Inhalt anspringen

Wir sind was wir erinnern

Holocaust-Erinnerungskultur

Veranstaltungsinformationen

Datum & Uhrzeit

Der Arzt und Buchautor Konrad Görg trägt aus seiner Anthologie „Wir sind, was wir erinnern“ vor. Sein Vortrag ist ein Plädoyer für Pluralismus, Toleranz und Demokratie.

„Auschwitz – Es reicht" oder „Ich kann es nicht mehr hören!" Äußerungen dieser Art sind nicht selten. Viele Menschen in Deutschland verspüren angesichts des Themas einen Überdruss, mancherorts wird offen eine völlige Abkehr von der Holocaust-Erinnerungskultur gefordert. Andererseits herrscht große Unwissenheit: Studien belegen, dass zum Beispiel 40 Prozent der Jugendlichen mit dem Begriff "Auschwitz" nur noch sehr wenig anfangen können. Gleichzeitig verändert sich das gesellschaftliche Klima und rassistische und menschenverachtende Tendenzen brechen sich immer stärker Raum. Man könnte sich fragen: Hat man aus der Geschichte denn nichts gelernt? Es muss also nach wie vor aufgeklärt werden: Was ist damals passiert, wie konnte es passieren?

In Form einer Zitatsammlung zeichnet Konrad Görg die Geschichte der Judenverfolgung, ihrer geistigen Wegbereiter und ihrer Gegner nach. Er will ein Zeichen setzen gegen das Vergessen und gleichzeitig zivilgesellschaftliches Engagement einfordern.

Informationen

AnmeldungEine vorherige Anmeldung online unter www.vhs.marburg-biedenkopf.de oder bei der vhs-Geschäftsstelle Marburg Land unter Telefon: 06421 405-6710 ist aus organisatorischen Gründen erforderlich.

Eintritt

Die Teilnahme ist kostenlos

Vielen Dank fürs Teilen

Durch die Nutzung dieser Website erklären Sie sich damit einverstanden, dass diese Seite Cookies verwendet. Mehr Infos ...