Hier finden Sie weitere Informationen zu den Kunsttagen Marburg-Biedenkopf 2007.

Marburg, 21. August 2007
Pressemitteilung 303/2007
Kunsttage Marburg-Biedenkopf sehr erfolgreich beendet
Motto und Ausstellungsort passten hervorragend zusammen
Marburg-Biedenkopf – „Der Landkreis als Veranstalter der Kunsttage Marburg-Biedenkopf ist sehr zufrieden mit dem Verlauf der Kunsttage Marburg-Biedenkopf 2007. Besonders freut es mich, dass auch die Künstlerinnen und Künstler sowie die Besucher sich sehr positiv über unsere Veranstaltung geäußert haben“, sagte Landrat Robert Fischbach.
Das Motto „Rot“ konnte in den ehemaligen Werkshallen der Firma Monopolwerke Usbeck in Marburg bestens umgesetzt werden. Die roten Kunstwerke kamen in den von Grautönen dominierten leer stehenden Hallen voll zur Geltung und das Zusammenspiel von Industriearchitektur und Kunst wäre wohl an kaum einen anderen Ort so gut darstellbar gewesen, so der Landrat weiter.
Viele Besucher haben die Ausstellung in den acht Tagen gesehen und etliche davon haben sich in das Besucherbuch eingetragen. Das Spektrum der Aussagen reicht von: „Eine wunderbare Idee, eine erfrischende Ausstellung“, über „Der Ort, die Vielfalt, das Thema finde ich schon super, besonders gefallen mir die Fotografien und die Art, wie die Kunstwerke platziert sind“ oder „Rot ist meine Lieblingsfarbe“ (Jonas, 6 Jahre), sowie „Gute Ideen, vielseitige Materialien, extra aus der Pfalz angereist, um diese interessante Ausstellung zu sehen! Allen Künstlern, herzlichen Glückwunsch (Nagel)“ und „Ich war sehr gespannt auf die Ausstellung, und sie hat alle Erwartungen überboten“ bis hin zu „Ein sehr gelungener Kontrast zwischen Kunst und Fabrik. Mir gefällt die Vielseitigkeit des künstlerischen Angebots.“
„Dank der Sponsoren, der E.on Mitte, der Sparkasse Marburg-Biedenkopf und der Oberhessischen Presse sowie weiteren Unterstützern wie der Firma BB-Baulogistik GmbH und der Firma Linne GmbH & Co KG konnte die Ausstellung realisiert werden. Mein Dank gilt auch der Insolvenzverwaltung der Firma Monopol Usbeck bestehend aus dem Insolvenzverwalter Rechtsanwalt Gerhard Hauk sowie dem zuständigen Sachbearbeiter Rechtsanwalt Gunter Wege aus Gießen, ohne die wir diese Räumlichkeiten gar nicht bekommen hätten“, sagte Landrat Fischbach. Er bedankte sich für das Engagement der Sponsoren und Unterstützer. Außerdem fügte Landrat Fischbach die gute Zusammenarbeit mit dem Fachdienst Kultur der Stadt Marburg sowie die engagierte Mithilfe des ehemaligen Betriebsleiters der Monopolwerke Usbeck, Karl Bromm an. Zudem bedankte er sich bei den Pressemedien für die gute Berichterstattung zu den Kunsttagen. Besonders erwähnte er schließlich auch noch einmal das große Engagement der Mitglieder des Organisationsteams.
Mit fast 300 Besuchern war der Abschlusstag am Sonntag nochmals gut besucht. Auf der Finissage nutzten viele Besucher noch einmal die Möglichkeit, direkt mit mitwirkenden Künstlerinnen und Künstlern Kontakt aufzunehmen und ins Gespräch zu kommen. Für die musikalische Rahmengestaltung sorgte Marius Morr, der kurzfristig eingesprungen war. Sowohl der Veranstalter als auch die mitwirkenden Künstlerinnen und Künstler waren sich am letzten Ausstellungstag dahingehend einig, dass die Kunsttage 2007 die bislang erfolgreichsten Kunsttage des Kreises waren.
Für den Landkreis als Veranstalter bedankte sich Dr. Markus Morr bei allen mitwirkenden Künstlerinnen und Künstler für deren Engagement, denn Sie haben tatkräftig bei dem Auf- und Abbau der Ausstellung geholfen und standen während der Öffnungszeiten als Ansprechpartner zur Verfügung. „Wenn Besucher sowie die mitwirkenden Künstlerinnen und Künstler mit den Kunsttagen sehr zufrieden sind, so freut uns das“, sagte Dr. Morr. Allerdings werde es schwer werden, diese Kunsttage noch einmal zu toppen. Die nächsten Kunsttage sind für 2009 geplant. Das Motto wird im Herbst 2008 gefunden und dann bekannt gegeben.
Noch am Sonntag wurde ein großer Teil der Ausstellung abgebaut und seit dem 20. August erinnert in den Werkshallen eigentlich nichts mehr daran, dass hier eine Kunstausstellung stattfand.
14.08.2007
Pressemitteilung 293/2007
Roter Rototyp ergänzt das Angebot der Kunsttage Marburg-Biedenkopf
Begehbarer roter Schlauch vermittelt intensiv die Farbe Rot
Marburg-Biedenkopf – Seit heute werden die Kunsttage Marburg-Biedenkopf durch ein großes erlebbares Kunstwerk im Außenbereich ergänzt. Der halbrunde Rototyp der Firma Ganzevoort aus Bad Endbach ist acht Meter lang und hat einen Durchmesser von 2,25 Metern. Im begehbaren Innenbereich kann man die Farbe Rot sehr intensiv erleben.
Günther Ganzevoort stellt den Rototyp zur Verfügung, der nur unter Aufsicht in der Zeit von 14 bis 18 Uhr jeweils zur vollen Stunde begangen werden kann. Möglicherweise kommen auch noch zusätzliche Zeiten hinzu, an denen der Rototyp begangen werden kann.
Die Ausstellung in den ehemaligen Werkshallen der Firma Monopolwerke Usbeck ist noch bis zum 19. August in den ehemaligen Werkshallen der Firma Monopolwerke Usbeck in Marburg bei freiem Eintritt zu sehen, bis zum Samstag in der Zeit von 12 bis 20 Uhr und am Sonntag, dem 19. August, findet um 16 Uhr die Finissage statt.
13.08.2007
Pressemitteilung 291/2007
Kunsttage Marburg-Biedenkopf mit großem Publikumszuspruch eröffnet
Werkshallen von Monopol Usbeck sind derzeit geprägt
von der Farbe Rot
Marburg-Biedenkopf – Circa 500 Besucher kamen zur Eröffnung der diesjährigen Kunsttage des Landkreises in die ehemaligen Werkshallen der Firma Monopolwerke Usbeck. Das Besondere daran war, das rund zwei Drittel der Besucher auch etwas Rotes trugen, so dass die ganze Halle nicht nur von den Kunstwerken sondern auch von den Besuchern in ein breites Rotspektrum getaucht wurde, das in krassem Gegensatz zu den drei grauen Werkshallen stand. Neben kleinen roten Geschenken wurden auch rote Gummibärchen gereicht und eine ganze Reihe unterschiedlicher roter Getränke angeboten. Neben den von rot dominierten Kunstwerken gibt es auch eine in Rot gehaltene Rahmengestaltung, die von roten Schirmen bis hin zur roten Seife reicht.
Rot überragte folglich am Samstag und so wundert es auch nicht, dass Landrat Robert Fischbach bei der Eröffnung deutlich machte, dass die Kunsttage für dieses Jahr ein Motto haben, das nicht ins Rote sondern ins Schwarze getroffen habe. Der Landrat dankte vor allem den Sponsoren (Sparkasse Marburg-Biedenkopf, E.on – Mitte und der Oberhessischen Presse) sowie den Insolvenzverwaltern und allen weiteren Unterstützern, die dazu beigetragen haben, dass diese Ausstellung möglich wurde und sogar umsonst besichtigt werden kann.
Stadträtin Dr. Kerstin Weinbach zeigte auf, dass Kunst in Marburg eine besondere Bedeutung hat und beispielweise die gerade durchgeführte Sommerakademie sehr erfolgreich durchgeführt wurde.
Auch die 69 mitwirkenden Künstlerinnen und Künstler freuten sich über das große Interesse bei der Eröffnung. Stellvertretend für die Mitwirkenden bedankte sich der Fotograf Alfred Junker bei dem Veranstalter für die Möglichkeit, in diesen Hallen ausstellen zu dürfen. Hier passen das Motto und der Ausstellungsraum optimal zusammen. Bewerben konnte sich jeder Kunstschaffende aus dem Landkreis Marburg-Biedenkopf, eine Jury hat dann über 200 Kunstwerke ausgewählt.
Einen sehr passenden musikalischen Rahmen gestalteten Silvia und Thomas Salzbauer aus Biedenkopf. Literarisch sehr frisch näherten sich Lars Ruppel und Sebastian 23 dem Thema Rot.
Die Ausstellung ist noch bis zum 19. August in den ehemaligen Werkshallen der Firma Monopolwerke Usbeck in Marburg bei freiem Eintritt zu sehen, bis zum Samstag in der Zeit von 12 bis 20 Uhr und am Sonntag, dem 19. August, findet um 16 Uhr die Finissage statt.
Marburg, 2. August 2007
Pressemitteilung 277/2007
Eröffnung der Kunsttage Marburg-Biedenkopf findet am 11. August 2007 um 18 Uhr in den Hallen der ehemaligen Firma Monopolwerke Usbeck in Marburg statt
Das Motto ROT weckt großes Interesse
Marburg-Biedenkopf – „Wir führen jetzt als Landkreis zum sechsten Mal die Kunsttage Marburg-Biedenkopf durch und es ist immer wieder erstaunlich, welche Bandbreite künstlerischen Schaffens dabei aufgezeigt wird. In diesem Jahr sind es 69 Künstlerinnen und Künstler aus dem Landkreis, die daran mitwirken. Viele davon zum ersten Mal“, sagte Landrat Fischbach.
Neben Malerei, Kunstfotografie, verschiedenen Mischtechniken, textiler Kunst sind auch Skulpturen und Glaskunst zu bewundern. Insbesondere die Räumlichkeiten haben einen besonderen Reiz und Charme, denn die Arbeiten, bei denen die Farbe ROT dominant sein musste, passen hervorragend in die von Grautönen bestimmten Hallen der ehemaligen Firma Monopolwerke Usbeck.
Die Ausstellungseröffnung findet am Samstag, dem 11. August um 18:00 Uhr statt. Jeder Besucher, der zur Ausstellungseröffnung etwas Rotes trägt, erhält eine „rote Kleinigkeit“.
Man erreicht die Ausstellung in den Hallen der ehemaligen Firma Monopolwerke-Usbeck am besten über den Franz-Tuczek-Weg (Parkplatz gegenüber der Oberhessischen Presse, dann ist der Weg ausgeschildert (siehe beiliegende Orientierungskarte).
Neben der Kunst wird auch die Literatur einen wichtigen Part übernehmen. Die durch SlamPoetry Marburg bekannt gewordenen Lars Ruppel und Sebastian 23 von SMAAT werden ebenfalls auftreten und sich dem Thema ROT nähern. Musikalisch werden Silvia und Thomas Salzbauer aus Biedenkopf die Veranstaltung umrahmen.
„Dank der Sparkasse Marburg-Biedenkopf, der E.on Mitte und der Oberhessischen Presse sowie weiteren Unterstützern wie der Firma BB-Baulogistik GmbH und der Firma Linne GmbH & Co KG wird kein Eintritt für die Besichtigung der Ausstellung und für den Besuch der Ausstellungseröffnung erhoben. Mein Dank gilt auch der Insolvenzverwaltung der Firma Monopol Usbeck bestehend aus dem Insolvenzverwalter Rechtsanwalt Gerhard Hauk sowie dem zuständigen Sachbearbeiter Rechtsanwalt Gunter Wege aus Gießen, ohne die wir diese Räumlichkeiten gar nicht bekommen hätten. Für dieses Engagement der Sponsoren und Unterstützer möchte ich mich ganz herzlich bedanken“, sagte Landrat Fischbach. Schließlich erwähnte der Landrat auch die gute Zusammenarbeit mit dem Fachdienst Kultur der Stadt Marburg sowie die engagierte Mithilfe des ehemaligen Betriebsleiters der Monopolwerke Usbeck, Karl Bromm.
Alle Mitwirkenden freuen sich auf diese besondere Kunstveranstaltung in interessanter Umgebung und hoffen auf einen guten Besucherzuspruch.
Die Ausstellung ist nach der Ausstellungseröffnung am 11. August vom 12. bis zum 18. August täglich von 12 bis 20 Uhr zu besichtigen und am Sonntag, dem 19. August von 12 bis 17 Uhr. An diesem 19. August findet um 16 Uhr eine Finissage statt.
Aktuelle Informationen sind auch immer unter www.marburg-biedenkopf.de, dann Bildung&Kultur, dann Kunst und schließlich unter Kunsttage abzurufen.
Teilnehmer an den Kunsttagen 2007
Anschütz, Ingolf
Abel, Ulla
Badenhausen, Anita
Bamberger, Jutta
Becker-Sulzer, Helga
Bender, Helga
Berndt, Helga-Katharina
Beier, Lydia
Bieker, Christel
Bönsch, Doris
Brühl, Renate Bruder, Anita
Brust, Bernd
Brunnenberg, Horst
Burk, Ingeborg
Danieli, Dani
Diefenbach, Sybille
Doering, Manfred
Domscheit, Jana
Dörbecker, Maximilian
Dr. Guba, Ingeborg
Fassold-Luttropp, Carla
Feldpausch, Michael
Frohwein-Charissé, Ursula
Geist, Horst
Genz, Hilde
Gerlach, Holm
Goppold, Anke
Graf, Elfi
Gräfje, Waltraud
Hagen, Sharchen-Beata
Hein, Ilona
Hering, Petra
Hristova, Milena
Jäger-Bannatz, Gisela
Jungwirth, Rudi
Junker, Alfred
Kaftan, Ingrid
Kaul, Barbara
Klaes, Christel
Klein, Esther
Koch-Röttering, Anke
Kollrack, G.
Korn, Wolfgang
Kramer, Iris
Krämer, Johanna
Krappen, Ulrike
Krause, Monika
Kraußmann-Borgemeister, Günther
Lange, Kurt
Langfeldt-Feldmann, Gabriele
Lüdke, Veronika
Dr. Manecke, André
Mang, Semida
Markl, Sibylle
Mechsner-Spangenberg, Waltraud
Michael, Antje
Pietzsch, Cornelia
Ramm, Christa
Sabo, Elisabeth
Schlierbach, Karl-Heinz
Schmidt, Renate
Schneider, Volker
Dr. Schuchart, Hartwig
Seidemann, Gunhild
Sohn, Monika
Spannenberger, Maria
Thielemann, Hans-Heinrich
Weiß, Gisela
Marburg, 9. Juli 2007
Pressemitteilung 251/2007
Kunsttage Marburg-Biedenkopf vom 11. bis 19. August 2007
70 Künstlerinnen und Künstler stellen zum Motto ROT aus
Marburg-Biedenkopf – „Wir werden wahrscheinlich die interessantesten Kunsttage seit der ersten Veranstaltung dieser Art im Jahr 2001 bekommen. In hervorragend geeigneten Räumen werden insgesamt 70 Künstlerinnen und Künstler aus dem Landkreis Exponate ausstellen, bei denen die Farbe ROT dominant sein musste“, erläuterte Landrat Robert Fischbach, der sich die Ausstellungsräume in den Hallen der ehemaligen Firma Monopolwerke Usbeck in der Frauenbergstraße in Marburg gegenüber der Hitzeroth-Druckerei und neben dem Stadtbüro bereits angeschaut hat.
Die im Juni von einer Jury ausgewählten Werke umfassen so ziemlich alle wichtigen Bereiche der künstlerischen Ausdrucksformen. Neben verschiedenen Formen der Malerei, Mischtechniken, Fotografie, textile Kunst, Fotografie und Bilderhauerei sind darüber hinaus auch Glaskunstwerke und Installationen zu bewundern.
Für die Mitglieder des Organisationsteams (Anna Noell-Schade, Karin Stichnothe-Botschafter, Sybille Diefenbach, Johanna Krämer, Wolfgang Korn, Jürgen Morneweg und Dr. Markus Morr) sind die Räumlichkeiten optimal geeignet, denn nachdem das Motto ROT feststand, suchte man ein ehemaliges Industriegebäude in Marburg. Dank der guten Zusammenarbeit mit den Insolvenzverwaltern, den Rechtsanwälten Hauk und Wege aus Gießen, können die Kunsttage nunmehr in den Räumen von Monopol-Usbeck durchgeführt werden. Die ausgeräumten Hallen sind ganz grau, abgesehen von einigen roten Telefonen und Schaltern. Hier kann eine hoch interessante Ausstellung im Spannungsbogen zwischen Kunst und Industriebrache stattfinden, da sind sich das Organisationsteam und die mitwirkenden Künstlerinnen und Künstler einig. Nicht nur Kunstliebhaber werden sich darauf freuen, sondern auch Menschen, die sich für Industriearchitektur interessieren, denn die Räume haben interessante Lichtverhältnisse
Das Organisationsteam hat absichtlich einen Termin in der letzten Ferienwoche gewählt, weil dann zwar viele schon wieder aus ihrem Urlaub zurückgekommen sind, aber es dann oft an interessanten Kulturangeboten mangelt.
Die Ausstellungseröffnung findet am 11. August um 18 Uhr in den Hallen der Monopolwerke Usbeck statt. Neben der Kunst wird auch Literatur einen wichtigen Part übernehmen. Die durch SlamPoetry Marburg bekannt gewordenen Lars Ruppel, Sebastian 23 und Felix Römer von SMAAT werden ebenfalls auftreten und sich dem Thema ROT nähern. Musikalisch werden Silvia und Thomas Salzbauer die Veranstaltung umrahmen.
Alle Mitwirkenden hoffen auf eine besondere Kunstveranstaltung, die sowohl den Künstlerinnen und Künstlern als auch den Besuchern viel bieten dürfte.
Dank der Hauptsponsoren und Unterstützer kann auf Eintritt für die Besichtigung der Ausstellung verzichtet werden oder positiv formuliert: Der Eintritt ist frei!
Aktuelle Informationen sind auch immer unter www.marburg-biedenkopf.de, dann Bildung&Kultur, dann Kunst und schließlich unter Kunsttage abzurufen.
„Den Termin am 11. August 2007 habe ich mir bereits vorgemerkt. Ich bin sehr gespannt auf die Umsetzung“, sagte der Landrat.
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Marburg, 9.05.2007
Pressemitteilung 177/2007
Kunsttage Marburg-Biedenkopf finden in den ehemaligen Räumlichkeiten der Firma Monopolwerke Usbeck in Marburg statt
Großes Interesse seitens der Künstlerinnen und Künstler am Thema Rot
Marburg-Biedenkopf – Landrat Robert Fischbach, die Insolvenzverwaltung der Firma Monopol Usbeck bestehend aus dem Insolvenzverwalter Rechtsanwalt Gerhard Hauk sowie dem zuständigen Sachbearbeiter Rechtsanwalt Gunter Wege aus Gießen sowie Mitglieder des Organisationsteams der Kunsttage trafen sich in den Räumlichkeiten der ehemaligen Firma Monopol Usbeck, wo in den Hallen an der Frauenbergstraße in Marburg hochwertige Qualitätsprodukte hergestellt wurden.
„Ich möchte zuerst einmal meinen Dank gegenüber der Insolvenzverwaltung zum Ausdruck bringen, dass wir die diesjährigen Kunsttage des Landkreises in diesen Räumlichkeiten durchführen dürfen. Das Motto „ROT“ wird sich hier vom 11. August bis 19. August sicherlich bestens darstellen lassen“, sagte der Landrat.
Rechtsanwalt Hauk verwies darauf, dass diese Räumlichkeiten bis vor kurzem als Produktionsstätte eines Traditionsunternehmens dienten. Die Monopolwerke Usbeck und Söhne GmbH & Co. sind im Jahre 1879 in thüringischen Steinbach-Hallenberg gegründet worden. Bei der Insolvenzeröffnung am 28.04.2007 habe man über 125 Jahre erfolgreiche Geschäftstätigkeit hinter sich gehabt. Durch die Insolvenz sei nicht nur eine erhebliche Anzahl von Arbeitsplätzen verloren gegangen, sondern viele kleine Zulieferbetriebe hätten ihr Geld verloren. Die Insolvenzverwaltung bemühe sich seit dem Jahre 2004 das Betriebsgrundstück adäquat zu verwerten, um den Schaden bei den Gläubigern zu minimieren. Diese Verkaufsbemühungen konnten bisher nicht erfolgreich durchgeführt werden, da der derzeit vorliegende Bebauungsplan erhebliche Einschränkungen in der Nutzungsmöglichkeit des Grundstücks festschreibt. Es ist weder ein großflächiger Einzelhandel möglich, noch nach derzeit geltender Rechtslage eine uneingeschränkte Bebauung im Privatbereich. Aus diesen Gründen mussten konkrete Kaufabsichten von größeren Discountern abschlägig beschieden werden, obwohl diese ein sehr hohes Kaufangebot abgegeben hatten. Seitens der Stadt Marburg wird auf den Schutz des Einzelhandels im Innenstadtbereich verwiesen und aus diesen Gründen eine Änderung des Bebauungsplanes abgelehnt. Diese tatsächlichen und rechtlichen Gegebenheiten werden dazu führen, dass nur ein Bruchteil des tatsächlichen Grundstückswerts für die Gläubiger realisiert werden kann, so Rechtsanwalt Hauk.
Bezüglich der Räumlichkeiten ist der derzeitige Leerstand für die Künstlerinnen und Künstler im Landkreis Marburg-Biedenkopf eher ein Glücksfall. Johanna Krämer vom Organisationsteam der Kunsttage verdeutlichte, dass das Organisationsteam genau solche Räumlichkeiten gesucht habe: „Der Gegensatz von ehemaligem Industriegebäude und Kunst unter dem Aspekt der Farbe ROT wird hier spannungsreich inszeniert werden können.“
Landrat Fischbach verwies darauf, dass es mit über 80 Bewerbungen noch nie so viele potenziell Mitwirkende gegeben habe, wie in diesem Jahr. Den Faktoren Qualität und Originalität solle allerdings Rechnung getragen werden, wie auch die Produkte der Firma Monopolwerke Usbeck durch ihre Qualität bekannt geworden sind. Der für die Organisation verantwortliche Dr. Markus Morr vom Büro des Landrats ergänzte, dass eine Künstlerin aus Frankfurt sogar extra einen Wohnsitz im Kreis angemeldet habe, nur um vielleicht mitwirken zu können.
Eine Jury wird Mitte Juni in diesen Räumlichkeiten die Jurierung vornehmen. Die Künstlerinnen und Künstler, die sich bis zum 31. März angemeldet hatten, können dann bis zu fünf Exponate einreichen. Diese werden nunmehr Ende dieser Woche alle schriftlich informiert.
Neben der Kunst wird diese Veranstaltung in der letzten Ferienwoche bei der Eröffnung auch interessante Einblicke in die Literatur ermöglichen. Mit Poetry Slam Marburg gibt es sehr wahrscheinlich einen weiteren kulturellen Leckerbissen zur Eröffnung zu erfahren.
Landrat Fischbach dankte abschließend auch noch dem ehemaligen Betriebsleiter der Monopolwerke Usbeck, Karl Bromm, der das Kunstprojekt mit seinen Kenntnissen vor Ort hilfreich begleitet. „In der sehr guten Zusammenarbeit mit der Insolvenzverwaltung, dem Fachdienst Kultur der Stadt Marburg, den Künstlerinnen und Künstlern des Organisationsteams und unserem Fachdienst Presse- und Kulturarbeit wird hier ein Grundstein geschaffen, um eine interessante Kultur-Veranstaltung im Sommer zu ermöglichen“, sagte der Landrat, der auch die Sparkasse als wichtigen Sponsor der Veranstaltung hervorhob. Veranstalter ist der Landkreis Marburg-Biedenkopf.
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Pressemitteilung 94/2007
Noch bis Ende März können sich Künstlerinnen und Künstler aus dem Landkreis Marburg-Biedenkopf für die Kunsttage bewerben
Thema ROT inspiriert
Marburg-Biedenkopf –
Es habe bereits sehr viele Anfragen gegeben, so der Landrat, dabei auch Anfragen von Künstlern aus umliegenden Landkreisen. Mitmachen können jedoch nur Künstlerinnen und Künstler, die im Landkreis Marburg-Biedenkopf wohnen, zumindest einen zweiten Wohnsitz oder aber ein eigenes Atelier im Kreis haben. Während sich bislang schon über 30 Künstlerinnen und Künstler angemeldet haben, rechnet man noch mit einer ganzen Reihe weiterer Bewerbungen bis Ende des Monats.
In der letzten Sommerferienwoche vom 11. August an werden die Kunsttage in Marburg wahrscheinlich bis zum 19. August stattfinden. Das Organisationsteam, bestehend aus Künstlerinnen und Künstlern sowie Kulturverwaltungsmitarbeitern ist auf der Suche nach einem derzeit nicht genutzten Industriegebäude in Marburg wahrscheinlich fündig geworden. Der Name des Standortes kann aber derzeit leider noch nicht offiziell bekannt gegeben werden.
Die Kunsttage – so das Ziel des Organisationsteams – sollen in einem nicht mehr genutzten Industriegebäude stattfinden, um den Gegensatz der roten Kunst auf grauem Hintergrund mit ablesbarer Industriegeschichte so richtig entfalten zu können.
Das Motto ROT bedeutet, dass die Farbe Rot in allen Kunstwerken dominant sein muss, es heißt aber nicht, dass nur Rot benutzt werden darf. Auch beispielsweise in einem schwarzen Bild mit einem roten Fleck ist Rot dominant. Außerdem sind mögliche Bewerbungen nicht nur auf die Malerei beschränkt, sondern auch Bildhauerei, Kunstfotografie, Installationen, Holzschnitte oder diverse Mischtechniken sind erlaubt und erwünscht.
Künstlerinnen und Künstler, die mitwirken wollen, sollten sich bis zum 31. März beim Fachdienst Presse- und Kulturarbeit des Kreises anmelden (
Bei dem letzten Treffen des Organisationsteams am 12. März wurde nochmals deutlich gemacht, dass die Qualität der eingereichten Exponate in der Jury sehr hoch bewertet wird. Originalität spielt natürlich auch eine große Rolle. Insgesamt kann jeder Bewerber bis zu fünf Exponate einreichen.
Das Organisationsteam besteht aus den Künstlerinnen und Künstlern Sybille Diefenbach, Johanna Krämer, Anna Noell-Schade und Wolfgang Korn sowie einer Mitarbeiterin des Fachdienstes Kultur der Stadt Marburg und zwei Personen aus dem Fachdienst Presse- und Kulturarbeit des Landkreises. Das Team hatte noch eine weitere positive Nachricht zu vermelden. Zur Eröffnungsveranstaltung wird aller Voraussicht nach ein weiterer kultureller Leckerbissen serviert werden können. Der Marburger Poetry Slam wird sich bei der Eröffnung mit einbringen und die Veranstaltung dadurch literarisch noch ergänzen.
Kunsttage des Landkreises setzen sich 2007 mit
der Farbe ROT auseinander
Große Ausstellung geplant
Marburg-Biedenkopf – „Die Kunsttage des Landkreises erfreuen sich großer Beliebtheit. Das sieht man auch daran, dass immer viele Künstlerinnen und Künstler außerhalb unseres Landkreises mitwirken möchten“, sagte Landrat Robert Fischbach. Allerdings können sich nur Künstlerinnen und Künstler aus dem Kreis Marburg-Biedenkopf bewerben.
Im kommenden Jahr, so der Landrat, soll eine ganz besondere Ausstellung gezeigt werden, die auch für die Kunstschaffenden eine echte Herausforderung darstellen wird. Zusammen mit einem Organisationsteam bestehend aus vier Künstlerinnen und Künstler aus dem Kreis sowie jeweils einem Vertreter des Fachdienstes Kultur der Stadt Marburg und des Fachdienstes Presse- und Kulturarbeit des Landkreises werden die Kunsttage 2007 vorbereitet.
Das Motto „Rot“ kam bei den Kunstschaffenden sehr gut an, denn für alle Formen der künstlerischen Betätigung ist die Auseinandersetzung mit diesem Thema möglich. Rot muss die dominante Farbe im Kunstwerk sein. Das Organisationsteam freut sich bereits auf eine interessante Ausstellung, die sicherlich auch für die Besucher einen besonderen Reiz ausüben wird.
Geplant ist eine Ausstellung in der letzten Woche der Sommerferien im kommenden Jahr in Marburg, die nach Möglichkeit in einem nicht mehr genutzten Industriegebäude oder in einem ähnlichen Gebäude stattfinden soll. In der letzten Woche der Sommerferien sind zwar viele Menschen wieder aus dem Urlaub zurück, aber es gibt relativ wenig kulturelle Angebote in dieser Zeit. Die Kunsttage könnten hier nicht nur eine Lücke schließen, sondern ein „kulturelles Highlight“ in dieser Zeit werden. Geplant ist auch die Einbindung von Literatur und Musik bei der Eröffnung.
„Seit 2001 veranstalten wir die Kunsttage, bis 2005 jährlich und jetzt im Zweijahres-Rhythmus, aber noch nie hatten wir ein Thema, bei dem die Künstlerinnen und Künstler sich so schnell mit dem Thema einverstanden erklärt haben und schon kurz nach dem Bekanntwerden des Mottos vor Ideen und kreativen Vorschlägen nur so sprühten“, erläutert Dr. Markus Morr, der für diese Veranstaltung des Landkreises verantwortlich zeichnet.
Bewerben können sich alle Künstlerinnen und Künstler, die im Landkreis Marburg-Biedenkopf wohnen oder hier ein Atelier haben. Die Bewerbung muss bis zum
Weitere Informationen sind beim Fachdienst Presse- und Kulturarbeit des Landkreises unter der Telefonnummer 06421/405-1218 oder per Mail unter
, Tel.: 06421/405-1218, Fax: 064231/405-1276, Im Lichtenholz 60, 35043 Marburg). Erst im Juni müssen die Originale an einem bestimmten noch bekannt zu gebenden Termin zur Jurysitzung eingereicht werden.
Pressemitteilung 386/2006
erhältlich. Außerdem wird im Internet unter www.marburg-biedenkopf.de und dann unter Bildung und Kultur sowie schließlich unter Kunsttage 2007 darüber informiert.