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Rund 50 Sternsinger aus dem Landkreis besuchten Landrat Robert Fischbach in der Kreisverwaltung
(Pressemeldung 5/2007 vom 12.01.2007) Marburg-Biedenkopf – Landrat Robert Fischbach empfing am 12. Januar im Kreishaus stellvertretend für alle Sternsinger im Landkreis die Sternsinger der katholischen Pfarrgemeinden aus Schröck und aus Emsdorf. Circa 50 Caspare, Melchiore und Balthasare fanden sich im Foyer der Kreisverwaltung in Marburg-Cappel ein.

„Es ist sehr schön, dass ihr uns den Segen in das Kreishaus bringt“, sagte Landrat Robert Fischbach. Er dankte durch eine Spende den Sternsingern für ihr ehrenamtliches Engagement, die als Heilige Drei Könige in diesem Jahr besonders den Umgang mit der Natur unterstützen werden. Die Sammelaktion der Sternsinger steht unter dem Leitwort “Kinder sagen ja zur Schöpfung – Tianay ny Haritanan’Atra”. Das Beispielland ist diesmal Madagaskar.

Mit ihrer positiven Einstellung zu Schöpfung und Natur machen die Sternsinger gemeinsam mit den Trägern der Aktion Dreikönigssingen – dem Kindermissionswerk “Die Sternsinger” und dem Bund der Deutschen Katholischen Jugend deutlich, dass Kindern überall auf der Welt der Schutz der Umwelt wichtig ist. Aus dem Madagassischen, der Landessprache des Beispiellandes, stammt auch die Übersetzung des Leitworts. “Tianay ny Haritanan’Atra” bedeutet wörtlich “Wir lieben die Schöpfung” und schließt in seiner allgemeinen Aussage die Kinder mit ein. Kinder lernen den sorgsamen Umgang mit der Natur.

In vielen Ländern der so genannten Dritten Welt behindern die Abholzung des Waldes, was für Madagaskar ganz besonders gilt, der Klimawandel und die Umweltverschmutzung einen wirtschaftlichen und sozialen Fortschritt. Gemeinsam mit ihren jugendlichen und erwachsenen Begleitern wollen die Sternsinger ihren Blick auf die Gefährdung der Umwelt im Beispielland richten und damit zeigen, dass sie die Sorgen der Kinder dort teilen. Die Sternsinger setzen sich dafür ein, dass in Madagaskar und in allen anderen Teilen der Welt konkrete Maßnahmen zur Verbesserung und für den Erhalt der natürlichen Lebensgrundlagen von Kindern ergriffen werden. Mit den Erlösen aus der Aktion Dreikönigssingen können unter anderem Bildungs- und Ausbildungsprojekte unterstützt werden, in denen Kinder und Jugendliche einen sorgsamen Umgang mit der Natur lernen. Gesundheits- und Ernährungsprojekte können darüber hinaus die akuten Folgen von Umweltzerstörung und Klimawandel lindern.

Abschließend schrieben die Sternsinger mit Kreide das traditionelle Segenssymbol “20*C+M+B*07” an einen Pfosten vor dem Eingang des Kreishauses. Die Buchstaben, eingebettet von der Jahreszahl, stehen für “Christus mansionem benedicat”, “Christus segne dieses Haus”.
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Rund 50 Sternsinger aus Schröck und Emsdorf brachten den Segen in das Kreishaus (Foto: Landkreis)
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