Pflegekinderdienst
Angesprochen werden:
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Eltern, die ihr Kind einer Pflegefamilie anvertrauen wollen.
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Eltern, die bereit sind, ein Pflegekind aufzunehmen.
Eltern suchen für ihre Kinder Pflegeeltern:
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Sie haben Erziehungsschwierigkeiten und fühlen sich der Erziehung ihrer Kinder nicht gewachsen.
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Sie sind aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr in der Lage, ihre Kinder zu versorgen.
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Oder sie können aus sonstigen Gründen ihrer elterlichen Verantwortung nicht gerecht werden.
Erwartungen an Pflegeeltern
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Eine soziale Einstellung und ein guter Wille sind nötig. Diese Eigenschaften alleine genügen aber nicht. Einfühlungsvermögen, Offenheit, Belastbarkeit, Verständnis, Zeit, Geduld und ein Überdenken des eigenen Verhaltens werden erwartet.
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Gemeinsame Gespräche im Familienkreis sollen klären, ob alle Mitglieder, auch die eigenen Kinder, mit der Aufnahme eines Pflegekindes einverstanden sind.
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Erziehungserfahrungen, vor allem mit den eigenen Kindern, können hilfreich sein.
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Pflegeeltern sollen die bisherige Entwicklung des Kindes tolerieren und seine Beziehung zur Herkunftsfamilie anerkennen.
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Eine gute Zusammenarbeit zwischen Pflegeeltern und dem Fachbereich Familie, Jugend und Soziales ist im Interesse aller Beteiligten wichtig.
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Die wirtschaftlichen Verhältnisse müssen geordnet und der Lebensunterhalt sichergestellt sein. Die Wohnung sollte groß genug sein, damit das Kind seinen Platz findet.
Der Fachbereich bietet an:
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Seminare für Pflegeeltern
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Individuelle Beratung
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Pflegegeld und weitere finanzielle Leistungen
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Gemeinsame Erziehungsplanung
Kontakt:
Landkreis Marburg-Biedenkopf
Fachbereich Familie, Jugend und Soziales
Fachdienst ASD und Kita/Heim
Ilona Mönninger-Somogyi
Tel.: 06421 405-1431
Fax: 06421 405-1665
E-Mail:
Weitergehende Informationen/Links:
Bundeszentralregister
Bundeszentralstelle für Auslandsadoption