Hier befinden sich nach Kommunen geordnet diejenigen Museen, Schausammlungen und Heimatstuben, die um Aufnahme in unserem Kultur-Adressverzeichnis gebeten haben.
VIELFÄLTIGE MUSEUMSLANDSCHAFT
Im Landkreis Marburg-Biedenkopf gibt es derzeit 48 Museen, Heimatstuben und Schausammlungen.
"Der Landkreis hat eine sehr vielfältige und reizvolle Museumslandschaft zu bieten. Von Heimatmuseen über Schausammlungen bis hin zu Spezialmuseen und von Amöneburg über Marburg und Biedenkopf bis Wetter-Oberrosphe ist das reichhaltige Angebot verteilt", sagte Landrat Robert Fischbach.

DIE MUSEEN, HEIMATSTUBEN & SCHAUSAMMLUNGEN:
Amöneburg
Heimatmuseum Amöneburg, (Altes Brauhaus), Schulgasse (neben Stadtverwaltung), 35287 Amöneburg, Schwerpunkte: Vor- und Frühgeschichte, mittelalterliche Geschichte und Stadtgeschichte, Diorama des Gefechts an der Brücker-Mühle aus dem 7jährigen Krieg u. Agrargeschichte. Träger: Der Magistrat der Stadt Amöneburg und Heimat- u. Verkehrsverein Amöneburg. Kontakt-Adressen: Dr. Alfred Schneider (Leiter), Kesselgasse 7, 35287 Amöneburg, Tel.: 06422 2474, Martin Kewald (beide Heimat- u. Verkehrsverein), oder Stadtverwaltung, Tel.: 06422 92950, Öffnungszeiten: Mo.–Fr. 8:00–12:00 Uhr, 14:00–16:00 Uhr über Stadtverwaltung, Sa. nach Absprache, So. von 14:00–18:00 Uhr. Geschlossen vom 15. November bis 15. April, Besuch ist nach Absprache aber möglich.
Naturschutz – Informationszentrum Amöneburg (NIZA): Dauerausstellung zu Hessens ältestem Naturschutzgebiet (NSG Amöneburg seit 1927), Mikroskopiertisch mit verschiedenen Objekten, Libellen-Infowürfel, Heckenbiotop sowie eine Bücher-, Video- u. Diasammlung (ausleihbar). Jahresprogramm mit Exkursionen, Vorträgen und Ausstellungen zu Themen aus dem Bereich Ökologie, Umwelt und Naturschutz. Anschrift: Schulgasse, 35287 Amöneburg. Öffnungszeiten: Von April bis Oktober jeden Sonntag von 14:00–18:00 Uhr, sonst nach Vereinbarung. Auskunft bei der Stadtverwaltung, Tel.: 06422 9295-33, Fax: 9295-22.
Angelburg
Museum des Vogelschutzvereins Gönnern e. V. mit präparierten heimischen Vögeln und Schmetterlingen in historischem Gebäude, Besichtigung nach Vereinbarung, Reiner Haffer, Hauptstr. 23, 35719 Angelburg-Gönnern, Internet:
Heimat-, Vogel- u. Bergbaumuseum Frechenhausen, Altes Rathaus, 35719 Angelburg. Schwerpunkte: Haus- und Landwirtschaft, Roteisensteinbergbau, heimische Vögel u. a.. Träger: Heimatpflege u. Vogelschutzverein Frechenhausen. Kontaktadressen: Helmut Koch (1. Vors.), Lindenstraße 4, 35719 Angelburg-Frechenhausen, Tel.: 06464 911193 und Herbert Schneider (2. Vors.), Hohe Straße 1, 35719 Angelburg-Frechenhausen, Tel.: 06464 5577. Eintritt frei (Spende erwünscht). Öffnungszeiten: Mai bis September jeden 1. Sonntag im Monat von 14:00–17:00 Uhr.
Bad Endbach
Kunst- und Kulturhaus „Alte Schule“, Kirchweg, 35080 Bad Endbach, Tel.: 02776 8310, mit Galerie der Künstlerin Brigitte Koischwitz, Kneipp-Museum u. wechselnden Ausstellungen. Schwerpunkte des Museums: Kneipp-Geschichte und -Entwicklung, funktionale und strukturelle Wandlung des Dorfes, sozial- u. wirtschaftsstrukturelle Entwicklung u. a., der Bezug ist die jüngere Geschichte Bad Endbachs. Im Haus finden auch Lesungen und andere kulturelle Veranstaltungen statt. Träger: Gemeinde Bad Endbach. Kontaktadressen: Kurverwaltung Bad Endbach, Herborner Str. 1, 35080 Bad Endbach, Tel.: 02776 801-13, Fax: 02776 1042, E-Mail: , oder Brigitte Koischwitz, Am Hanig 15, 35075 Gladenbach. Eintritt frei. Öffnungszeiten: Mi., Fr., Sa., So. 15:00–18:00 Uhr. Buchungen von Führungen u. Lesungen: Brigitte Koischwitz: 06462 2123.
Heimatmuseum Wommelshausen, Rathausstraße 10 (Altes Rathaus), 35080 Bad Endbach. Schwerpunkte: Wohn- u. Schlafstube, Küche, Hauswirtschaftsraum, Trachten, Schusterwerkstatt, Backhaus u. ein Bilderraum mit sakralen Gegenständen, Gemeindearchivalien, Fotos u.v.m. Träger: Heimat- und Verschönerungsverein Wommelshausen. Kontaktadressen: Erika Schiller (Leiterin), Gartenstra0e 31, 35080 Bad Endbach-Wommelshausen, Tel.: 02776 1408 oder Adolf Müller, Gartenstraße 12, 35080 Bad Endbach-Wommelshausen, Tel.: 02776 921477. Eintritt: Freiwillige Spende. Besichtigung nach Vereinbarung.
Biedenkopf
Schartenhof, Das Haus für Musik, Kunst und Kultur, Obere Bergstraße 12, 35216 Biedenkopf-Eckelshausen, Tel.: 06461 2710, Fax: 06461 923925, Internet: , Öffnungszeiten: Werktags 14:00–18:00 Uhr und nach Vereinbarung.
Heimatstube Engelbach, Kurhessenstraße 2, 35216 Biedenkopf-Engelbach. Schwerpunkte: bäuerliches Leben des 18. und 19. Jhd. (zwei komplett eingerichtete Wohnungen, Fotoausstellung, Milchwirtschaft, Schusterwerkstatt, Trachten u.v.m.). Träger: Heimatverein Engelbach. Kontaktadresse: Helmut Dönges, Pferdsbach 2, 35216 Biedenkopf, Tel.: 06461 4814. E-Mail: . Ansprechpartner für die Heimatstube ist: Guido Schreiner, Engelbergstraße 14, 35216 Biedenkopf, Tel.: 06461 759258 Öffnungszeiten: Besuch nach Absprache möglich. Eintritt frei (Spende erwünscht).
Dorfmuseum Wallau, Wallau, Fritz-Henkel-Str. 75, 35216 Biedenkopf. Schwerpunkte: Entwicklung der Dorfgeschichte vom Bauerndorf zum Industriestandort, die medizinische Versorgung von 1940 bis 1960, eine Ausstellung über Ludwig Blöcher (Modelleur und Bildhauer), Sonderausstellungen. Träger: Heimatverein Wallau e.V., Kontaktadressen: Vorstand: Willy Welsch, Oberer Birkenweg 29, 35216 Biedenkopf-Wallau, Tel.: 06461 89296, E-Mail: w.welschwallau@t-online.de Dietrich Stark, Vorm Hahnrod 1, 35216 Biedenkopf-Wallau, Tel.: 06461 88329. E-Mail: 6462@gmx.de. Eintritt frei. Öffnungszeiten: Öffnung des Museums nach Ankündigung in der Presse und durch regionale Werbung. Nach Absprache ist eine Besichtigung auch für Gruppen und Schulklassen möglich.
Heimatstube Kombach, Buchenauer Straße (altes Rathaus), 35216 Biedenkopf-Kombach. Schwerpunkte: Dörfliches Leben, alte Trachten, Einrichtungsgegenstände, Porzellan u. a. bis zum Jahre 1950. Träger: Verkehrs- und Verschönerungsverein Kombach e.V., Kontaktadresse: Ursula Galonska, Höhenstraße 7, 35216 Biedenkopf-Kombach, Tel.: 06461 3127, Fax: 06461 3124. Eintritt: Um Spenden wird gebeten. Öffnungszeiten: Besichtigung nach Vereinbarung.
Hinterlandmuseum Schloss Biedenkopf: Schloss Biedenkopf, 35216 Biedenkopf. Schwerpunkte: Territorial- u. Sozialgeschichte des Hinterlandes, Brandschutz- u. Verkehrswesen, Industriealisierung im Hinterland am Beispiel der Eisenindustrie, Grenzgang (wichtiges Fest der Stadt Biedenkopf), Landwirtschafts- u. Handwerksgeschichte sowie Wohn- und Alltagskultur. Wertvolle und bedeutende Sammlung originaler Hinterländer Trachten aus dem 19. Jhd., jährl. Wechselnde Sonderausstellungen. Ausgeschilderter bauhistorischer Rundgang, Dachstuhl als seltenes Zeugnis der Zimmermannskunst des 15. Jhd. Nach umfangreichen Sanierungsarbeiten (1989–1993) wird die Wiedereinrichtung noch einige Zeit in Anspruch nehmen. Veranstaltungen: Konzerte, Theateraufführungen, Filmnächte und Vorträge. Träger: Landkreis Marburg-Biedenkopf. Leitung: Gerald Bamberger. Kontaktadresse: Hinterlandmuseum Schloss Biedenkopf, 35216 Biedenkopf, Tel.: 06461 924651/2, Fax: 06461 924653, E-Mail: . Eintrittspreise: Erwachsene 2,50 Euro, Kinder bis 14 Jahre 1,30 Euro, Gruppen pro Person 2 Euro, Schulgruppen pro Person 1 Euro und Führungen (nur nach Voranmeldung) 16,00 Euro. Öffnungszeiten: 29. März bis 15. November tägl. außer montags 10:00–18:00 Uhr (Oster- und Pfingstmontag geöffnet).
Schenkbarsche Haus Museum: Bei der Kirche 8, 35216 Biedenkopf. Das Schenkbarsche Haus gehört zu den ältesten Häusern der Stadt und hat alle Stadtbrände unbeschadet überstanden. Über einem hohen Gewölbe aus der Zeit um 1200 erhebt sich ein imposanter fünfstöckiger Fachwerkbau, dessen zwei unteren Stockwerke von 1491 stammen, die drei oberen Stockwerke wurden 1610 von Amtmann Schenkbar aufgesetzt. Seit Mai 2010 zeigt das private Museum in diesem Gebäude eine Privatsammlung an antiken Ikonen und außereuropäischen Textilien. Außerdem ist das Haus selbst ein begehbares Museumsstück, wo anhand der offengelegten Baustrukturen die Bauweise eines spätmittelalterlich-renaissancezeitlichen Fachwerkbaus gezeigt wird. Das Museum ist keine öffentliche Einrichtung, sondern Bestandteil des Privathauses. Besucher und Besuchergruppen sind herzlich willkommen! Öffnungszeiten: Nach Terminabsprache unter Tel.: 06461 88460, Ansprechpartner: Christoph Kaiser. Weitere Informationen unter www.schenkbarsches-haus.de.
Breidenbach
Heimatstube Achenbach, Ringstraße 1, Alte Schule (gegenüber Kirche), 35236 Breidenbach. Museum im Aufbau. Schwerpunkte: Dörfliches Leben, Wohnen, Arbeiten in der Vergangenheit. Träger: Verein für Heimatgeschichte Achenbach. Kontaktadresse: Hannelore Lauber, Tannenweg 10, 35236 Breidenbach, Tel.: 06465 7298. Eintritt frei (Spenden gerne erwünscht). Geöffnet von Oktober bis April, jeweils der 2. So. im Monat von 14:00–18:00 Uhr und nach Vereinbarung.
Haus der Natur und Umwelt, im ehemaligen Bahnhof Breidenbach, Naturkundliche Informationen; Ausstellungsraum mit Informationen über Vögel, Amphibien, Insekten, Schmetterlinge, Mineralien usw.; Schulungsraum für Besucher, Gruppen 20–25 Personen. Kontaktadresse und Anmeldung: Hartmut Becker, Bodenstraße 2, 35236 Breidenbach, Tel.: 06465 7224.
Cölbe
Heimatmuseum Bürgeln, Baumgartenstr. 18, 35091 Cölbe-Bürgeln. Schwerpunkte: Landwirtschaftliche Geräte, Spinnstube, Darstellung von Küche u. Schlafzimmer vom beginnenden 20. Jhd., diverse Handwerke, medizinische Abteilung der 20er bis 50er Jahre, lebendes Bienenvolk. Träger: Museumsverein Bürgeln e.V. (mit Unterstützung der Gemeinde Cölbe). Kontaktadressen: Heinz-Dieter Pfennig (Leiter), Baumgartenstr. 18, 35091 Cölbe-Bürgeln, Tel.: 06427 8398 oder Reinhard Kappel, Auf der Scheubahn 12, 35091 Cölbe-Bürgeln, Tel.: 06427 8698, Eintritt frei. Öffnung auf Anfrage.
„Eiermuseum Cölbe“, in fünf Vitrinen ständige Ausstellung im Foyer der Gemeindehalle in Cölbe, Friedhofstraße, 35091 Cölbe. Schwerpunkte: Zur Zeit ca. 700–800 verzierte Eier, meist Spenden der Teilnehmer des jährlich stattfindenden Ostermarktes in Cölbe. Daneben andere kunsthandwerkliche Objekte. Träger: Arbeitskreis Internationales Folklore-Festival Marburg-Biedenkopf e.V. (AKIFF). Kontaktadresse: Heinz Wilhelm Wilke, Goldbergstr. 30, 35091 Cölbe, Tel.: 06421 81234. Eintritt frei. Geöffnet nur nach Vereinbarung.
Dautphetal
Alte Kirche Friedensdorf, Kirchweg, 35232 Dautphetal. Schwerpunkte: Webzimmer, Alte Photographien und ein Mundartarchiv, zudem wechselnde Ausstellungen. Träger: Heimat- und Verschönerungsverein Friedensdorf e. V., Eintritt frei. Besichtigung nur nach Vereinbarung. Kontaktadresse: Annette Gerlach, Rathausstraße 12, 35332 Dautphetal, Tel.: 06466/1698, E-Mail:
Heimatmuseum Altes Rathaus, Alte Landstraße, 35232 Dautphetal-Buchenau. Schwerpunkte: Als Schwerpunkte sind die Themen Haushalt u. Küche besonders der 20er bis 50er Jahre dieses Jahrhunderts zu nennen. Ein Museum zum Anfassen. Träger: Verein für Heimatgeschichte Buchenau, Kontaktadresse: Jürgen Westmeier (Leiter), Neue Landstr. 57, 35232 Dautphetal-Buchenau, Tel. 06466/380, E-Mail: . Eintritt frei. Geöffnet jeweils mittwochs von 17 – 19 Uhr (zugleich mit der Bibliothek) und nach Vereinbarung.
Mini-Museum Dautphe „Backes Stibbcher“, Altes Backhaus, 35232 Dautphetal-Dautphe. Schwerpunkte: Kleinbürgerliche 3-Zimmer-Wohnung (Jahrhundertwende), die typische Exponate der Dautpher Heimatkunde in sich birgt. Darstellungen der Dautpher Tracht. Dazu alte Dokumente (Fotos, Karten, Auflistungen, Familienchroniken der ältesten Dautpher Familien etc.) u. vieles mehr. Träger: Kulturhistorischer Stammtisch Dautphe. Kontaktadresse: Brigitte Wege, Hauptstraße 50, 35232 Dautphetal-Dautphe, Tel. 06466/7454. Eintrittspreise: Spende erbeten. Geöffnet nur nach Vereinbarung.
Ebsdorfergrund
Ausstellungsgebäude "Wenze Ställche" Dreihausen (Dorfmuseum), Dreihäuser Straße 39a, 35085 Ebsdorfergrund. Schwerpunkte: Dauerausstellung zum Thema "Dreihäuser Steinzeug" - Arbeiten aus den Dreihäuser Töpferwerkstätten. Wechselnde Ausstellungen zur Dorfgeschichte mit Themen wie Basalt, Fotos, Dorf und Kirche, Trachten, Feiertage, Tätigkeiten auf dem Land, Tod und Trauer und andere. Wir bieten unsere Räume und Wissen auch für kulturelle Ausstellungen von anderen Vereinen, Privatpersonen oder Firmen an. Träger: Arbeitskreis Dorfgeschichte Dreihausen e.V., E-Mail: . Kontaktadresse: Michael Marsch, Alte Leidenhöferstr.4, 35085 Ebsdorfergrund-Dreihausen, Tel. 06424/2365, Fax: 06424/921206.
Geschichtliche Begegnungsstätte Hachborn im ehemaligen Hachborner Schulhaus, Schulstraße 8, 35085 Ebsdorfergrund. Dargestellt wird der ländliche Alltag und die Wohnkultur. Aus der Bauzeit des Hauses stammt das Mobiliar des inszenierten Wohnzimmers eines Lehrers. Es wird an die Schulgeschichte des Ortes erinnert. Die religiöse Welt ist durch Bibeln, Gebet- und Gesangbücher des 17. und 18. Jahrhunderts sowie Abendmahlstrachten aus dem Marburger Land vertreten. Die Ortsgeschichte wird unter anderem mit einem Modell des "Hauses Hachborn" - ein ehemaliges Schloss und Stift - dokumentiert. Im Dachgeschoss ist eine Schusterwerkstatt zu besichtigen. Präsentiert wird neben der evangelischen Frauentracht des Marburger Landes auch die Hachborner Tracht sowie Trachtenteile aus den benachbarten Regionen mit dem ländlichen Mobiliar aus dem 19. und 20. Jahrhundert. Im Gewölbekeller wird eine Ausstellung zur Vor- und Frühgeschichte aufgebaut, die Funde aus der Bronzezeit und frühmittelalterliche Objekte umfasst. Kontaktadresse: Elisabeth und Kurt Lemmer, Hachborn, Bachstr. 4, 35085 Ebsdorfergrund, Tel.: 06424/2987 oder Tel./Fax: 06424/964046. Öffnungszeiten: März bis Dezember - erster Sonntag im Monat von 13.00 bis 18.00 Uhr.
Fronhausen
Feuerwehrmuseum der Feuerwehren in der Gemeinde Fronhausen, Ortsteil Bellnhausen, 35112 Fronhausen/Lahn. Schwerpunkte: Geschichte der Feuerwehr in der Gemeinde Fronhausen, alte Handspritzen, Uniformen und Uniformteile etc. Träger: Freiwillige Feuerwehr der Gemeinde Fronhausen. Kontaktadresse: Eric Schnabel, Mozartstr. 3, 35112 Fronhausen, Tel.: 06426/5547, Fax: 06426/928321, E-Mail: . Eintritt frei. Geöffnet nur nach Vereinbarung.
Gladenbach
Heimatmuseum Amt Blankenstein in Gladenbach: Karl-Waldschmidt-Str. 5, Haus des Gastes, 35075 Gladenbach. Schwerpunkte: unter anderem Geschichte der Burg Blankenstein mit Ausgrabungsfunden, Modell der Burg, Geschichte der Gladenbacher Juden, Bauernstube, Schusterwerkstatt, Gesteinssammlung, Vorgeschichte, Trachten sowie wechselnde Ausstellungen. Träger: Heimat- u. Museumsverein Amt Blankenstein e.V. Kontaktadressen: Marion Lange, Karl-Waldschmidt-Straße 6, 35075 Gladenbach, Tel.: 06462/2302 u. Ursula Müller, Marktstraße 26, 35075 Gladenbach, Tel.: 06462/7163. Eintritt frei. Führungen nach Vereinbarung. Geöffnet Mo.- Fr. von 10.00 – 18.00 Uhr und Sa. und So. von 14.00 – 18.00 Uhr.
Regionalmuseum Weidenhausen, Weidenhäuser Straße 32, 35075 Gladenbach-Weidenhausen. Schwerpunkte: Das Regionalmuseum für die Geschichte der Landwirtschaft, der Industrie und des dörflichen Gewerbes im südlichen Hinterland, ist in einer alten Hofraite untergebracht. Der erste Bauabschnitt ist fertig gestellt und im August 2008 eröffnet worden. Die Ersteinrichtung zeigt schwerpunktmäßig die Geschichte der Justus- und Aurorahütte, die Weidenhäuser Zigarrenfabrik, die dörfliche Infrastruktur und die Wirtschafts- und Sozialge-schichte eines Hinterländer Dorfes um die Wende vom 19. zum 20. Jh. Im Rahmen einer langfristigen Leihgabe werden Ölbilder des „Bauernmalers" Karl Lenz gezeigt. Träger: Heimatverein Weidenhausen. Kontaktadresse: Helmut Bernhardt, Freiherr-vom-Stein-Str. 32, 35075 Gladenbach, Tel.: 06462/7332.
Öffnungszeiten: Nach Vereinbarung.
Kirchhain
Heimatmuseum „Zur Alten Schmiede“ Großseelheim, Marburger Ring 31 (Ecke an der Bach), 35274 Kirchhain-Großseelheim. Schwerpunkte: u. a. historische alte Schmiede, Darstellung eines ländlichen Haushalts zu Beginn dieses Jhd., Trachten und Stickereien, Dokumentation der Ortsgeschichte, landwirtschaftliche und handwerkliche Geräte und Werkzeuge, Schusterwerkstatt, Schreinerei sowie wechselnde Sonderausstellungen. Träger: Stadt Kirchhain. Kontaktadresse: Gerhard Mirschel, Am Dohlenweg 7, 35274 Kirchhain-Großseelheim, Tel. 06422/3980. Eintrittspreise: 1,00 Euro für Erwachsene, 0,50 Euro für Schüler und Studenten, Gruppen ab 10 Personen 0,80 Euro Öffnungszeiten: jeden 1. Sonntag im Monat von 15.00 bis 17.00 Uhr und nach Vereinbarung.
Kleines Dachmuseum – heimat- und militär-geschichtliche Sammlung Kirchhain der Kurhessische Bürgergarde Kirchhain e. V. Bahnhofstr.14, 35274 Kirchhain. Schwerpunkte: Gezeigt werden u. a. historische Originaldokumente, Waffen und Gebrauchsgegenstände aus der ersten Hälfte des 19. Jh., die ein Bild von der damaligen Lebenssituation der Menschen in unserer Region vermitteln sollen. Einen besonderen Schwerpunkt werden die politischen Ereignisse des „Vormärz" bilden, d. h. die Zeit vor der Revolution 1848/49. Politisch engagierte Bürger wurden damals vom Polizeistaat des Kurfürsten bespitzelt und nicht selten zu mehrjährigen Haftstrafen verurteilt, so z. B. der damalige Kirchhainer Bürgermeister Dr. Heinrich Scheffer und der Marburger Professor Sylvester Jordan - ihre Schicksale werden ebenso dargestellt.
Lahntal
Otto-Ubbelohde-Haus in Lahntal-Goßfelden. Schwerpunkte: Malerei, Grafik und Kunsthandwerk des Landschaftsmalers Otto Ubbelohde (1867-1922) am Ort ihrer Entstehung, dem vom Künstler 1900 erbauten Atelierhaus. Es liegt nahe der Lahn inmitten der schönen Gärten, die gleichfalls zugänglich sind. Träger: Otto-Ubbelohde-Stiftung. Kontaktadresse: Ludwig Rinn, Ludwig-Rinn-Str. 11, 35452 Heuchelheim, Tel. 0641/63326. Öffnungszeiten: Sa. u. So. 11.00 – 17.00 Uhr. Führungen nach Absprache möglich. Eintritt frei.
Ländliches Heimatmuseum Caldern, Zum Feiselberg 4, 35094 Lahntal. Schwerpunkte: Wohnen u. Leben, Erinnern an Urgroßmutters Kindheit (um 1900), Sammlung von Trachten, Mobiliar, Geschirr u. Wäsche aus dem hiesigen Raum, Werkzeuge u. Geräte aus Haushalt, Hof und Handwerk, Dorfgeschichte, ehem. Zisterzienserinnen Kloster (Diorama u. bildl. Darstellung), Bildgrabsteine u. Epitaphe aus dem 17. Jhd., wechselnde Fotoausstellungen, Burgen der Heimat (Modelle). Träger: Der Gemeindevorstand der Gemeinde Lahntal, Kontaktadresse: Heimat- und Geschichtsverein Lahntal e. V.,
Anneliese Muth (1. Vorsitzende), Caldern, Klosterbergstraße 16,
35094 Lahntal, Tel. und Fax: 06420 / 6174; E-Mail: . Eintritt: freiw. Spende, Öffnungszeiten: Von Mai bis Oktober jeden 1. Sonntag im Monat von 15.00 – 17.00 Uhr sowie Gruppen nach Vereinbarung.
Lohra
Naturkundehaus in Damm, Untere Straße 2, 35102 Lohra (direkt an den Wanderwegen Salzbödetal), Tel. 06426/1749. Schwerpunkte: Landschaftsschutz u. –pflege, Bauminfothek, vogelkundliche Abteilung (heimische Vogelarten), insektenkundliche Abteilung, heimische Flechten- und Pilzausstellung, tierischer und pflanzlicher Artenschutz. Das Naturkundehaus eignet sich bestens für (Schul-) Projektgruppen u. andere Gruppen, die diese Einrichtung als Wirkungs- u. Forschungsstätte nutzen wollen. Träger: Verein für Vogel- und Naturschutz Lohra e.V., Kontaktadressen: Horst Hallenberger, Ludwig-Rinn-Straße 22, 35102 Lohra, Tel. 06462/40456, Fax: 06462/9140580, E-Mail: , Gustav Gessner in Damm, Tel. 06426/7505 und Dr. Günter Fries, Lohra-Willershausen, Tel. 06462/7955. Eintritt frei. Öffnungszeiten: jeweils Sa. u. So. von 15.00 bis 17.00 Uhr sowie nach Vereinbarung.
„Treffpunkt für dörfliche Kultur“ in Weipoltshausen, 35102 Lohra. Schwerpunkte: u. a. Geschichte dörflicher Kultur, Darstellung dörflicher Lebenswelt in den letzten drei Jahrhunderten. Dauerausstellung über die Heilige Elisabeth u. diverse wechselnde Ausstellungen. Träger: Gemeinde Lohra. Kontaktadresse: Helmut Fink (Ortsvorsteher), Hauptstraße 32, 35102 Lohra-Weipoltshausen, Tel. 06426/5446. Eintritt frei. Besichtigung nach Vereinbarung.
Marburg
Universitätsmuseum für Bildende Kunst, Biegenstr. 11, Ernst-von-Hülsen-Haus, 35037 Marburg. Leitung: Dr. Agnes Tieze, Schwerpunkte: Unter anderem Gemälde von Carl Bantzer, Otto Ubbelohde, Franz Frank, Werke von Willingshäuser Malern, Deutsche Neoimpressionisten, Skulptur u. Malerei der 20er Jahre, Kunst der Gegenwart, Sammlung Dr. Rainer Zimmermann mit wichtigen Werken des expressiven Realismus, wechselnde Sonderausstellungen. Träger: Philipps-Universität Marburg (Land Hessen). Kontaktadresse: Biegenstr. 11, 35032 Marburg, Tel. 06421/2822355. Öffnungszeiten: tgl. außer mo. 11.00 – 13.00 Uhr u. 14.00 – 17.00 Uhr. Führungen nach Absprache. Eintritt frei.
Universitätsmuseum für Kunst und Kulturgeschichte, Leitung: Dr. Agnes Tieze, Landgrafenschloss, 35037 Marburg. Schwerpunkte: Im historischen Schloss werden u. a. folgende Themen dargestellt: Vor- und Frühgeschichte, kirchliche Kunst aus Kurhessen aus der Zeit von ca. 800 bis heute, Landesherrschaft mit einer reichhaltigen Sammlung mittelalterlicher Reiterschilde u. Produkten kurhessischer Manufakturen, städtische Kultur vom späten Mittelalter bis zum Jugendstil, zudem Möbel, Kleidung u. Hausrat der ländlichen Kultur Mittel- u. Nordhessens, Trachten u. a. aus Marburg und der Schwalm. Träger: Philipps-Universität Marburg (Land Hessen). Kontaktadresse: Biegenstr. 11, 35032 Marburg, Tel. 06421/2822355. Öffnungszeiten: tgl. außer mo., April – Okt: 10.00 – 18.00 Uhr, Nov. – März: 11.00 – 17.00 Uhr. Führungen nach Absprache möglich. Eintritt: Erwachsene 2,60 Euro, Schwerbehinderte 2,00 Euro, Kinder ab 6 J., Studenten, Azubis, Jugendliche bis 18 J. 1,00 Euro.
Lehrsammlung des Vorgeschichtlichen Seminars: Biegenstr. 9, 35032 Marburg. Schwerpunkte: Studiensammlung v. Keramik u. Steingerät aus vorgeschichtlichen Epochen. Träger: Philipps-Universität Marburg. Kontaktadresse: Vorgeschichtliches Seminar, Dr. Kari Kunter, Dr. Claus Dobiat, Biegenstr. 11, 35032 Marburg, Tel. 06421/2822239 oder 2822485. Besichtigung z. Z. nur in Ausnahmefällen u. nach vorheriger Absprache möglich.
Sammlung von Abgüssen nach griechischen u. römischen Skulpturen des Archäologischen Seminars der Philipps-Universität, Biegenstraße 11, 35032 Marburg. Schwerpunkte: Sammlung von Abgüssen griechischer u. römischer Skulpturen. Träger: Philipps-Universität Marburg. Kontaktadresse: Biegenstraße 11, 35037 Marburg, Tel. 06421/2822341 oder 2822354 (Dr. Torsten Mattern). Leitung: Prof. Dr. Heide Froning-Kehler. Eintritt frei. Geöffnet jeden So.von 11.00 bis 13.00 Uhr, Führungen nach Vereinbarung.
Anatomische Sammlung der Philipps-Universität – Medizinhistorisches Museum (Museum anatomicum), Robert-Koch-Straße 6 (Institut für Cytobiologie), Hintereingang, Dachgeschoss, 35037 Marburg. Schwerpunkte: Medizinhistorische Darstellung der Marburger Anatomie des 19. Jhd.: Feuchtpräparate zur Systematik Embryologie u. Missbildungslehre, Skelett- u. Schädelsammlung, anatomische Trockenpräparate verschiedener Körperteile aus dem frühen 19. Jhd., medizinische Kupferstiche, Gemälde u. Zeichnungen sowie Beispiele der medizin. Fachbibliothek aus dem 16. Bis 19. Jhd., Besonderheiten wie Skelett des „langen Anton“ (2,44 m) etc., Träger: Philipps-Universität Marburg, Kustos und Leitung: Dr. Kornelia Grundmann, Prof. Dr. Gerhard Aumüller. Kontaktadressen: Sekretariat der Emil-von-Behring-Bibliothek für Ethik und Geschichte der Medizin, Bahnhofstr. 7, Tel. 06421/286-7088 o. 286-7011, Präparator Jens Cordes, Institut für Anatomie und Zellbiologie, Robert-Koch-Str. 6, Tel. 06421/286-4078, E-Mail: . Öffnungszeiten: jeder 1. Samstag eines Monats von 10-00 bis 12.00 Uhr, sowie Führungen für Gruppen nach Vereinbarung. Eintritt: 2,00 Euro.
Völkerkundliche Sammlung der Philipps-Universität, Kugelhaus, Kugelgasse 10 in 35037 Marburg. Schwerpunkte: Die im 1491 erbauten Kugelhaus untergebrachte völkerkundliche Sammlung gibt mit ihrem Bestand von ca. 5.000 Exponaten einen Überblick sowohl über die kulturelle Vergangenheit aber auch Gegenwart außereuropäischer Kulturen. Häufig wechselnde objekt- u. bildbezogene Sonderausstellungen stellen auch einen Kontakt zur eigenen Kultur her. Träger: Philipps-Universität Marburg. Kontaktadresse: Kugelhaus, Kugelgasse 10, Tel.: 06421/2823749, Fax: 06421/2822140, E-Mail: . Leitung: Prof. Dr. Mark Münzel. Eintritt frei. Öffnungszeiten: Mo. - Do. 9.00 – 12.00 Uhr, Mo., Mi. u. Do. zudem von 14.00 bis 16.00 Uhr, Führungen nach Vereinbarung.
Marburger Haus der Romantik e.V., Museum für Kulturgeschichte der Romantik, Markt 16, 35037 Marburg. Dauerausstellung: Marburger Romantik um 1800 - 3 Wechselausstellungen jährlich. Tel.: 06421/917160, Fax: 917162, E-Mail: . Kontaktadresse: Prof. Dr. Marita Metz-Becker, Gisonenweg 9, 35037 Marburg, Tel. 06421/27759. Öffnungszeiten: Di. – So., 11.00 bis 13.00 Uhr u. 14.00 bis 17.00 Uhr. Führungen nach tel. Absprache.
Ständige Ausstellung: Bettina Brentanos Marburger Jahre 1802 – 1805, „Liebestempel“ im Garten des Forsthofes (Am Bettinaturm), Ritterstr. 15, 35037 Marburg. Kontaktadresse: Prof. Dr. Marita Metz-Becker, Gisonenweg 9, 35037 Marburg, Tel.: 06421/27759, E-Mail: metzbeck@staff.uni-marburg.de. Besuch nach Vereinbarung.
Religionskundliche Sammlung der Philipps-Universität, Landgraf-Philipp-Str. 4, 35037 Marburg. Schwerpunkte: Die Religionskundliche Sammlung führt an verschiedene Religionen der Erde – darunter Judentum, Christentum, Islam, afrikanische Religionen, Hinduismus, Buddhismus – heran, indem anhand von Kult-, Kunst- u. Gebrauchsgegenständen gezeigt wird, wie unterschiedlich Menschen ihr Leben u. ihren Tod deuten u. bewältigen. Träger: Philipps-Universität Marburg. Kontaktadresse: Landgraf-Philipp-Str. 4, 35032 Marburg, Tel. 06421/2822480, Fax: 06421/2822399, E-Mail: ,
Leitung: Dr. habil. Peter J. Bräunlein. Eintritt frei. Öffnungszeiten: Mo., Di., Mi. u. Fr. von 10.00 – 13.00 Uhr, Mo., Di., Do. von 14.00 – 17.00 Uhr u. n. Vereinbarung.
Mineralogisches Museum der Philipps-Universität, Firmaneiplatz, 35032 Marburg. Schwerpunkte: Auf rund 900 m² werden ca. 3000 Minerale und Gesteine ausgestellt. Es werden eine systematische Mineraliensammlung mit Exponaten aus aller Welt, Meteoriten, Erzgangsstücke und Gesteine gezeigt. Als Besonderheit ist der 63 kg schwere Eisenmeteorit von Treysa zu nennen. Einen weiteren Schwerpunkt bilden die schönen Mineralstufen aus der Region Marburg-Biedenkopf, die in einer kleinen Sonderschau gezeigt werden. Zudem gibt es weitere Sonderausstellungen. Träger: Philipps-Universität Marburg. Kontaktadresse: Mineralogisches Museum, Firmaneiplatz, 35032 Marburg. Leitung: Professor Dr. Peter Masberg, Tel. 06421/2822257 oder 2822244, Fax: 06421/2827977, E-Mail: . Eintritt frei. Öffnungszeiten: Mi., 10.00 – 13.00 Uhr u. 15.00 – 18.00 Uhr, Do., Fr. 10.00 – 13.00 Uhr, Sa. u. So. 11.00 – 15.00 Uhr.
Circus-, Varieté- und Artistenarchive mit Schausammlung aus dem Bereich Artistik in Marburg, Ketzerbach 21 ½, 35037 Marburg. Schwerpunkte: Circus-, Varieté- u. Artistenarchive mit Schausammlung aus dem Bereich Artistik. Träger: Kulturhistorische Gesellschaft für Circus- u. Varietékunst e.V., Professor Dr. Karl Braun, Institut für Europäische Ethnologie/Kulturwissenschaft, Biegenstraße 2, 35037 Marburg, Tel. 06421/2826516 o. 06421/2824923. Eintritt frei. Besichtigung nur nach Vereinbarung.
1. Deutsches Polizeioldtimer Museum Marburg, Hermannstraße 200 (Richtung Cyriaxweimar), 35037 Marburg. Schwerpunkte: Größte deutsche Sammlung historischer Polizeifahrzeuge und weiterer polizeilicher Exponate. Informationstafeln und Fotos sollen dem Besucher einen Eindruck über die Motorisierung der deutschen Polizei seit Beginn des vergangenen Jahrhunderts geben. Der Schwerpunkt des Museums bezieht sich auf die Zeit nach 1945. Träger und Kontakt: Polizei-Motorsport-Club Marburg 1990 e.V., Tel.: 06421/406-0, E-Mail: . Eintritt ist frei (um Spenden wird gebeten). Öffnungszeiten und Anfahrtsskizze finden Sie auf der Homepage.
Neustadt/Hessen
Militärgeschichtliche Sammlung der Panzerbrigade 14 in Neustadt: Ernst-Moritz-Arndt-Kaserne, 35279 Neustadt (Hessen). Schwerpunkte: Uniformen, Orden und Ehrenzeichen aus dem 1. und 2. Weltkrieg, Darstellung der Bundeswehr von Beginn an bis heute, Darstellung der NVA der ehemaligen DDR anhand von Uniformteilen und Orden. Traditionsraum mit der Darstellung der Truppenteile der Panzerbrigade 14, die 1992 und 1993 aufgelöst wurden sowie Traditionsraum der „Marburger Jäger“. Weiterhin wird die Tradition in beschränktem Umfang weitergeführt für die 5. Panzerdivision, die 2. Panzergrenadierdivision, die Panzergrenadierbrigade 5 „Kurhessen“, die Panzerbrigade 15 „Westerwald“ sowie die Panzerbrigade 34 (vorm. 14). Träger: Stab Panzerbrigade 14. Kontaktadresse: Hauptmann a.D. Bert Dubois, Mauerstraße 41, 35279 Neustadt/Hessen, Tel.: 06692/7450. Eintritt frei. Besichtigung nur nach Vereinbarung.
Dauerausstellung im Junker-Hansen-Turm, Schwerpunkte: Neustadt und seine Geschichte – von der Steinzeit bis heute – sowie die Stadtteile Mengsberg, Momberg und Speckswinkel. Träger: Stadt Neustadt/H., Ritterstraße 5-9, 35279 Neustadt/H. Kontakt: Stadtverwaltung, Tel.: 06692/8913, Fax: 06692/8940, Homepage: www.stadt-neustadt-hessen.de. Eintritt frei. Öffnungszeiten: jeden ersten Sonntag im Monat von Monat März – Oktober oder nach Vereinbarung.
Rauschenberg
Heimatmuseum Rauschenberg: im Dachgeschoss des stattlichen Fachwerkrathauses, Schloßstr. 1, 35282 Rauschenberg. Schwerpunkte: Stadtgeschichte und Historisches, Handwerke, Gebrauchsgeräte versch. Jhd., Wohnbereich aus dem 19. Jhd., Raum- und Gewichtsmaße, landwirtschaftl. Geräte sowie wechselnde Sonderausstellungen. Träger: Stadt Rauschenberg. Kontaktadresse: Kultur- und Verschönerungsverein Rauschenberg e.V., Ulrich Kison, Am Galgenberg 10, 35282 Rauschenberg, Tel. 06425/564. Eintritt frei. Öffnungszeiten: jeden 4. Sonntag im Monat von März bis Oktober 14.00 – 17.00 Uhr oder nach Absprache. Die monatlichen Öffnungen sind verbunden mit Museumslesungen im Rathaus, Beginn jeweils 14.30 Uhr. Das Programm ist erhältlich im Verkehrsbüro, Am Markt 2, Tel. 06425/2750.
Dorfmuseum Daniel-Martin-Haus in Schwabendorf: Winterseite, 35282 Rau-schenberg-Schwabendorf. Schwerpunkte: Arbeitsvorgänge und Arbeitsverhältnisse in Land- und Hauswirtschaft sowie Gewerbe und Handwerk, bildliche und schriftliche Doku-mentationen der Geschichte der Hugenotten und Waldenser und der dörflichen Entwick-lung, bäuerliches Leben, Wohnen und Arbeiten. Träger: Arbeitskreis für die Geschichte der Hugenotten und Waldenser Schwabendorfs. Kontaktadressen: Gerhard Badouin, Brachter Str. 15, 35282 Rauschenberg-Schwabendorf, Tel. 06425/1517, Homepage: www.schwabendorf.de, oder Helene Klein, Sommerseite 21, 35282 Rauschenberg-Schwabendorf, Tel. 06425/1228. Eintritt frei. Geöffnet von März bis November jeweils am 3. Sonntag von 14 bis 17 Uhr und nach Vereinbarung.
Stadtallendorf
Dokumentations- und Informationszentrum/Stadtarchiv Stadtallendorf (DIZ), Aufbauplatz 4, 35260 Stadtallendorf. Schwerpunkte: Das DIZ möchte u.a. Vereine, Verbände u. Gruppen aus den verschiedensten Bereichen sowie Einzelpersonen durch Vorträge u. Führungen über die NS-Geschichte Stadtallendorfs u. der Region mit dem besonderen Schwerpunkt des Einsatzes von Zwangsarbeitern in den damaligen Rüstungsfabriken informieren. Die Entwicklung Allendorfs wird zudem von der Weimarer Zeit bis in die 50er Jahre dokumentiert. Außerdem werden Wechselausstellungen, Vorträge u. Filme zu versch. zeitgeschichtlichen Themen angeboten. Träger: Magistrat der Stadt Stadtallendorf mit Unterstützung des Landkreises Marburg-Biedenkopf sowie des Landes Hessen. Kontaktadresse: Fritz Brinkmann-Frisch, Aufbauplatz 4, 35260 Stadtallendorf, Tel. 06428/707-424, E-Mail: Öffnungszeiten: Di. – Do. von 9.00 bis 12.00 Uhr und von 14.00 – 16.00 Uhr sowie jeden 1. Sonntag von 15.00 - 18.00 Uhr; für Gruppen sind nach Absprache auch andere Termine möglich.
Steffenberg
Heimatmuseum Obereisenhausen, Am Tor 1, 35239 Steffenberg. Schwerpunkte: Im Keller des Museums befindet sich eine alte Waschküche. Das Obergeschoss, das aus vier Räumen besteht, unterteilt sich in Schlafzimmer, Küche und Spinnstubenzimmer mit funktionsfähigem Webstuhl und alten Geräten zum Spinnen. Im Dachgeschoss sind eine altes Schulzimmer, ein altes Wohnzimmer sowie ein Bilderzimmer mit alten Aufnahmen des Dorflebens und der 900-Jahr-Feier zu bestaunen. Ebenso ist hier eine Virtrinenausstellung des Vogelschutzvereines mit heimischen Vögeln untergebracht. Verschiedene Brauchtumsführungen in unregelmäßigen Abständen. Träger: Brauchtumsgruppe Obereisenhausen e.V. Kontaktadresse: Alfred Weitzel (Leiter), Brunnenstraße 5, 35239 Steffenberg-Obereisenhausen, Tel. 06464/8397 oder 01787868874 sowie Adelheid Meißner (1. Vorsitzende), Eisenhäuserstraße 73, 35239 Steffenberg, Tel. 06464/7569. Öffnungszeiten:Nach Vereinbarung. Führungen auf Anfrage. Eintritt ist frei.
Wetter/Hessen
Dorfmuseum Alter Forsthof Oberrosphe: Im Rosphetal 8, 35083 Wetter-Oberrosphe. Schwerpunkte: Leben einer Frau auf dem Dorfe aller Lebensstationen von der Wiege bis zur Bahre, Dienstmagd, Brautpaar und Brautwagen um 1900, Vertriebene, Land- und Forstwirtschaft sowie das Handwerk. Erweiterung durch ein transloziertes Haus, Bj. 1723. Einrichtung: Gemeinderechner, Geschichte vom Ort, Weben (hier Sache der Männer), Heubett, Nähstube.Träger: Heimat- und Verschönerungsverein Oberrosphe e.V., Kontaktadressen: Hans Bertram, Am Katzler 7, Tel. 06423/51320 und Gretel Fourier, Melgarten 3, Tel.: 06423/7150, beide in 35083 Wetter-Oberrosphe. Eintritt: Erwachsene 2,00 Euro, Kinder 1,00 Euro, Öffnungszeiten: Ostersamstag bis 3. Adventsonntag jeweils Sa. u. So. 14.00 – 18.00 Uhr, Gruppen nach Anmeldung.
Hugenotten- und Waldenserarchiv Todenhausen: Ehemalige Schule, 35083 Wetter-Todenhausen, Homepage: http://home.arcor.de/colonie-todenhausen. Schwerpunkte: Örtliche Materialien zur Geschichte der Todenhäuser Glaubensflüchtlinge. Das Archiv gibt Auskunft über „Französisch-Todenhausen“ und über „Deutsch-Todenhausen“. Es zeigt Hintergründe auf, die im Jahr 1720 zur Gründung der Hugenottensiedlung 3 Kilometer nördlich der Stadt Wetter geführt haben. Kontaktadresse: Hans-Werner Müller, Kirchweg 15, 35083 Wetter-Todenhausen, Tel.: 06423/7317. Öffnungszeiten: nur nach Voranmeldung unter Tel.: 06423/7317. Für Schulklassen hält das Archiv speziell aufbereitetes Material zur Verfügung, das zum Selbstkostenpreis abgegeben wird.
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Im Landkreis gibt es zudem einen übergeordneten Museumsverbund, den
Museumsverbund Marburg-Biedenkopf e.V., Hans Bertram (Vorsitzender), Oberrosphe, Am Katzler 7,
35083 Wetter, Tel.: 06423/51320 .
Diese Auflistung wurde erstellt vom Fachdienst Presse- und Kulturarbeit des Landkreises Marburg-Biedenkopf.
Auf diesen Seiten informiert der Landkreis ab sofort, alphabetisch geordnet nach Städten und Gemeinden über die Museen, die Heimatstuben und auch über die Schausammlungen. In kurzer Form werden hier Öffnungszeiten, inhaltliche Schwerpunkte und Kontaktadressen mitgeteilt.
Vom Universitätsmuseum für Bildende Kunst und dem Universitätsmuseum für Kunst und Kulturgeschichte in Marburg reicht die Palette über das Dokumentations- und Informationszentrum in Stadtallendorf und dem die Geschichte der Hugenotten und Waldenser darstellenden Daniel-Martin-Haus in Schwabendorf bis hin zum Hinterlandmuseum im Schloss in Biedenkopf und zum Otto-Ubbelohde-Haus in Goßfelden.
Die Bandbreite der unterschiedlichen Schwerpunkte reicht von Mineralien, Polizei-Oldtimer-Fahrzeugen, Trachten, Volkskunde, Flora und Fauna, Kunst, der Feuerwehr und das Leben der Frauen bis hin zur Militärgeschichte und den unterschiedlichen Darstellungen der örtlichen Historie. "Die Museumslandschaft ist so vielfältig, wie man sie in hessischen Landkreisen kaum woanders vorfinden dürfte", sagte Landrat Fischbach.
Die allermeisten Museen werden ehrenamtlich betreut. Damit komme auch hierbei dem Ehrenamt eine große Bedeutung zu, betonte der Landrat. Die insgesamt hohe Zahl an Dorf- und Stadtmuseen, Heimatmuseen und themenspezifischen Dauerausstellungen stehe damit auch für das besondere Engagement vieler Menschen aus dem Kreis in diesem Bereich.
Diese vielfältige und abwechslungsreiche Museumslandschaft im gesamten Landkreis Marburg-Biedenkopf lädt förmlich dazu ein, den Museen und Ausstellungen einen Besuch abzustatten. Eine einfache Karte gibt einen Überblick über die Standorte im Landkreis.