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Die Wetterstation – Lernort

Für Wetterbeobachtungen steht den Besucher*innen des Schulbiologiezentrums eine komplette Wetterstation zur Verfügung. Sie wurde nach den Vorgaben des Deutschen Wetterdienstes gebaut.

Alle Faktoren, welche die Messung negativ beeinflussen, wie z. B. direkte Strahlung von Sonne und Erdboden, Wärmestrahlung von Gebäuden, Beschattung durch große Bäume und direkter Niederschlag wie Regen oder Schnee, müssen ausgeschaltet sein.
Deshalb verwendet man international eine weiß angestrichene Jalousiehütte, die in der Standardhöhe von 2 m über einer Rasenfläche auf einem Gestell steht. Die Hüttentür weist nach Norden, um beim Öffnen die Messgeräte vor direkter Sonnenstrahlung zu schützen.

Zur Standardausrüstung gehören folgende Instrumente:

  • Trocken- und Feuchtthermometer
  • Maximum- und Minimumthermometer
  • Registriergeräte für Temperatur, Luftfeuchtigkeit und Luftdruck

Für Messungen der Bodentemperatur in Tiefen von 2 bis 50 cm benutzt man fest in den Boden eingebaute Thermometer mit entsprechend langem Rohr. Das am tiefsten eingegrabene Thermometer (50 cm) zeigt im Winter oder Sommer die stärkste Abweichung von der Bodenoberfläche.

In den Übergangsjahreszeiten, bei Witterungswechsel oder nach starkem Regen sind die Unterschiede zwischen den einzelnen Thermometern oft gering. Die Wärme im Erdinneren spielt für den Boden keine Rolle. Im Durchschnitt beträgt die Temperaturzunahme im Untergrund 1° C pro 30 m.

Windrichtung und Windgeschwindigkeit können an dem Windmesser, der auf dem Schulgebäude befestigt ist, beobachtet werden. Auch Bewegungen von Blättern, Rauchfahnen und Seifenblasen geben ein Bild von der Windstruktur, lokale Strömungen können beobachtet werden.

Die Sonnenscheindauer am Ort wird mit einem Sonnenscheinschreiber ermittelt. Die Strahlen der Sonne werden durch eine Glaskugel gebündelt und hinterlassen eine Brennspur auf einem Spezialpapier. Je nach Länge der Spur kann später noch nachvollzogen werden, wann die Sonne geschienen hat.

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