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Aktive Vaterschaft – Geschlechtersensible Erziehung im Familienalltag

Veranstaltungsinformationen

Datum & Uhrzeit

Fortbildungsveranstaltung des kommunalen Frauen- und Gleichstellungsbüros

Mädchen sind ruhig, hilfsbereit und sensibel – Jungen eher wild, bewegungsfreudig und technikinteressiert. Geschlechtsspezifische Rollenzuschreibungen wie diese sind allgegenwärtig und wirkungsstark in unserer Gesellschaft verankert. Wir sind unausweichlich in allen Lebensbereichen damit konfrontiert; beginnend mit der Frage, wenn ein Kind geboren wird: wird es ein Mädchen oder ein Junge?

Wenngleich viele Eltern ihre Kinder heutzutage nicht geschlechtstypisch erziehen und Kinder gleich behandeln wollen, zeigen Studien, dass sie sich vielfach in ihrem Erziehungsverhalten an tradierten Geschlechterbildern orientieren. Wenn wir uns nicht bewusst und reflektiert damit auseinandersetzen, reproduzieren wir meist die vorherrschenden Geschlechterverhältnisse, ob wir wollen oder nicht und behindern eventuelle Entfaltungsmöglichkeiten von Fähigkeiten und Eigenschaften.

Dabei sind Kinder zunächst in der Ausprägung ihrer Geschlechterrollen nicht festgelegt. Genau dies kann eine große Chance dafür sein, dass Fähigkeiten und Eigenschaften nicht verschüttet werden. Worauf sollte ich als Elternteil oder Bezugsperson dabei achten? Wie kann ich Heranwachsende dabei unterstützen, sich unabhängiger von einengenden Geschlechtsrollenstereotypien zu entwickeln? Welche Rolle spiele ich dabei als Vater?

Die Fortbildung gibt einen Überblick über den aktuellen Stand der pädagogischen Handlungsempfehlungen zur gendersensiblen Erziehung. Ziel ist es eine voruteilsbewusste Haltung zu entwickeln und daraus Konsequenzen für den Familienalltag abzuleiten. Neben theoretischen Perspektiven sowie Zahlen und Fakten liegt der Fokus im Wesentlichen auf praxisorientierten Überlegungen für den alltäglichen Umgang mit Kindern unterschiedlichsten Geschlechts im Alter von 0 – 10 Jahren.

Seminar-Inhalte

  • theoretische Perpektiven und praktische Zugänge
  • (Weiter-)Entwicklung der persönlichen Genderkompetenz
  • Erhalt von Anregungen für den Alltag
  • Power Point / Vortrag
  • Kleingruppenarbeit / Gruppengespräche
  • Selbstreflektion

Anhand erlebnisaktivierender Methoden und kurzen Impulsreferaten soll der gemeinsame Austausch unterstützt werden und zur Selbstreflektion anregen.

Referent
Christoph Oppenheimer, ProFamilia, Marburg

Weiterführende Hinweise:
Die Veranstaltung findet online statt (BigBlueButton)
Die Teilnahme ist kostenlos

Anmeldeschluss
Dienstag, 20. Oktober 2021

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