+Sohn GmbH stellten ihre Modelle der Mitarbeiterbindung vor. Problemlöser der Region sind auch die Beruflichen Schulen Biedenkopf, die am Standort auf dem Campus erfolgreich mit der IHK und Technischen Hochschule Mittelhessen (THM) zusammenarbeiten und als Kompetenzzentrum wirken. So werden auf der Homepage auch Unterkünfte in Biedenkopf für Auszubildende vermittelt.

Um dem Fachkräftemangel entgegenzuwirken ist eine Zusammenarbeit notwendig. „Fachkräftesicherung für eine Wirtschaftspolitik von morgen schafft keiner alleine. Das geht nur gemeinsam“, betonte Marian Zachow. Wichtige Aufgabenbereiche zur Fachkräftesicherung bestehen laut IHK-Präsident Flammer bei den Themen Demographie, Digitalisierung und der Integration von Flüchtlingen. Hierbei sei es wichtig, mit und nicht über die Zielgruppen zu sprechen, so Jens Ihle vom Regionalmanagement Mittelhessen. Möglichkeiten den Fachkräftebedarf zu decken und die Herausforderungen zu meistern bieten für Arbeitgeber sowie Beschäftigte Ausbildungen, Weiterbildungen und (Nach-)qualifizierung.

Der erfolgreiche Hessische Zukunftsdialog auf dem Wissens- und Wirtschaftscampus Hinterland endete dank des konstruktiven Austausches und dem Lernen voneinander mit Projektideen, etwa zum Öffentlichen Personen-Nahverkehr, die jetzt weiterentwickelt werden sollen.

Vielen Dank fürs Teilen

Durch die Nutzung dieser Website erklären Sie sich damit einverstanden, dass diese Seite Cookies verwendet. Mehr Infos ...